Mein Ziel 10Kg in 10 Wochen

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6 Antworten

Ob dein Ziel erreichbar ist ist eine Frage der Disziplin und der Tatsache wie schnell sich dein Stoffwechsel bei einer Ernähungsanpassung umstellen kann. Das sind Faktoren die genetischer Natur sind. Von daher kann es sein das du für dein Vorhaben mehr Zeit benötigst. Es ist zwar schön Ziele zu haben, die eine zeitliche Eingrenzung beinhalten. Jedoch sollten diese realistisch sein. Ansonsten verliert man schnell den Elan. Ernähre dich ausgewogen und Kalorienreduzierter. Eine regelmäßige sportliche Betätigung hilft dir vermehrt Kalorien zu verbrauchen. Und dann musst du einfach schauen wie es sich mit dem Abnehmen vom Zeitplan bei dir verhält. Sinn des Abnehmes soll letztlich sein das Wunschgewicht auch langfristig zu halten. Dabei ist es dann uninteressant ob man das Ziel in 2 oder 4 Monaten erreicht hat.

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Was für ein Zufall! Gerade die neueste "Diät der Promis" verspricht dir genau 10kg in 4 Wochen!! Und dabei brauchst du dich gar nicht bewegen!

Du wirst damit wahrscheinlich auch nicht glücklich werden und zum Schluss wieder mehr auf die Waage bringen. Langfristig wirst du dich jedenfalls einmal ernsthafter mit deinem Lebensstil auseinandersetzen müssen!

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Viel Erfolg!

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10kg in 10 Wochen ist sogar ganz sicher machbar. Ich hatte schon einmal jemandem geholfen 25kg in 25 Wochen zu schaffen - völlig ohne Jojo-Effekt und ohne zu hungern (zumindest nicht mehr nach den ersten 2 Wochen). Von ca. 95kg auf 70kg.

ABER: Es ist nur machbar, wenn man es richtig macht. Und dann sogar mit einfachsten Boardmitteln. Mehr als 1kg pro Woche würde ich aber offen gestanden nicht anstreben, das ist zu belastend für den Körper.

So hatten wir das damals hinbekommen:

Zunächst wurde die Ernährung völlig umgestellt. Es wurde nur mehr Gesundes gegessen, keine Süßigkeiten, kein Junkfood. Wir hatten den ungefähren Kalorienbedarf und Kalorienverbrauch ermittelt und am Anfang einen Ernährungsplan erstellt, was gegessen werden soll. Gegessen wurde so viel, dass eine negative Energiebilanz entstand. Als Defizit entstand lediglich jene Menge, die abgenommen werden sollte. Also keine Radikaldität. Ich müsste mir das erneut rausrechnen, aber wenn ich mich recht erinnere, waren das bloß ein paarhundert kcal pro Tag weniger als verbraucht. Dabei haben wir ganz genau darauf geachtet, dass jede der 5 Mahlzeiten am Tag ausgewogen war. Also Proteine, langkettige Kohlehydrate (um den Blutzucker stabil zu bekommen), pflanzliche Fette (damit die ADEK-Vitamine gelöst werden können) und Vitamine und Mineralien, also viel Gemüse und Obst.

Die ersten 2 Wochen waren richtig hart. Hier stellte der Körper um, die Energie aus den Fettreserven zu ziehen. Erst als sich der Körper (nach ca. 2 Wochen) daran gewohnt hatte, verging jegliches Heisshungergefühl. Es wurde sogar davon gesprochen, das Gefühl zu haben, genug gegessen zu haben.

Dann haben wir den Kalorienverbrauch erhöht. Das erreichten wir, indem wir 4x pro Woche eine ausdauersportliche Betätigung einplanten. Anfangs mit niedriger Trainigsdauer (20min), was jede Woche um 10min gesteigert wurde, bis schließlich 40 bis 60min z.B. am Hometrainer geradelt wurde. Da mehr Muskelmasse den Grundumsatz steigert, haben wir ausserdem auch 2x pro Woche ein Krafttraining eingebaut (Kniebeugen, Liegestütz, Klimmzüge, Rumpfstabilisatoren - je 2 Sätze).

Jede Woche wurde die Wage kontrolliert. Ziel war es pro Woche 1kg abzunehmen. Das haben wir +/- auch wirklich geschafft. Sehr große oder sehr kleine Sprünge waren nicht dabei. Und nach 25 Wochen waren wir tatsächlich bei 25kg Gewichtsreduktion angelangt.

Danach steigerten wir 4 Wochen lang die Energiezufuhr jede Woche ein wenig, um das Gewicht zu stabilisieren und den Jojo-Effekt auszuschleichen. Das Gewicht hatte sich dann bei 68kg eingependelt. Danach hieß es: neue Kleidung kaufen :)

Es entwickelte sich daraus ein sportbegeisterter Mensch, der noch heute gerne Sport treibt und auf die Ernährung achtet. Er isst immer nur so viel, dass er satt ist und nicht mehr. Bei der gesunden Ernährung ist er geblieben. Er hält sein Gewicht.

Ich finde, das kann jeder. Man muss nur konsequent sein. Wichtig ist sicher, sich mit der Ernährung zu befassen. Wozu sind Proteine, wozu Kohlehydrate, Fette, Vitalstoffe usw. Wieviel steckt in welcher Nahrung. Nach ein paar Wochen muss man dann nicht mehr großartig Kalorien zählen, schon kann dann schon einschätzen ob die Nahrungszufuhr passt.

Ich wünsche viel Erfolg :)

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Kommentar von SUAM2006
15.01.2015, 10:34

Hallo Marathonus, das hört sich sehr gut an was du hier schreibst, leider muss ich zugeben habe ich wenig Ahnung wie ich das alles umsetzen soll und im Internet findet man so viele Verschiedene Dinge die einen dann noch Verwirren.

Ich würde dir gerne mal eine Private Nachricht schreiben aber das geht hier wohl nicht. Vielleicht kannst du mir ein bisschen helfen das ganze in die richtige richtung zu bringen.

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Hey.

Also das ist immer unterschiedlich, wie stark der jeweilige Körper darauf reagiert. Machbar ist es, aber eher weniger ratsam. Du solltest bei deinem Sportprogramm mind. 2 Tage Pause einplanen, da die Muskeln Zeit benötigen um zu wachsen. Ein tägliches Training ist weniger effektiv. Bezgl. deiner Ernährung solltest du auf keinen Fall anfangen, Mahlzeiten auszulassen oder nur geringfügig zu ersetzen. Ich würde dir diesen Info-Artikel hier empfehlen: https://www.weightwatchers.de/images/1031/dynamic/GCMSImages/Sattmacher-Liste\\\\_final\\\\_22.10.13.pdf Du findest darin eine Übersicht über alle Lebensmittel, welche einen lange und gut sattmachen und ideal geeignet sind, um abzunehmen. Einfach am Ball bleiben und gesünder ernähren ;)

Du schaffst das sicher.

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Machbar schon aber dann wird in 10 Wochen der Jojoeffekt grausam zuschlagen und du spätestens in einem halben Jahr 2 Kilo mehr drauf haben als heute. Nimm dir lieber 2 kilo in 10 Wochen vor, die aber langfristig. Wenn du das ein halbes Jahr schaffst kannst du dir dasselbe vornehmen.

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Naja so wie du es beschreibst nicht, generell wahrscheinlich auch nicht langfristig!

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