Muss man bei einem gerissenen Tennisschläger die Saite selbst ganz rausschneiden?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi ernst,

ich würde bei einer gerissenen Saite diese auf jeden Fall ganz herausschneiden. Ich mach das auf jeden Fall immer, spätestens wenn ich nach dem Match nach Hause komme. Durch eine gerissene Saite, meist eine Längssaite, greift der Zug der Bespannung nicht mehr gleichmäßig am Rahmen an. Die Längssaiten links und rechts neben der gerissenen Saite verlieren ebenfalls an Spannung, womit das Spannungsverhältnis von Längs- zu Quersaiten verändert wird, und der Rahmen schon leicht verzogen wird. Also ich empfehle schon die Saite ganz rauszuschneiden und zwar immer von innen nach außen, und immer abwechselnd eine Längs- und eine Quersaite durchschneiden.

Prince und Kompressionsstrumpf haben Recht. Allerdings bereitet es manchen Hobbybesaitern Schwierigkeiten dann den Schläger wieder richtig zu besaiten, weil sie keine Vorgabe haben. Ich würde meine Schläger, zumal ich selbst besaite, niemals in die Hände eines solchen Stümper geben. Aber ich habe das mal so erlebt.

sicher sollte man eine gerissene Saite rausschneiden, um einfach eine einseitige und somit unnatürliche Belastung des Rahmens zu vermeiden. Allerdings darf man nicht erst alle Quer- und dann die Längssaiten rausschneiden, da hierbei der Rahmen brechen würde. Man muss immer abwecshelnd eine Quer- und Längssaite durchschneiden, damit der Druck- und Zugabbau auf den Rahmen gleichmäßig verrringert wird.

Welcher Badmintonschläger und welche Badmintonsaite ist für am besten?

Hallo erstmal. Ich spiele Momentan mit dem Babolat Booster MAX Schläger mit einer BG65 Bespannung (Härte habe ich keine Ahnung, ist aber schon ca ein Jahr drauf). Ich habe beim spielen das Gefühl, der Schläger ist zu schwer. Der Racket wiegt 90g, ist medium stiff und hat eine realtiv ausgewogene Balance. Für mich ist es eigentlich schon entschieden, mir nach mehreren Jahren mal wieder einen neuen Schläger zuzulegen.

Doch welchen? Soweit ich es bisher rauslesen konnte ist es so: Je schwerer, je kopflastiger, je steifer der Schläger und je fester die Besaitung ist, desto mehr kann man Druck aufbauen und Schmettern. Die Gegenteile, also je leichter, je grifflastiger, je flexibler der Schläger und je "lockerer" die Besaitung ist, desto weniger Druck kann man aufbauen, ist dafür aber bei genauen Bällen oder am Netz besser dran.

Da ich wie gesagt eher ein leichten Schläger für besser halte (allerdings habe ich keine Ahnung, ob mir das wirklich hilft), kann ich noch an den anderen Schrauben drehen. Nur weiß ich nicht, an welchen und welches Ergebnis ich überhaupt brauche.

Ich habe schon etwas Power im Schlag, weshalb ich eher in Richtung Mittelmaß bis Genauigkeit gehen würde. Doch nehme ich einen leichten, steifen, grifflastigen Schläger mit harter Bespannung, oder einen leichten, flexiblen, kopflastigen Schläger mit harter Bespannung, oder doch einen leichten, steifen, kopflastigen Schläger mit weniger harten Bespannung? Ich habe davon keine Ahnung. Doch es gibt ja zig verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Ich habe die Saitenart noch nichtmal mit einbezogen (denke, ich werde erstmal bei BG65 bleiben).

Ich habe mich auf 2-3 Onlineshops in der "Gewichtsklasse" mal umgeguckt und habe folgende gefunden, die mir soweit zusagen:

Tablot Torro IsoForce 1011.4 (75g, mittelflexibel, leicht kopflastig): www .tennistown.de/product_info.php?cPath=25_135&products_id=16275

Babolat Gravity 74 (74g, mittelflexibel, sehr grifflastig): www .tennistown.de/product_info.php?cPath=25_135&products_id=19363

Yonex ARC Saber FB (73g, steif, leicht bis sehr grifflastig): www .tennistown.de/product_info.php?cPath=25_135&products_id=12885

Die Schläger werden in der Reihenfolge auch teurer. Was spricht also dagegen, den IsoForce zu nehmen und "neutral" zu bespannen? Dürfte in der Theorie ja das "gleiche" Ergebnis sein, wie der Gravity74 mit etwas härterer Bespannung oder der Yonex mit auch eher neutraler Bespannung.

Wie ihr seht, bin ich überfordert ;) Welchen würdet ihr mir raten (auch gerne andere Schläger), worauf kommt es an und stimmt das, was ich sage? Wenn man über die Bespannungshärte die Eigenschaft des Gesamten bestimmen kann, sind die Eigenschaften des Schlägers ja schon fast egal, und das kann ich mir nicht vorstellen. Ebenso, das ich mit einem 70€ IsoForce auf das gleiche Ergebnis komme, wie mit einem 150€ Yonex ARC Saber FB...

Ich freue mich über jeden Tipp, Rat, Aufklärung usw ;)

Michael

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?