Macht ernsthaft betriebener Sport noch Spaß?

3 Antworten

Du hast es im letzten Satz schon indirekt angedeutet... Das Hauptkriterium ist deine Motivation. Wenn du alles nur lapidar betreibst und das für dich OK ist, passt doch alles. Wenn du dich nun für eine spezielle Sportart weiter verbessern möchtest, dann muss die eigene Motivation so groß sein, dass du dein Ziel auch trotz Ausfällen, fehlenden Verbesserungen und Erfolgen etc. weiter verfolgen möchtest und dies auch tust. Ich habe beispielsweise nur eine Sportart, die ich sehr ernsthaft und gewissenhaft betreibe, die restlichen nur bei Gelegenheit und des Spaßes willens, ohne irgendwelche Ambitionen. Wenn ich da mal, warum auch immer, pausiere wegen Beruf etc, macht mir das nichts aus.

Spielt das ne Rolle, ob andere da mehr Ehrgeiz haben?

Ist doch völlig in Ordnung, wenn Du nur gerne bei solchen Gelegenheiten sportelst.

Das machen Millionen Menschen auch so...

Wenn da jemand Probleme mit hat, dann projiziert der seine Störung auf Dich.

Nein, kenne ich so nicht, im Gegenteil, gerade die Ernshaftigkeit (in diesem Fall strukturiertes Training inkl. Wettkämpfe) machen gerade den Spass aus und sind der entscheidende Motivationsfaktor bei der Trainingsdisziplin. Ich spreche hier aber auch von wirklich hartem Training im Studio und auf der Bahn für die Leichtathletik und nicht von Dart in der Kneipe, da mag der Spassfaktor höher zu gewichten sein.

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