Muskulöse Waden, wieso?

2 Antworten

jeder Mensch hat einen anderen Gang bzw. Laufstil. Man kann viele Menschen einfach an ihrem Gang erkennen. Du kannst sehr wadenbetont gehen oder eher oberschenkelbetont. Das kann dann auch aufs Radfahren übertragen werden: die Waden sind dann generell sehr angespannt. Ob das bei dir zutrifft, kann man selber i.d.R. nicht so gut beurteilen, da man ja nach eigener Erfahrung nie anders gegangen/gelaufen ist, man hat es sich im Laufe der Zeit einfach so angewöhnt. Du könntest versuchen, beim Gehen mal die Muskelanspannung zu variieren, etwas von den Waden weg. Da du schreibst, dass du schon beim schnellen Gehen eine Verdickung der Waden spürst (das haben sonst Bodybuilder beim sog. "Pump-Training"), könnte das mit der generell erhöhten Spannung bei dir zutreffen. Die Muskeln werden in dem Fall dauerhaft trainiert und passen sich durch Wachstum an. Das wäre an sich kein Problem, allerdings kann es dauerhaft einen zu hohen asymmetrischen Zug auf deine Kniegelenke ausüben. Langfristig kann das ein Risikofaktor für gesunde Kniegelenke sein. Wenn es dich stört und/oder beunruhigt, kannst du mal einen Osteopathen befragen.

Alles klar, werde das mal beim gehen probieren und schauen ob sich was tut. Gibt es da spezielle Bewegungen oder muss man das eher von sich aus 'steuern'?

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@Tbsport

ne, das ist alles sehr subjektiv und du musst es ausprobieren. Wenn sich das bemerkbar macht, wird es aber dennoch sehr lange dauern, bis sich die Waden zurückbilden, denn zum Muskelerhalt reicht (für die meisten zum Glück) ein sehr geringer Trainingsumfang. Das ist dann eher eine Sache von Jahren als von Monaten.

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Ist ist ja nun einfach; trainierst du den Muskel nicht (besonders) ist es genetisch bedingt. Denn an der Ernährung kann es nicht liegen. Kein Muskel wächst durch Ernährung allein.

Tipps und Tricks für Maximalkraft. (Bankdrücken)

Hallo Community.

Habt ihr ein paar Tipps oder Vorschläge, wie ich mein Training speziell für die Maximalkraft im Bankdrücken verändern kann? Ich habe schon auf Youtube und in einigen Foren gesucht, weil es ja ratsam ist aus mehreren Quellen sein Wissen zu erlangen.

Ursprünglich habe ich mit dem 5x5 System gearbeitet, dann hatte ich etwa einen Monat Pause, wegen einer schweren Halsverletzung und habe dann praktisch systemlos wieder angefangen.

Mitlerweile sieht es so aus, dass ich mich mit 3-5 Sätzen warm mache, bei denen ich das Gewicht jedes Mal steigere und dann probiere einen meiner "schweren" Rekorde zu brechen. Das kann mein höchstes triple, double oder auch mein 1wdh Maximal-gewicht sein. Danach mache ich meistens noch 3 Sätze mit einem Gewicht, mit dem ich 5-8wdh schaffe und am Schluss probiere ich 1 oder 2 "leichte" Rekorde zu brechen. Wenn ich dann noch nicht genug habe, kommen noch 2 explosive Sätze mit wenig Gewicht oder Engbankdrücken. Das ganze mache ich jeden zweiten Tag.

Alles in allem hat mein Training eine relativ hohe Intensität, mit über 10 Sätzen auch ein sehr großes Volumen und die Trainingsfrequenz ist mit jedem zweiten Tag auch relativ hoch. Muskelkater bekomme ich nicht. Ledigliche ein leichtes Ziehen im Muskel, wenn ich den am nächsten Tag stärker belaste.

Im Grunde ist es in meinen Augen ein komplett systemloses Training, bei dem ich probiere alles mit einzubringen. Sprich Maximalkraft, Kraftausdauer, Schnellkraft.

Trotz dieses "Systems" habe ich mich auf eine Maximalleistung von 135Kg (Raw) hoch gearbeitet, bei einem Körpergewicht von 90Kg. Eigenlob stinkt zwar, jedoch bin ich darauf schon ein wenig stolz :-)

Ich habe vor, dieses Jahr in der A-Jugend bis 93Kg im Kraftdreikampf, speziell dem Bankdrücken, zu starten. Ich würde gerne mein Training für die Maximalleistung verändern.

Hättet ihr hierfür Tipps?

Ich bin derzeit 17 Jahre und 7 Monate alt und trainier ca seitdem ich 16 geworden bin intensiv.

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