Motorisches Lernen auf neuronaler Ebene?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich nehme mal an, dass du unter „neuronaler Ebene“ nicht (nur) die Ebene der Nervenzellen und ihrer Verknüpfungen (denn das wäre für das motorische Lernen weniger von Belang), sondern die Ebenen des Zentralnervensystems verstehst. Das motorische Lernen ist ein recht komplexer Vorgang, den man (hier) nur in den einfachsten Schritten erklären kann. Das beigefügte Schema verdeutlicht die wichtigsten Hirnebenen (Großhirn, Hirnstamm, Rückenmark), die Koordinationszentren (Assoziationsrinde, Limbisches System .....) und die zugehörigen Funktionen (kursiv: Strategische Planung, Motivation .....). Die Durchführung eines Bewegungsablaufes beginnt (nach Motivation und strategischer Planung) mit der Bildung des Bewegungsentwurfes bzw. der Bewegungsvorstellung. Dieser bewusste Vorgang löst die Programmierung der Bewegung im Kleinhirn und in den Basalganglien und den Bewegungsstart durch die primärmotorische Rinde aus. Siehe dazu auch: http://www.sportlerfrage.net/frage/wie-laeuft-das-erlernen-einer-neuen-technik-im-koerper-ab
Der wichtigste Prozess für das motorische Lernen ist die Bildung der Bewegungsvorstellung für die neu zu erlernende Bewegung. Dies geschieht auf der Basis der bisherigen Bewegungserfahrungen. Die notwendigen Lehrmaßnahmen für ein „besseres motorisches Lernen“ konzentrieren sich a) auf die Schaffung und denZugriff des Lernenden auf die notwendigen Bewegungserfahrungen und b) auf die daraus herzustellende möglichst korrekte Bewegungsvorstellung.
Literatur: Popper / Eccles: Das ich und sein Gehirn. Internetrecherche unter den Schlagworten „Eccles“ und „motorisches Lernen“)

rot umrandet: bewusste Prozesse - (lernen, motorisches Lernen, Neuronen)

Da Deine Frage augenscheinlich auf das "Verbessern" der motorischen Fähigkeiten abzielt, würde ich die super Erklärung von wiprodo noch um eine Information ergänzen:Zur Zeit ist für motorisches/koordinatives Lernen der sog. "differenzielle Ansatz" schwer im Kommen. Hier wird nicht eine ideale Zieltechnik durch Korrektur und Wiederholung eingeschliffen, sondern es wird aus einer größtmöglichen Abweichung von der Zielbewegung ( früher als "Fehler" bezeichnet) gelernt.

Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Suche bei google unter "differenzielle Lernen" !

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Kann mir jemand den Unterschied zwischen den verschiedenen EMS-Geräten (Stromtraining) erklären?

Ich bin 33 und aus gesundheitlichen Gründen kann ich leider kaum noch Sport machen. Mit Leistungssport musste ich mehr oder minder von einem auf den anderen Tag aufhören. Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber seit da habe ich auch ganz schön zugenommen. Also ehrlich gesagt furchtbar zugenommen. Nun hat mir ein Doc aus HH von EMS-Training erzählt. Hatte den Mann im Urlaub kennen gelernt. Und hab dann auch gleich wie ich zurück war einige Probetrainings gemacht. In 5 Studios war ich schon und das war auch alles eigentlich ganz gut, aber wirklich viel Fachinfo konnte mir bisher niemand geben. Ich hatte mir absichtlich Studios gesucht die auch unterschiedliche Geräte haben - weil ich im Netz gelesen hatte von unterschiedlichen Geräten - aber leider hat das nur dazu geführt dass ich jetzt eher verunsichert bin was ich nun langfristig machen soll. Kann mir denn jemand den Unterschied der Geräte erklären? Vor allem den Unterschied zwischen den Stromarten? Nehmt es mir nicht übel, aber mich interessiert jetzt nicht so sehr wer welches Gerät besser findet oder all die Namen von den Dingern, sondern mich interessiert wirklich der fachliche Hintergrund. Kann mir das jemand erklären? Was unterscheidet die Stromformen? Was machen sie letztlich im Körper anders? Ich habe auch kein Buch zu dem Thema finden können. (Hat jemand eine Buch-Empfehlung?) Ich wüßte wirklich gerne mehr über das alles, denn das Training hat mich schon extrem neugierig gemacht und der Doc aus HH war so von der Sache begeistert, dass ich jetzt auch hoffe, dass das eine Trainigsform für mich ist. Und der Doc war immerhin Sportmediziner beim HSV und hat erzählt, dass auch die deutsche Fußballnationalmannschaft damit trainiert (oder behandelt wird - das weiß ich jetzt nicht mehr so genau). Auf jeden Fall bin ich schon sehr guter Hoffnung, dass dieses Training tatsächlcih meine Rettung sein könnte, wieder Training machen zu können, aber ich will natürlich auch nichts falsch machen bzw. will ich naürtlich das für mich beste Training und vor allem eben auch ein gesundes Training - aber wie soll ich das entscheiden wenn mir niemand die Unterschiede zwischen den Stromarten richtig erklären kann. Also ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand hier mit Fachinfos dienen könnte.

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Schmerzen Knöchel bei Drehung

Hallo,

ich hatte bereits vor einem Jahr im Zeitraum von ungefähr zwei Monaten immer wieder Schwierigkeiten mit meinem linken Fuss.

Angefangen hatte es mit total plötzlich auftretenden, stechenden Schmerzen am hinteren Knöchel, welcher mich spontan an die Achillessehne denken ließ. Treppen steigen war kaum noch möglich, aber es war nichts geschwollen oder druckempfindlich. Diese Schmerzen waren mal leichter mal stärker, besonders stark beim Kupplung treten im Auto, sowie bei Drehungen/verdrehten Aufsetzen des Fusses.

Nachdem ich fast nur mit hohen Absätzen unterwegs bin und der Schmerz das erste Mal auftrat, nachdem ich zwei drei Tage fast nur ohne Schuhe unterwegs war, war für mich die Achillessehne naheliegend.

Ein Besuch beim Orthopäden brachte überhaupt nichts, Achillessehne wurde per Ultraschall untersucht, kein Befund, MRT kein Befund. "Ich solle halt weniger Sport machen". Ich mache zwischen drei und fünf Mal die Woche jeweils ca. 1 Stunde BBP, PowerWorkout oder leichtes Krafttraining - das finde ich jetzt nicht so wahnsinnig viel Sport.

Der Orthopäde meinte jedenfalls, er findet nichts, alles in Ordnung, er wüsste nicht, was das sein soll.

Jedenfalls war jetzt ungefähr 11 Monate Ruhe (ging von selber weg), aber Samstag abend ging es wieder los. Ich bin zwar Samstag wieder viel gestanden (ohne Schuhe zu Hause in der Küche), aber das ist nicht so ungewöhnlich.

Ich habe kein Problem wenn ich schnurgerade gerade aus laufe; wenn ich aufgewärmt bin im Sport habe ich auch keine Schmerzen. Aber das Aufstehen aus dem Sitzen, alles, wobei ich den Fuß nicht geradeaus setzen kann sondern verdeht auftrete, das Kuppeln im Auto macht Schmerzen im Fuß hinten neben/unter dem Knöchel außen.

Wenn ich allerdings mit dem betroffenen Fuß absichtlich nur auf der linken Außenkante laufe, dann habe ich keinen Schmerz. Äußerlich ist nichts erkennbar und auch nichts druckempfindlich.

Hat irgendjemand eine Ahnung, was das sein könnte?

Danke für Antworten.

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