Nach welcher Art von Training wie lange Pause?

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Hallo alexandra7. Du scheinst wirklich sehr motiviert zu sein :). Zunächst einmal musst du verstehen, wozu Pause überhaupt gut sind: Pausen verhindern Übertraining! Was ist Übertraining: Übertraining entsteht häufig durch zu lange oder zu viele Trainingeinheiten. Folgen: Körperliche Leistungsfähigkeit sinkt, Unlust, Frustation, Verletzungsgefahr steigt, Schwächung des Immunsystems, Kraft- und Muskelverlust und Verlust von Selbstbewusstsein. Es gibt auch andere Faktoren, die zusammen mit erhöhtem Trainingsvolumen zu Übertraining führen kann: Stress, Beruf- oder Partnerprobleme, finanzielle Engpässe und Ernährungsfehler. Wer einmal im Übertraining war, weiß, dass man da nicht wieder rein will. Man denkt sich "ich mache so viel Sport aber werde schlechter, statt besser" und die Psyche geht langsam kaputt. Du wirst jetzt sicherlich Fragen, warum Leistungssportler, bestes Beispiel Fußballer, nicht solche Probleme haben. Nunja, Fußballer befinden sich jahrelang in diesem Trainingsvolumen und haben spezielle Maßnahmen, ernährungstechnisch sowie trainingstechnisch (auch medikamenttechnsich). Des Weiteren ist Fußball ihr Beruf, d.h., dass sie von den "anderen Faktoren", die oben aufgelistet sind, weniger betroffen sind. Trotz alle dem geraten auch Leistungssportler ins Übertraining. Wenn der Kommentator beispielsweise sagt "er ist einfach nicht in Form", kann es sein, dass dieser Spieler im Übertraining ist und Leistungsschwankungen hat.

Ich persönlich treibe 4-5 mal die Woche Sport: 3 Tage Muskeltraining (max 75 Min., meistens 60 Min.), 1-2 Tage aerobe Einheiten (40-60 Min.). Da Muskeltraining sicherlich mehr Energie verbraucht, wie fast alle anderen Sportarten, wird eine Muskelgruppe nur einmal die Woche trainiert.

Leichte Einheiten, wie du sie angesprochen hast, können natürlich auch als Pause empfunden werden. Denk aber daran, dass Übertraining ein schleichender Vorgang ist. Wenn du es bemerkst, sind vielleicht schon Wochen vorüber. Dann bist du gezwungen mindestens eine, besser zwei Wochen zu pausieren, evtl. mit 2 Tagen leichtes Training. In jedem Falle würde ich mindestens einen Tag komplett regenerieren. Könnte für dich heißen: 4 Tage "hartes" Training, 2 Tage leichtes Training, 1 Tag Regeneration. Oder: 3 Tage "hartes" Training, 3 Tage leichtes Training, 1 Tag Regenaration. Eine weitere Möglichkeit: 4 Tage "hartes" Training, 1 Tag leichtes Training, 2 Tage Regeneration. Diese Wahl könnte man sehr gut gestalten: Mo, Die = hart. Mi = Regeneration. Do = hart. Fr = Regenaration (feiern, Familie, Kino, whatever). Sa = richtig. So = leicht.

Wie so oft geschrieben, muss jeder auf sein Körper hören. Der eine wird schneller ins Übertraining kommen, der andere seltener. Auf jeden Fall sollte jeder Übertraining vermeiden, die Motivation bei Regenerationstagen auf die nächste Einheit konzentrieren und einfach die "Wiedersehensfreude" genießen. Du kannst dir auch ein Monatsplan erstellen, wo du Woche für Woche eine andere Trainingshäufigkeit einplanst. So könntest du effektiv gegen Übertraining vorgehen, dir Zeit geben, auf die Anzeichen deines Körpers zu hören und irgendwann wirst du dann wissen, was für dich am Besten ist. Eventuell bist du vor Übertraining gut geschützt und 2 Tage leichtes Training reichen aus, Ruhetag vielleicht gar nicht nötig.

Alles Gute und immer dranbleiben, auch mit den Regenerationstagen ;) LG << ReLeeted >>

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Danke für diese sehr informative Antwort, will eben ein Übertraining auf jeden Fall vermeiden :)

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Welcher Kampfsport passt zu mir ?

