Muskelfaserriss; würd ein Orthopäde ihn genauer anschauen oder ist er nicht für sowas zuständig?

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3 Antworten

Hi,

die Vorredner haben Recht, beim Muskelfasserriss kann man nicht viel machen. Ein Orthopäde wird dir sicher auch gute Auskünfte dazu geben können und wahrscheinlich einige Funktionstests machen, um weitere Verletzungen an den benachbarten Gelenken und Bändern zu überprüfen. 

Es kommt natürlich immer darauf an, wie groß der Anteil der gerissenen Fasern ist und an welchem Muskel dies stattgefunden hat. Es gibt folglich auch Faserrisse, die chirurgisch behandelt werden müssen, wenn die Verletzung sehr groß ist. Bei Rissen, die nur einen kleinen Teil betreffen, lässt man es von alleine ausheilen. Vermeide höhere Belastungen, daran Herumdrücken oder ein starkes Dehnen des betroffenen Muskels für eine Zeit lang, bis die Schmerzen verschwunden sind. Wie Juergen63 schreibt, dient Kühlen als Erstmassnahme (verringert Einblutung ins Gewebe und Entzündung), später fördert Wärme die Durchblutung und ist hilfreich.

Nun, ein Orthopäde ist hauptsächlich auf den Knochenbau, die Gelenke, Wirbelsäule und Bandscheiben spezialisiert. Probleme mit Bändern, Muskeln und Sehnen fliessen mehr in die Chirurgie ein. Du kannst hier aber auch zum herkömmlichen Hausarzt / Internisten gehen. Bei einem Faserriss ist eh Ruhe, Kühlen als Erstmassnahme und Kompression angesagt. Der Faserriss heilt dann letztlich von alleine.  

Bei einem Faserriss kann man nicht allzu viel machen. Nur mit Physio ein bisschen unterstützend helfen. Ansonsten einfach warten und schonen.

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