Laufen: Welche Schuhe sind beim Langstreckenlauf zu empfehlen?

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Was der Schuh kostet, ist nur eine Budgetfrage. Wichtiger ist vielmehr, dass der Schuh zu deinen Laufgewohnheiten (Umfang, durchschnittliche Distanzen), deinem Körpergewicht, deiner Fußbreite, deiner Lauftechnik, den Untergrund den du hauptsächlich läufst etc. passt. Danach sollte dich auch der Verkäufer fragen, wenn nicht dann interessiert es ihn nicht dir ein für dich individuell möglichst passendes Paar Laufschuhe zu verkaufen, sondern irgend eines.

Die Qualität dieser vielbesungenen Laufstil-/-technikanalysen auf dem Laufband steht und fällt mit dem Fachwissen des Verkäufers, der sie durchführt. Das Fachwissen der meisten Laufschuhverkäufer halte ich für mangelhaft (zumindest sind das meine persönliche Erfahrungen beim Laufschuhkauf).

Wenn du selbst keine Ahnung davon hast, was du brauchst und was gut für dich ist, dann wird es schwer. In egal welchem Geschäft, wird dir ein Verkäufer nur das verkaufen, was er im Laden stehen hat, und er wird dir mit hoher Wahrscheinlichkeit eher versuchen den teueren Laufschuh verkaufen, als das Auslaufmodell.

Die teuersten Laufschuhe entsprechen in den seltensten Fällen den jeweils idealen Laufschuhen. Welcher Laufschuh für dich am besten passt, kannst Du nur über eigene Erfahrung herausfinden. Lass dir unterschiedliche Modelle von unterschiedlichen Herstellern zeigen und teste sie (Runner's Point hat auch nur eine beschränkte Auswahl). Runner's Point bot mal einen 14-tägiges Rücknahmeservice. Ob dir deine neu erworbenen Laufschuhe passen oder nicht, wirst du sowieso erst herausfinden, wenn du sie so zwanzig/dreißig Kilometer gelaufen bist.

Wenn es dich interessiert, findest du hier eine Zusammenstellung der Themen, zu welchen dir ein guter Verkäufer beim Laufschuhkauf Fragen stellen sollte:

http://tinyurl.com/3da7pk8

Danke für Deine Tipps und persönl. Erfahrungen, sowie den Link!

Scheint also so zu sein, dass ich erstmal am Fachgeschäft, der Laufanalyse und den Marken- Schuhen nicht vorbeikommen werde!

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Die Schuhe sind das wichtigste "Werkzeug" beim Laufen.Hier sollte man, durch eine entsprechende Laufbandanalyse die Schuhtypen auswählen, die zu dem eigenen Körperbau (Fußbau) passen. Herbei sollte es sich um Markenschuh handeln. Die meisten Laufschuhgeschäfte bieten einen 14 tägigen Umtausch der Schuh an, sollten dies bei den ersten Laufversuchen nicht passen. Bei dem Laufschuhgeschäft meiner Wahl, dürfen (müssen) die Schuh auch beim probieren auf der Strassen (Bürgersteig) "gelaufen" werden. Meine Erfahrung war und ist sogar, dass der ausgewählte Schuh nicht umbedingt der hochpreisigeste war. Des Weiteren kann man immer das Voraison oder Vormodell wählen, was dann auch noch günstiger angeboten wird

Wo kaufst Du Deine Schuhe?

Mir scheint "Runn... Point" kein schlechter Laden zu sein. Aber diese haben (für Männer) nur eine erschreckend kleine Auswahl für ein Fachgeschäft! (- das hat mich erstaunt). Außerdem hat besagter Laden keine (bzw. für mich nicht in Frage kommende) Sonderangebote gehabt! (Enttäuschend!).

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@keyboardfan

Ich wohne in der Nähe von Köln und kaufe min. einmal im Jahre meine Schuhe bei Laufsport Bunert in Köln

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Also ich habe auch als Anfänger schon die teureren Schuhe getragen. Vor allem, wenn du auf der Straße läufst, solltest du eine gute Dämpfung haben. Ich selbst laufe ebenfalls so ziemlich überall. Mir wurde daher auch ein Dämpfungsschuh empfohlen, kein Trailing-Schuh. Übrigens lohnt es sich auch für reine Freizeitläufer, eine Laufanalyse machen zu lassen. Und danach kannst du die Schuhe, die du brauchst, auch besser auswählen. Supinierer sollten keine Schuhe für Überponierer tragen. Ein Hohlfuß braucht eine andere Einlage als ein Plattfuß. Ich bin übrigens seit Jahren begeisterter Asics-Träger und 100,- Euro sind noch nicht teuer (für gesunde Füße). Der Gel-Kinsei 3 (nicht für Überponierer geeignet) kostet zum Beispiel immer noch um die 200,- Euro, obwohl nächsten Monat der Gel-Kinsei 4 auf den Markt kommt. Ich selbst bin Überponierer, laufe wie gesagt sowohl im Wald, als auch kürzere Abschnitte auf Asphalt, trage den GT-2160 und bin sehr zufrieden damit. Der falsche Schuh kann übrigens eine ganze Menge Verletzungen nach sich ziehen. Beispiel: Entzündung der Plantarfaszie (Sehne unter dem Fuß), Schienbeinkantensyndrom (Läufer mit Hohl- oder Plattfüßen gefährdet), Iliotibialband-Syndrom (Überponierer gefährdet). Außerdem kann es zu dauerhaften Haltungsschäden führen. Es lohnt sich also durchaus, darüber nachzudenken, wie viel man ausgeben möchte.

