Kreislaufprobleme nach dem Ende der Karriere als Leistungssportler - wie kann man das verhindern?

2 Antworten

Die Antwort ist ja eigentlich ganz einfach.Wenn man Leistungssport betrieben hat, befand sich das Herz- Kreislauf- System ja auf einem ganz anderen, höheren Level.Um diese Symptomatik abzuwenden, ist es natürlich sehr ratsam, nicht von einem Tag auf den anderen ganz aufzuhören. Soll heissen, langsam herunterfahren und am besten gar nicht ganz mit Sport aufhören.

Diese Kreislaufprobleme tauchen auf wenn ein Leistungssportler von heute auf morgen auf hört und nicht abtrainiert. Ein Leistungssportler muß seinen Trainingszustand nach dem Karriereende langsam herunterfahren. Bei vielen Hochleistungssportlern vor allem bei Ausdauersportlern hat sich im Laufe ihrer Aktivität das Herz auf Grund der hohen Belastung vergrößert. Ein vergrößertes Herz hat ein anderes Pumpvolumen. Die Herzfrequenz sinkt im Ruhezustand dadurch um einiges. Ein Puls von 35-40 Schlägen/min. im Ruhezustand ist bei einem Leistungssportler nichts ungewöhnliches. Ein Untrainierter Mensch würde bei diesem niedrigen Puls Kreislaufprobleme bekommen. Höre ich auf apprupt mit dem Sport auf, so nehme ich die gewohnte Belastung vom Herz auf einen Schlag weg. Es kommt zu einer Unterforderung des Herzen ( vorrangig der linken Herzkammer ) was zu Herzrhytmusstörungen führen kann. Dies wiederum kann Dauerschäden nach sich ziehen. Über das sogenannte Abtrainieren fahre ich langsam die Belastung wieder herunter mit der Zielsetzung den Organismus auf die niedrigere belastungsfreauenz anzupassen und somit Herz-Kreislaufschäden entgegen zu wirken.

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