Mineralstoffverlust beim Laufen. Welche sind das, und wie kann ich meine Ernährung dazu anpassen

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Wie die Vitamine sind auch die Mineralstoffe für zahlreiche Funktionen im Organismus unverzichtbar. So können beispielsweise Kohlenhydrate nur aufgenommen werden, wenn im Körper ausreichend Natrium zur Verfügung steht. Magnesium hat bei der Erregungsübertragung vom Nerv auf den Muskel wichtige Funktionen. Kalium hilft, die Glykogenspeicher aufzufüllen, organisiert den Wasserhaushalt und reguliert den Blutdruck. Da unser Körper Mineralstoffe nicht selbst bilden kann, müssen wir sie ihm durch die Nahrung zuführen. Ist diese vielfältig und ausgewogen, braucht es eigentlich keine Ergänzungspräparate. Die Frage nach der Notwendigkeit einer Mineralstoffaufnahme wird in der Sportwissenschaft daher immer wieder kontrovers diskutiert. Trainingsleistungen bis zu sechs Stunden pro Woche erfordern - sofern nicht anders medizinisch diagnostiziert - keine Zusatzpräparate. Bei höherem Umfang nimmt man die zusätzlich benötigten Mineralstoffe automatisch dadurch auf, dass man mehr isst. Auch hier braucht man also keine Ergänzungsmittel. Was jedoch ein Muss ist: magnesium- und kalziumreiches Minealwasser. Erst wenn du mehr als 20 Stunden wöchentlich trainierst, empfiehlt sich eine zusätzliche Mineralstoffeinnahme. Lass dich dann dazu von einem Arzt beraten.

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