Mentales Training beim Klettern?

2 Antworten

Aus eigener Erfahrung mit einem Klienten aus diesem Sportbereich kann ich bestätigen, dass durch gezieltes mentales Training sowohl die Konzentration als auch das schnelle Umdenken von Plan A auf Plan B (das beim Klettern ja ebenso eine große Rolle spielt) positiv beeinflusst werden können. Zum Einsatz kam dabei sowohl Sporthypnose mit gezielter Visualisierung und EFT für die Schaffung einer ausgeglichenen Basis.

Bei weiteren Fragen hierzu einfach fragen.

Viele Grüße

Rouven M. Siegler

Da halte ich's mit Altmeister Wolfgang Güllich: "Das Gehirn ist der wichtigste Muskel beim Klettern."

Udo Neumann ("Lizenz zum Klettern", www.udini.com) stellt auch einige mentale Trainingstechniken vor, die vor allem auf systematische Desensibilisierung, Umdeutung von Misserfolgen (Reality Replacement) und dem geistigen Durchsteigen der Route (Mental Replay) abzielen. Dazu kommen Atemtechniken ("Ruhig, rund und tief" atmen) und Entspannungstechniken (lächeln, Schultermuskulatur entspannen), die gezielt in Stresssituationen, z.B. 5m überm letzten Haken eingesetzt werden können, um den Kreislauf wieder runter zu bekommen.

Wichtig ist, dass du beim Klettern in eine Art Flow kommst. Der Alltagsstress tritt in den Hintergrund und in Deinem Kopf spielst nur noch Du und die Route eine Rolle. Das klappt zwar nicht immer, hilft mir aber bei der Stressbewältigung sehr.

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Beste Grüße

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