Da kann ich nur sagen: WOW! Da hat die Gehirnwäsche der Marketingabteilungen der Laufschuhhersteller aber voll eingeschlagen. Vor allem beim Umkehrschluß, was der optimale Schuh alles verhindert...

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@rennmietze: Danke für die Weitergabe Deiner persönlichen Erfahrungen an mich! Nach Deinen Beschreibungen muss ich wohl wirklichmal ne Laufanalyse machen!

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Wadenschmerz: Zerrung, Faserris oder Gefäßproblem?

Kurz zur Vorgeschichte: Ich laufe seit vielen Jahren, vor 7 Jahren auch einige Marathons (bester 3:45), dann mit einigen zeitlichen Unterbrechungen wegen Weiterbildungen und Zeitmangel weniger, aber seit Anfang des Jahres wieder gewohnte Strecken und Zeiten: 14-22 km-Strecken, am liebsten Wald, aber auch Asphalt (lässt sich manchmal nicht vermeiden) mit Zeiten zwischen 5 und 5:30/km. Bis zu 4 oder 5 Mal pro Woche, mein Durchschnittspuls liegt bei 150-152 bei den langen Strecken, Maximalpuls habe ich selbst unterwegs mal mit 183 gemessen (Polar-Pulsuhr). Dabei nie Beschwerden irgendwelcher Art, weder muskulär noch kardial oder von der Fitness allgemein (keine häufigen Erkältungen oder ähnliches). Ich habe mir im Juli dann eine Verletzung in der rechten Wade beim Joggen zugezogen, von der ich denke, dass es sich am ehesten um einen Faserriss handelte: es war ein plötzlich auftretender, stechender Schmerz, ich war für einen Tag fast gehunfähig, nach 3 Tagen zeigte sich dann unterhalb ein Hämatom. Der Schmerz lag weiter innen, also unter dem Trizeps zwischen den beiden Seitensträngen des großen Wadenmuskels. Nach 10 Tagen Laufpause und gutem Abklingen aller Symptome konnte ich wieder mit Training beginnen, völlig schnerz- und beschwerdefrei, keine Anzeichen für eine Verhärtung oder Anspannung. Zeitbedingt musste ich dann eine ca. 7 wöchige Pause machen (habe aber Krafttraining gemacht) und begann dann wieder mit Trainingseinheiten, ab 8 km aufwärts, eine Woche später 14 km - ohne irgendwelche Auffälligkeiten und kein Denken mehr an die alte Verletzung da symptomfrei. Bei einem längeren Lauf nach langer Asphaltstrecke passierte dann wieder das Gleiche: schnell aufbauender "Knoten" innerhalb der rechten Wade, der sich sehr schnell steigerte, Tempo reduziert, fast gegangen, aber trotzdem plötzlich das Gefühl, "der Knoten platzt": stechender Schmerz. Dachte diesmal allerdings "nur" an eine Zerrung, da der Schmerz längst nicht so stark war und ich noch locker nach Hause laufen konnte. Nach 3 Tagen wieder soweit Beschwerden abgeklungen, so dass ich mich wagte, eine kleinere Runde langsam (für meine Verhältnisse, unterer Pulsbereich, max 150) zu laufen, wonach sich die Beschwerden weiter besserten. Allerdings zeigte sich nach diesem Lauf ein beginnendes Hämatom wieder unterhalb der Wade auf der Innenseite des Unterschenkels sowie vorn zwischen Wadenmuskel und Schienbein! Trotzdem besserten sich die Symptome weiter, bis auf leichten Druck durch das Hämatom, so dass ich wieder nach 2 Tagen eine kürzere Strecke (wieder 8 km) lief - völlig ohne Beschwerden, abgesehen von dem leichten Druck in der Wade, der vermutlich durch das Hämatom herrührt. Nun bin ich begeisterter, und fast nicht zu bremsender (wie meine Frau behauptet) Hobbyläufer, doch mein Hauptanliegen ist die Gesundheit und der Spaß. Könnte es sich auch um ein Gefäßproblem handeln? Wie lange soll/muss ich mein Bein schonen? Auch wenn ich keine Beschwerden habe? Freue mich über Antworten!!! waldlaeufer

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