Mein Laktatwert ist schon in Ruhe bei 3,3 mmol/l . Wie kommt das?

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2 Antworten

Das war bei mir auch der Fall und man hat mir erklärt, das ich zuvor wahrscheinlich trainiert habe. Das stimmte in meinem Fall nicht ganz - ich hatte extra 2 Tage vor dem Test nichts gemacht. Genau das war der Fehler. Mein letztes Training umfasste 4 Std und ich habe keine aktive Regeneration sondern eine passiver Regeneration gemacht. Bei einer passiven Regeneration dauert das Ausscheiden von Lactat wesentlich länger als bei einer aktiven. Man hat mir geraten, ich soll bei einer aktiven Regeneration darauf achten, dass der Puls nicht über 100 geht, damit wirklich der Körper regenerieren kann. Ich bin etwas jünger - 39 und hatte damals vor dem Test 2,5. Dennoch konnte ich den Test nach einer halben Stunde spazieren gehen auf dem Laufband dann machen, da sich der Lactat verbesserte. Bei so einem Test sollte man zuvor nicht mehr so viel trainiert haben und dann - wie schon gesagt - eine aktive Regeneraton machen.

Das kann auch genetisch bedingt sein. Es gibt Menschen, die haben von Natur aus ein höhere Laktatbildung, mancher auch in diesem Zusammenhang eine größere Laktattoleranz, aber hier nicht immer.

Ich selbst habe meistens bei einer Leistungsdiagnostik einen Wert von mehr als drei Millimol und breche die stufenweise gesteigerte Belastung nie mit einem Wert unter elf Millimol ab, während die meisten anderen Sportler schon bei der Hälfte des Wertes aufhören müssen.

Nach Angaben meines betreuenden Arztes ist eine erbliche Disposition offensichtlich Ursache dafür.

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