Low Carb Diet oder doch lieber eine normale?

7 Antworten

mit den carbs eventuell bei 10g beginnen und wöchentlich die tagescarbs um 5g steigern, bis du bei etwa 40-55g bist - du solltest noch im ketogenen bereich sein. (teststäbchen für ketone im urin bekommst du in der apotheke - 2x täglich überprüfen, später merkst du selber, ob du noch in der ketose bist oder nicht).

dafür mit dem fett auf mindestens 120...

du brauchst bei lowcarb mehr fett als brennstoff für das körperfett. der energiebedarf ist durch die stoffwechselumstellung sowieso erhöht.

bei einer low-carb diät im ketogenen bereich kannst du problemlos 3.000 oder sogar etwas mehr kalorien zu dir nehmen.

eiweiss und fett brauchst du eigentlich nicht zu zählen. bei low-carb zählt man nur die carbs.

du darfst essen, bis du satt bist.

es wird sowieso auf die hauptkomponente fleisch, eier, fisch, käse, manche sojaprodukte hinauslaufen. dazu hauptsächlich viel carb-armes gemüse und ein paar beeren, dazu zum snacken sollten nüsse das ganze abrunden. das verhindert auch weitestgehend mangelerscheinungen.

vitamin C und eisen evtl. auch calcium solltest du substituieren. aus eigener erfahrung habe ich den eindruck, dass bei lowcarb der körper einen erhöhten bedarf hat. solltest du schilddrüsenhormone nehmen, musst du bei längerfristiger low-carb diät die dosis anpassen (erhöhen) oder komplett auf alle hülsenfrüchte (soja, linsen, erbsen, bohnen...) verzichten.

ein deutliches zeichen dafür, dass du in der ketose bist, ist vermehrtes schwitzen und eine leicht erhöhte körpertemperatur. keine sorge - nach wenigen tagen wird der schweiss geruchlos.

Um einen JoJo effekt zu meiden , versuche so gut es geht auf Deinen körper zu hören!

verlernen wir leider alle bei den ganzen food trends.

Du kannst deinen kalorien am Anfang zählen um sicher zu sein das du um defizit bist, aber für ein gesundes essverhalten höre auf deinen körper.

Möchtes Du vollkornbrot essen dann esse es, achte auch hochwertige kohlenhydrate und lebensmittel , die halten dich satt .

leibe Grüße u viele erfolg!

wie du siehst, hat so ziemlich jeder seine Methode und sicher kommt man mit allen auch ans Ziel. Ich persönlich würde empfehlen, einfach etwas weniger zu essen. Das hat viele Vorteile, u.a. da man nichts rechnen muss, seine bisherigen Essgewohnheiten (wenn sie nicht völlig falsch sind) beibehalten kann und den Körper nicht noch zusätzlich unter Stress setzt. Ausserdem unterwirft man das Essen nicht einem Zahlenwerk, was oft genug zu Essstörungen führt.

Fehler in der Ernährung wären vor allem: sehr süß essen, sehr fettig essen.

Ansonsten wie immer: viel Gemüse und Obst, ausreichend Protein und Flüssigkeit

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