nervosität vor einem wettkampf in griff bekommen?

8 Antworten

Meiner Meinung nach sind Rituale, wie Du sie beschreibst schon gut, manche haben auch ihre "Glücksunterwäsche" an, oder solche Sachen. Mach Dir bewusst, dass Du gut trainiert bist und denke daran, dass es allen so geht wie Dir, auch wenn sie es vielleicht nicht sagen. Mach in Ruhe Dein Aufwärmen und dann atmest Du nochmal ruhig durch.

sicherheit kann dir geben, wenn du speziell die letzte woche vor einem wichtigen wettkampf immer gleich machst. du führst ein trainingstagebuch und wenn dann mal ein wettkampf besonders gut war, machst du diese letzte woche immer so. auch die spezielle vorbereitung, also etwa 60min, sollen immer gleich ablaufen, am besten machst du das konzentriert ganz für dich allein, ablenkungen gehst du aus dem weg. wenn du deine übernervosität dann immer noch nicht in den griff bekommst: mach dich mal sachkundig über bestimmte atem- und yogaübungen zur beruhigung. vielleicht gibt es da ein angebot auf der volkshochschule. manche trainer und vereinskollegen werden wahrscheinlich lachen, aber viele spitzensportler nutzen ähnliche methoden. helfen kann auch mentales training. du gehst deine versuche konzentriert mit geschlossenen augen im geist durch. wenn du dann "deine mentale leistung" gesagt bekommst, läufst du an und springst so weit, wie vorher mental. wenn es dann tatsächlich funktioniert gibt dir das sehr viel sicherheit. wenn nicht, probierst du es wieder.

Hallo:) Natürlich muss jeder selbst heraus finden, was einem am besten gegen übermäßige Nervösität hilft. Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir Ablenkung am besten hilft. Zum Beispiel Kartenspielen mit dem Team, Musik hören etc. Kurz vor dem Start (so 10-15 min) ziehe ich mich dann zurück und geh nochmal im Kopf durch, was ich gleich machen muss, stelle mir den idealen Ablauf vor und sage mir selber, dass ich gut vorbereitet bin und dass ich das schon irgendwie schaffen werde. In den letzten paar Minuten vor dem Start kann man die Nervosität glaube ich gar nicht abstellen (was ja auch sehr gut ist! , das wurde ja schon oft genug erwähnt). Ich versuche dann einfach, mich auf die Aufgabe zu konzentrieren und ruhig durchzuatmen. Wenn´s dann wirklich losgeht, ist die Nervosität ja meistens sowieso weg:)

Viel Erfolg beim nächsten Wettkampf,

Aquanautin

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