nervosität vor einem wettkampf in griff bekommen?

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8 Antworten

Die Anspannung vor einem Wettkampf haben fast alle Athleten. Wichtig ist für dich ein Mittel zu finden um durch diese Anspannung nicht zu sehr zu verkrampfen, was dann deine Leistung blockieren kann. Deine Trainingsleistungen würde ich nicht in Frage stellen. Gehe in den Wettkampf mit der Einstellung hinein das du das was du im Training zeigen kannst auch im Wettkampf abrufen kannst. Ich habe mich früher vor einem Rennen immer mit Atemübungen und meiner Lieblingsmusik berieseln lassen. Durch die MP3 Player die in ihrer Größe sehr klein sind ist dies heute ja noch einfacher geworden die Musik beim Sport zu nutzen. Du mußt hier für dich irgendwie das beste Mittel finden. Das kann auch ein persönliches Ritual sein. Da gibt es leider kein allgemeines Patentrezept.

Meiner Meinung nach sind Rituale, wie Du sie beschreibst schon gut, manche haben auch ihre "Glücksunterwäsche" an, oder solche Sachen. Mach Dir bewusst, dass Du gut trainiert bist und denke daran, dass es allen so geht wie Dir, auch wenn sie es vielleicht nicht sagen. Mach in Ruhe Dein Aufwärmen und dann atmest Du nochmal ruhig durch.

Hallo:) Natürlich muss jeder selbst heraus finden, was einem am besten gegen übermäßige Nervösität hilft. Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir Ablenkung am besten hilft. Zum Beispiel Kartenspielen mit dem Team, Musik hören etc. Kurz vor dem Start (so 10-15 min) ziehe ich mich dann zurück und geh nochmal im Kopf durch, was ich gleich machen muss, stelle mir den idealen Ablauf vor und sage mir selber, dass ich gut vorbereitet bin und dass ich das schon irgendwie schaffen werde. In den letzten paar Minuten vor dem Start kann man die Nervosität glaube ich gar nicht abstellen (was ja auch sehr gut ist! , das wurde ja schon oft genug erwähnt). Ich versuche dann einfach, mich auf die Aufgabe zu konzentrieren und ruhig durchzuatmen. Wenn´s dann wirklich losgeht, ist die Nervosität ja meistens sowieso weg:)

Viel Erfolg beim nächsten Wettkampf,

Aquanautin

sicherheit kann dir geben, wenn du speziell die letzte woche vor einem wichtigen wettkampf immer gleich machst. du führst ein trainingstagebuch und wenn dann mal ein wettkampf besonders gut war, machst du diese letzte woche immer so. auch die spezielle vorbereitung, also etwa 60min, sollen immer gleich ablaufen, am besten machst du das konzentriert ganz für dich allein, ablenkungen gehst du aus dem weg. wenn du deine übernervosität dann immer noch nicht in den griff bekommst: mach dich mal sachkundig über bestimmte atem- und yogaübungen zur beruhigung. vielleicht gibt es da ein angebot auf der volkshochschule. manche trainer und vereinskollegen werden wahrscheinlich lachen, aber viele spitzensportler nutzen ähnliche methoden. helfen kann auch mentales training. du gehst deine versuche konzentriert mit geschlossenen augen im geist durch. wenn du dann "deine mentale leistung" gesagt bekommst, läufst du an und springst so weit, wie vorher mental. wenn es dann tatsächlich funktioniert gibt dir das sehr viel sicherheit. wenn nicht, probierst du es wieder.

Ich würde unterteilen in positive und negative Anspannung. Vor einem Wettkampf die 'gedanklichen Speicher' mit ganz viel positiven Sachen füllen, damit haben die negativen Sachen keinen Platz mehr. An besten fängst du damit einige Tage vor dem 'tag X' an, dass es im Unterbewusstsein ist.

Wie ich rauslese machst du Weitsprung oder so mit 6Versuchen- da ist es noch wichtiger, weil durch eine Abweichung evtl. die ganze Abstimmung des Anlaufs und Absprungs nicht optimal zusammenpasst...

Es kann auch sein, dass gerade wenn es locker gelaufen ist, war es eben das Optimum, obwohl man denkt nicht alles gegeben zu haben. Mehr wegkommen von 'verbissen' sein, mehr mit Vorfreude hingehen, dass du endlich zeigen kannst was du kannst ! gruss und viel Glück

Rituale beim Aufwärmen oder bestimmt Gegenstände helfen schon etwas. Andererseits mache dir auch klar, dass Aufregung auch dazu gehört. Wer die nicht spürt, ist auch nicht richtig bei der Sache und bringt auch keine Spitzenleistung.

denke ich auch- einige Volt Spannung fördert die Leistungsfähigkeit!

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Ich kenne diese Nervosität und bin auch immer wieder am überlegen wie ich das in den Griff bekommen soll. Letztendlich hilft mir meistens etwas Ablenkung, sich mit Freunden treffen, mal weg gehen usw. Am Wettkampftag denke ich dann nur noch eins: ich hab mein bestes getan und nun gebe ich auch mein bestes. Mehr kann man da nicht tun.

Man sollte herausfinden ob man ein Wettkampftyp ist, der sehr gut mit dem Geballer und der Nervösität umgehen kann und diese sogar braucht - als Motivation. Oder eben nicht.

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