Hallo ^^

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meine kriterien um eine Sort art zu wählen wären;

  • es muss spass machen
  • ich soll dabei auch was nützliches lernen (wie zb Selbstverteidigung im alltäglichen Leben ...)
  • es soll vll auch gesund sein so eine medizinische Kampflust oder so ( irgend was in der Richtung Fitness und Boxen ...(Kickboxen?).. würde auch gehen) ...o.o. hähäää..
  • ein Pluspunkt wäre noch: die Sportdürfte dürfte auch mit Waffen sein wie Degen, Kunais, Wurfmesser, allerlei asiatisch waffen ;-) ...usw...

noch wichtig zu wissen ist vll, dass ich erst 17 jahre alt und nicht besonders gross (1.56) bin...

Nun was meint ihr?... Gibt es da eine empfehlenswerte Kampfkunst?^^

danke schon im voraus ihr leiben^^

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Thema: Anforderungsprofil Sportart x?

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Hallo zusammen! Ich wollte mal Tipps von euch Spezialisten hören über das Thema Training. Und zwar würde ich jetzt gerne Masse, gleichzeitig aber auch ein wenig Kraft aufbauen. Mir ist klar das ich mich auch dementsprechend ernähren muss, also Kohlenhydrat und Eiweiß reich. Ich bin aber auch kein Anfänger mehr, denn ich betreibe schon ca. 1,5 Jahre aktiv 3-6 mal pro Woche Fitness. Zuhause aber auch im Studio. Die letzten 3 Monate hab ich ne Art Defi-Phase gemacht, die aber nur über die Ernährung geregelt wurde. Meistens trainiere ich so: Tag 1: Brust, Trizeps, Bizeps, Bauch. Tag 2: Beine, Schultern, Rücken. Tag 3: Pause. Tag 4: Das gleiche wie Tag 1. Tag 5: Das gleiche wie Tag 2. Ich mache meistens zwischen 3 und 5 verschiedene Übungen pro Muskel und immer 3 Sätze à 12-15 Wiederholungen. Zur verfügung steht mir max. 2 mal pro Woche ein Fitnessstudio und sonst Zuhause eine Hantelbank, 2 Kurzhanteln, einige Gewichte, Terrabänder und 4 Autoreifen. Zu mir: Ich bin 15 Jahre alt, wiege um die 61-62 kg, bin 177cm groß und habe einen KFA von 9-10%.

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Mein Problem ist, dass ich nie Sport gemacht habe und dann auf anhieb mit Thaiboxen und Joggen angefangen habe.Wärend ich gejoggt bin hatte ich auf einmal solch einen stechenen schmerz in meiner Wade. Nun war ich beim Arzt der mir gesagt hat das ich eine Überanstrenung der Fußhebermuskeln habe oO Treppen steigen und laufen geht nicht mehr schmerzfrei und zum training kann ich erst recht nicht. Ich habe nun schon 1 Woche pause gemacht aber es ist grad mal ein bisschen besser. Ich creme meine Beine 3 mal täglich mit so einer creme ein die mir mein Arzt gegeben hat. Beinwell heißt die ^^ Hat sonst noch wer Tipps wie ich das am ebsten heilen kann? Ich würde nämlich gerne wieder zum training :)

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Das ganze ist dann unweigerlich in einem ziemlich starkem Übertraining geendet mit wirklich sehr starken Symptomen. Habe dann Mitte Oktober 2016 die Reißleine gezogen und meine "Radsportkarriere" aufgegeben, auch da sich jetzt mit Anfang 2017 eine sehr gute Karrieremöglichkeit ergeben hat. Seitdem geht es mir von Tag zu Tag wieder etwas besser, allerdings bin ich definitiv noch nicht fit. Es fehlt mir zum Beispiel der "Kick" nach einer Sporteinheit. Deshalb habe ich meine akutelle Betätigung auf etwas Spazierengehen begrenzt.

Warum ich das hier schreibe, vor allem möchte ich mich mit jemandem unterhalten, der Ähnliches durchgemacht hat? Wäre interessant andere Erfahrungen aufzunehmen, falls ihr von Foreneinträgen oder Ähnlichem wisst, immer her damit.

Freundliche Grüße

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