Kriegt man durch Definition auch Kraft?

2 Antworten

Hi,

„Definiert“ wird in der Küche! Der Körperfettanteil wird durch eine kalorienreduzierte Ernährung gesenkt, so dass die Muskeln gut sichtbar werden.

Viele Sportler, die ernsthaft Bodybuilding betreiben, trainieren in Zyklen. Dieses Periodisierungs-Prinzip enthält stets die drei Kraftarten: Maximalkraft, Hypertrophie und Kraftausdauer. Ein Training könnte also z.B. wie folgt gestaltet werden: 6 Wochen Kraftausdauer, 6 Wochen Hypertrophie, 6 Wochen Maximalkraft. Sinn dieser Zyklen ist, dass dadurch unterschiedliche Muskelkomponenten angesprochen werden sollen (Myofibrillen, Sarkoplasma). Wenn nun die Definitionsphase (=kalorienreduzierte Ernährung) in die Kraftausdauerphase fällt – ok!

Wenn Du nicht nach dem Periodisierungs-Prinzip trainierst: Bleib bei Deinem Training im Hypertrophie-Bereich. Ein paar Einheiten Ausdauertraining sollten auf jeden Fall dazu gehören.

Gruß Blue

Ja! Und das ist wissenschaftlich bewiesen worden: http://www.sportlerfrage.net/frage/mythos-maximalkrafttraining-wiederlegt

B-B, B haben das schon vor 20 Jahren "nachgewiesen"..... Dem TE geht aber abhanden, was Muskeldefinition überhaupt bedeutet. Training im Kraftausdauerbereich führt natürlich auch zu einer Verbesserung der Maximalkraft und einer Hypertrophie - Kraft ist Kraft - aber das hat ja nix mit "Definition eines Muskels" zu tun:-) Wird nur bei Fitnesstrainern ohne Fachberuf so dargestellt und verkauft....

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Ich möchte hierzu nochmals anmerken, dass diese Studie mit nur 15 Probanden durchgeführt wurde und sich ausschließlich auf die Beinstreckmaschine beschränkte. Es wurde lediglich zwischen einer Ausführung im submaximalen Bereich (90% der Max.Kraft) und im Kraftausdauerbereich (30% der Max.Kraft) verglichen – und zwar als Einsatz-Training bis zur Erschöpfung! Das hat also nichts mit unserem herkömmlichen Training im Hypertrophiebereich zu tun und mit Maximalkrafttraining schon gar nichts! Alle Teilnehmer waren übrigens Beintraining gewohnt! Und wissenschaftlich „bewiesen“ wurde gar nichts – es wurde abschließend lediglich vorsichtig eine Vermutung geäußert. Ergänzend füge ich hierzu die – wie immer – hervorragende Antwort von Wiprodo zu diesem Thema an:

Burd et al. führen einen experimentellen Test durch, mit dem Ziel, den Einfluss zweier deutlich unterschiedlicher Trainingslasten auf verschiedene Kenngrößen der Muskelproteinsynthese zu untersuchen. Die Planung und Durchführung des Tests entspricht den wissenschaftlichen Standards: - Ausreichend große homogene Stichprobe (15 Vpn), - randomisierte (zufallsbedingte) Zuordnung der Versuchsaufgaben (z.B. im Hinblick auf Kraft-Last-Verhältnisse), - weitgehende Kontrolle und Normierung der Test- und Umfeldbedingungen (Ernährung, körperliche Alltagsaktivitäten ....) - ausreichende statistische Absicherung gegen Zufallseinflüsse.

Der Maximalkrafttest und das Training mit unterschiedlichen Belastungen wurde an einer Beinstreckmaschine (einbeinig) absolviert. Die physiologischen Parameter mussten mittels Katheter aus der Armvene entnommen werden (aus diesem Grunde war auch nur ein Training mit den Beinmuskeln möglich). Im Wesentlichen wurden zwei Trainingsbedingung verglichen: - Training mit 90 % Fmax bis zur Erschöpfung, - Training mit 30 % Fmax bis zur Erschöpfung. (eine dritte Trainingsvariante kann unerwähnt bleiben)

Zusammengefasst ist das wichtigstes Ergebnis des Experimentes: Die Blutkennwerte der Proteinsynthese sind nach dem Training in der 30 %-Gruppe teilweise höher als in der 90 %-Gruppe. Schlussfolgerung von Burd et al.: „ Diese Resultate lassen vermuten, dass ein Krafttraining mit niedriger Last und hohem Umfang (möglicherweise) effektiver für die Veranlassung eines Muskelwachstums ist als ein Krafttraining mit hoher Last und niedrigem Umfang.“

Wichtig ist zu beachten, dass Burd et al. – bedachtsam, wie Wissenschaftler sein müssen - aufgrund der Befunde lediglich Vermutungen äußern, aber keine Behauptungen aufstellen oder Tatsachen herausposaunen, wie manche Referenten glauben machen wollen. „Blödsinn“ verbreiten somit nicht die Wissenschaftler, sondern diejenigen (Großmäuler), die etwas läuten hören und alles besser zu wissen glauben.< Kompletter Thread: http://www.sportlerfrage.net/frage/mythos-maximalkrafttraining-wiederlegt

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@DeepBlue

Naja, aber Boecks-Behrens und Buskies haben tatsächlich schon vor Jahren festgestellt, dass selbst "sanftes Krafttraining" ohne große Intensität zu einer Querschnittsvergrößerung und einer Verbesserung der Maxkraftleistung führt....

Ich find das auch nur logisch - kriegt eine Blume Sonne und Wasser, dann wächst sie:-) Und dann wird sie gleichzeitig stabiler, lebt länger, und hat bessere Konsistenz. Vielleicht nicht so wie die Blumen in Spanien, aber immer noch mehr als ohne Sonne und ohne Wasser.-)

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