Neigen Kraftsportler auch zu Verspannungen?

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die Frage ist sicher eher, woher die Nackenverspannungen rühren. Ob mangelnde Muskulatur, zu wenig Bewegung überhaupt (statische Sitzhaltung), Zug oder Stressreaktionen, manchmal auch ein orthopädisches Problem ... am Ende ist es gar eine Mischung aus allem. Bewegung überhaupt hilft meines Erachtens bei der Lösung der Verspannungen, aber auch eine gute Massage und Dehnung/Stretching. Manchmal muss man sich auch mal therapeutisch unterstützen lassen.

Zur Vermeidung (von vornherein) muss man ggf. sein Leben ein wenig umstellen. Um dir das aber gezielt zu beantworten, müsste man mehr wissen. Da ist deine Frage zu speziell, einseitig gestellt.

Nein, sind sie nicht. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Es ist richtig das ein gezieltes Muskuläres Training dazu beiträgt das Verspannungen sich lösen, jedoch kann ein Krafttraining, gerade wenn man nicht richtig aufgewärmt ist, immer wieder mal dazu führen das bei einer Übungsausführung eine Muskelblockade/Verspannung auftritt. Primär sollte dies natürlich vermieden werden, aber ganz vermeiden kann man es nicht immer. Darüber hinaus treten Nackenverspannungen auch durch Zugerscheinungen auf wenn man zb. mit geöffnetem Fenster verschwitzt im Auto fährt. Hier ist natürlich jeder Mensch unterschiedlich in seiner Anfällig/Empfindlichkeit. Hier hilft dann aber ein gezieltes Muskeltraining durchaus die Blockade/Verspannung wieder zu lösen.

Jeden Tag das gleiche Workout?

Ich trainiere nun seit gut 4 Jahren zu Hause mit Kurzhanteln. Dafür habe ich mir aus dem Internet diverse Übungen rausgesucht, die den ganzen Körper rundum größtenteils abdecken. Jedoch bin ich eigentlich ein ziemlicher Faulpelz und trainiere daher nur einmal am Tag circa eine Stunde lang (stets an Wochentagen, Wochenende ist für mich Ruhezeit). Vor Kurzem hat mir jedoch ein Freund (der selbst regelmäßig trainiert, jedoch im Fitnessstudio) gesagt, dass es äußerst schädlich und ineffektiv sei, jeden Tag stur das gleiche Workout zu trainieren und, dass die Muskeln mehr Ruhezeit benötigen selbst wenn mein Workout nicht sehr intensiv ist.

Ich habe mit jeweils 5kg auf jeder Seite begonnen und bin seit einem Jahr bei 18,5kg pro Hantel. Da mir die 18,5kg jedoch wiedereinmal zu leicht wurden wollte ich auf 20kg (bzw. 21,5, wenn man meine neuen schwereren Hantelstangen mit einberechnet) wechseln. Da mich das jedoch ungewöhnlich stark belastete und ich sogar Schmerzen hatte nach einer Woche habe ich das "Upgrade" jetzt bereits schon mehrere Male verschoben unter dem Gedanken, ich hätte noch nicht genug core strength und müsste eben noch ein bisschen die 18,5kg schinden bis ich die 20kg gefahrlos benutzen kann.

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Marathon-Training und Fitnessstudio gleichzeitig ohne Gefahr des Übertrainings?

  • Ich bin im September 2016 einen Marathon in 03:52h gelaufen (geplant waren 03:45h, aber aufgrund Urlaub, Krankheit etc. kam das Training zu kurz). Für April 2017 ist zunächst ein Halbmarathon (ca. 01:30h) und im April/Mai ein Marathon (unter 03:30h) geplant. Training wäre 5/6 mal die Woche

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Frage: Wie plane ich mein Training am besten (beziehungsweise ist es überhaupt möglich) ohne in die Gefahr des Übertrainings zu kommen, dh. erschöpfungsbedingte Verletzungen/Leistungseinbruch? Oder muss ich während des Marathontrainings doch den Kraft- oder Kampfsport zurückfahren und mich auf das Marathontraining konzentrieren.

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