Laufanalyse bei Rückenbeschwerden?

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6 Antworten

Oh mutig so eine Frage zu stellen, da spaltest du sicher die ganzen Laufexperten. Die Frage ist ja was denn deine Osteopathin sagt, was es ist. Eine Laufanalyse kann gut sein, aber auch der totale Blödsinn. Letzteres höre ich halt immer wieder, hübsch viel Technik, ganz viele Antworten und ganz viel Geld. Helfen tut's dann oft nicht. Osteopathen sind meistens super, also warte erstmal was da rauskommt, bevor du dich vielleicht auf gefährliches Halbwissen einlässt. Das du vielleicht eine falsche Haltung beim Laufen hast, wird dir sicher jeder sagen können ;-)

Laufanalyse ist in jedem Fall sinnvoll, hat bei mir meine Knielprobleme komplett behoben. Wegen dem Rücken, das kann gut vom Laufen kommen. Als ich nach einer längeren Trainingspause ein paar Kilo zugenommen hatte und dann laufen war hatte ich auch Rückenschmerzen an selber stelle wie bei dir. Ging dann aber von selbst bzw. nach Rückentraining im Fitnesstudio wieder weg.

Die Analyse würde ich in jedem Fall machen, die ist eigentlich Pflicht bevor man mit dem Laufen anfängt ;)

Wer heilt, hat Recht...

Uralt, dieser Grundsatz - aber da ist schon was dran. Wenn die Osteopathin Ergebnisse liefern kann, hat sie sicherlich Recht mit ihrer Ansicht, dass eine Laufanalyse unnötig ist.

Eigentlich ist das auch wirklich so. Laufen ist ein natürlicher Bewegungsablauf, der dem Menschen bereits in die Wiege gelegt ist. Wenn da Zipperlein auftreten, liegt es in der Regel an einer falsch gelernten Technik, an Vorschädigungen oder an völlig unangebrachtem Material, sprich Schuhe.

Sollte die Osteo - Dame jedoch auch keine Lösung für Dein Problem finden - tja, dann hat sie wohl eher unrecht, und in Deinem Fall würde die "Geldmacherei" einer Laufanalyse möglicherweise doch Sinn machen.

In diesem Fall würde ich persönlich dazu raten, mir die Institution für eine solche sorgfältig auszuwählen und Therapeuten, die mit der "Hand und Auge" Methode arbeiten denen vorzuziehen, die sich blind auf Computersoftware und Laservermessung verlassen. Wenn derjenige, der die Analyse durchführt, dann auch noch schon mal was von Kinesiologie gehört hat - dann stehen die Signale für einen Erfolg auf Grün.

Ich hatte beim Laufen auch sehr oft Probleme

Mal Knie, mal Hüfte, dann wieder im Lendenbereich, und mal im Schulterbereich.

Bin dann zu einem befreundeten Ort. Schuhmachermeister gegangen. Bei mir ist ein Bein ca. 1 cm kürzer. Das macht sich so im Alltag nicht bemerkbar, wenn ich aber regelmäßig laufe dann zieht sich das bei mir vom Knie bis hoch in die Schultern.

Versuch mal ob du da vielleicht ein Problem hast! Bei mir hatte der Ortopäde auch nix gefunden!

Schönen Gruß

Uli

Ich bin mir fast sicher, dass du keine andere Sportart neben Laufen machst? Z.B. Krafttraining!? Und ich wette, dass bei der Analyse herauskommt, dass du eine schlechte Haltung beim Laufen hast. Um diesem Problem entgegenzuwirken, machen Leistungssportler immer Krafttraining nebenher, auch Marathonläufer!

Überlege es dir - es lohnt sich allemal...

Das ist ja witzig. Sagt die Methapysikerin zum Handwerker Beutelschneider! Sehr geil :-) Eine Laufanalyse ist aber in der Tat nicht sinnvoll. Sehr wohl aber eine Ganzkörperanalyse bei guten Fachleuten. Die findet z.T auch auf dem Laufband statt. Da wird aber nicht nur auf die Füße geschaut, sonder von unten bis zum Kopf. Ist teuerer macht in diesem Fall aber wirklich Sinn.

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