Muskelkater auch bei den Profis?

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Dazu eine kurze Einführung zum Thema Muskelkater: Früher war man der Meinung, dass Muskelkater durch die Einlagerung von Laktat (= Salz der Milchsäure) im Muskel entsteht. Inzwischen ist man der Meinung, dass es sich dabei um Mikrotraumata handelt: Durch die Beanspruchung der Muskulatur kommt es zu winzigen Verletzungen in den Muskelfasern. Wenn die kleinen Gefäße reißen tritt Blut aus --> es entstehen kleine Blutergüsse im Gewebe. Dadurch kommt es zu mehr oder weniger starken Schmerzen bei erneuter Beanspruchung der Muskulatur, häufig auch zu Druckschmerzen (wenn Du z.B. mit dem Finger auf die Stelle piekst. AUA!) Die Entstehung von Muskelkater wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. So spielt z.B. die Veranlagung eine große Rolle (Genetik), Ernährung, Schlaf, Belastungsart, -dauer, -intensität, Trainingszustand usw. - Zu den Profis: Durch regelmäßiges Training verändert sich die Struktur, die Zusammensetzung und die Koordination der Muskulatur. Zusätzlich (ganz wesentlich und häufig missachtet) auch die Stoffwechselprozesse. Ein gut trainierter Muskel arbeitet wesentlich effizienter als ein nicht trainierter, ist leistungs- und strapazierfähiger. Da Profis meist ihr Leben nach dem Sport ausrichten achten sie außerdem auf ihre Ernährung, Schlaf usw. Dadurch reduziert sich das Ausmaß des Muskelkaters. [Ein gutes Beispiel: Wenn Du regelmäßig trainierst, passt sich Deine Muskulatur an. Du hast nach einem normalen Training kaum Probleme. Wenn Du aber mal ne Weile nichts getan hast, dann wirst Du Dich nach Deinem ersten „normalen“ Training ‚anders’ fühlen.] Ich bin der Meinung, dass auch Leistungssportler nach einer Höchstbelastung Muskelkater haben, wenn auch nur gering. Entscheidend ist auch die eigene Schmerzschwelle oder Sensibilität: Was für den Einen Höllenqualen sind, merkt der Andere kaum. Für mich hört sich das von ‚diesem Läufer’ ein wenig an wie „Ich brauche kein Training! So ’nen albernen Marathon laufe ich mal nebenbei… und habe danach noch nicht mal Muskelkater!“ – Meine Meinung!

Super gute Antwort, danke. Genau so sehe ich das auch. Ich trainiere viel - 5 bis 6x die Woche Lauftraining und zusätzliche Kurse wie TaeBo, Spinning etc. Da kommen bei mir je nach Zeit 2 bis max. 4 Std. Training zusammen - täglich. Da verspüre ich tatsächlich keinen Muskelkater. Am Marathon - Wettkampf laufe ich ja ganz anders und habe anschließend sehr wohl Muskelkater, aber nicht so sehr das es mich in meinem Bewegungsablauf einschränkt. Gut, Treppenlaufen ist am Tag danach wirklich etwas schwer - vor allem runter laufen. Deshalb habe ich den Verdacht, er macht mir nur was vor und rühmt sich gerne damit das er keinen Muskelkater hätte und er somit gut trainiert sei. Mit seiner max.HF wollte er es mir auch weiß machen und behauptete, er käme auf max. 150 egal was er anstelle. Ich nahm ihn mit zu meinem Lauftraining und er kam auf 180 und war richtig fertig. Das zu seiner Aussage. Also nehme ich an, bei ihm stimmt was nicht, oder. Danke nochmal, das hilft mir weiter.

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Schulter-OP, danach kein Training mit dem Oberkörper. Fitness-Studio?

Hallo Freunde, ich habe leider die böse Nachricht bekommen das meine rechte Schulter operiert werden muss und danach darf ich 3 Monate kein Training machen. Ich nehme natürlich an, das nur der Oberkörper damit gemeint ist, aber die Beine ja dennoch was machen könnten. So kam mir die Idee, das ich - auch wenn die Schulter in der Schlinge ist - ins Studio "wandern" könnte und eben auf dem Liegefahrrad die Beine traiinieren könnte und auch ein paar Kraft-Geräte für die Beine. Einge von euch arbeiten vielleicht in einem Studio oder haben ähnliches unternommen und können mir sagen ob ich das überhaupt machen darf aus der Sicht des Fitness-Studios? Ich könnte mir ja eine Bestätigung vom Arzt geben lassen, wenn er mir das erlaubt. Ich seh nicht ein das ich 3 Monate nichts machen darf und im Oktober will und werde ich den Marathon auf Mallorca laufen. Aber natürlich will ich ihn nicht irgendwie Laufen, sondern schon mit Kraft. Die OP ist in 4 Wochen.

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Ich kenne mich mit diesem Thema leider nicht so gut aus, aber eine Freundin hat mir von ihrem Sohn berichtet der gerne an einem Marathon teilnehmen möchte. Ich kenne den Jungen persönlich und weiß, dass er wirklich sehr! fit ist (Macht seit mehr als 2 Jahren Ausdauersport). Allerdings ist er erst 15 ½ und, wie ich finde zu recht, ist seine Mutter besorgt, dass er noch zu jung ist um eine derartige Belastung zu ertragen.

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Ich habe neulich mal gelesen, dass ein Mädchen mit 13 Jahren Marathon gelaufen ist und zwar nicht mal schlecht. Aber ist das nicht ungesund so eine Belastung für einen so jungen Menschen? In dem Alter wächst man doch noch.

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Außerdem joggt sie noch 2x die Woche...

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Das ganze wird einfach nicht besser, ich habe die Vermutung, dass es damit zusammenhängt, dass sie Vegetariererin ist und zusätzlich noch gegen alles mögliche allergisch(u.a. Fisch u.Nüsse).

Überlastung kann es wohl nicht sein, denn sie ist eine fitte Sportlerin und sie trainiert nach eigenen Aussagen nie "am Limit" sondern "spult" einfach nur ihr Programm ab.

Ist es möglich, dass der ständige Muskelkater durch einen Mangel in der Ernährung aufgrund der vegetarischen Lebensweise hervorgerufen wird? (Eisen, Protein. o.ä. z.Bspl.)

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