Lang, aber weich/drucklos gespielte Bälle zurück spielen?

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3 Antworten

Danke schon mal für die wirklich gute Antwort. Mehr seitlich stellen, Topspin erhöhen und schwungvoll schlagen, dürfte weiterhelfen. Nur zur Klarstellung: (da Du schriebst: "weil auch die Chance eines Winners größer ist, als bei einem Ball von der Grundlinie aus"). Meine Ausgangsfrage bezieht sich ausschliesslich auf Bälle, die der Gegner lang aber weich/drucklos in meine Vorhand spielt. Für die kürzer gespielten Bälle orientiere ich mich schon an Deiner Seite tennisfragen.de und dem dortigen Lehrvideo. Und bei druckvoll gespielten Bällen, nutze ich das Tempo des gegnerischen Balles für meinen Schlag.

Hey,

ich spiele solche Bälle meist mittel-hoch (sodass sie relativ sicher sind), ohne Risko mit sehr starkem Spin.. oder ich spiel einen Rückhand Slice Falls der Ball mal kurz kommt spiel ich dann oft den Stop.. Aber auf jeden Fall würde ich so einen Ball angreifen. Solche Bälle spielt der Gegner ja eigentlich nicht mal so zwischendurch, sondern eher aus der Not, also kann man auch gut weiter Druck machen und den Winner spielen.

MfG Henri

Je nach Spielstärke stellt ein Ball, der in den höheren Regionen als Vorlage gilt, für den weniger Geübten immer wieder eine Herausforderung dar. Man nimmt das Lauftempo in den Schlag mit hinein, wodurch sich die Relationen Spin und Länge unwillkürlich verändern. Oft steht man auch zu frontal, weil man noch die frontale Laufhaltung beibehalten hat. Das sollte man bei solchen Situationen im Kopf haben und, anfangs bewusst, später hoffentlich automatisch, gegensteuern: sich zwingen, in der Endphase eher etwas zu seitlich, als zu frontal and den Ball zu gehen. Zweitens, den Topspinanteil bewusst erhöhen, wie man es vorher geübt hat. Den Ball einfach weich zurückzuschlagen ist weniger zu empfehlen, weil man sonst recht ungeschützt einen harten Passierball oder einen Topspinlob parieren muss. Deshalb ist bei einem solchen Ball ein höheres Risiko akzeptabel, weil auch die Chance eines Winners größer ist, als bei einem Ball von der Grundlinie aus. Also, es ist O.K., wenn man auch mal patzt, das gleicht sich dann mit den Winnern aus. Zum unterschiedlichen Risikoverhalten in Situationen in Netznähe bzw. an der Grundlinie in Wechselwirkung zu den verschiedenen Persönlichkeitstypen, habe ich mir mal Gedanken gemacht. www.tennisanalyse.de (Zur Psychologie des Netzangreifers)

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