Krafttraining für Läufer sinnvoll oder kontraproduktiv?

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7 Antworten

Als Ausdauersportler ist ein Krafttraining durchaus sinnvoll, wobei klar sein sollte das beides nicht gleichermaßen intensiv ausgeübt werden kann, da bei Kraft und Ausdauertraning unterschiedliche Muskelfasern zum Einsatz kommen, die sich intensiv ausgeübt gegenseitig blockieren. Von daher würde ich die unterschiedlichen Trainingskomponennten im Verhältnis 2:1 für den Bereich der das vorrangige Augenmerk haben soll ausüben. Muskelmasse nimmst du nicht mal eben von jetzt auf Gleich zu. Das erfordert schon an intensives und langjähriges Training. Wenn das Krafttraining also moderat ausgeübt wird, dann brauchst du dir wegen des Gewichtes keine großen Sorgen zu machen.

Krafttraining ist eine ideale Ergänzng für Langstreckenläufer. Viele Läufer haben schwache Rückenmuskeln oder muskuläre Dysbalancen, die kann man damit gut ausgleichen. Außerdem hilft mehr Kraft - besonders in den Beinen - um bei längeren Läufen einen guten Laufstil beizubehalten. Schneller macht es zusätzlich. Die Zunahme an Muskelmasse führt nicht dazu, dass man langsamer wird. Dazu wäre ein einseitiges, über lange Zeit betriebenes Krafttraining nötig.

Und es gibt einen weiteren guten Grund, ergänzend Krafttraining zu machen: Ab dem 25. Lebensjahr verliert man jährlich 1 % der Muskelmasse. Damit verliert man mit zunehmendem Alter immer mehr an Stützfunktion. Nicht umsonst sehen viele Experten inzwischen ab ca. 50 Jahre die Priorität eher auf dem Krafttraining als dem Ausdauertraining.

Leider völliger Quatsch was hier oft geantwortet wurde:Ein generelles Krafttraining ist für Läufer immer noch überflüssig bis kontraproduktiv!Grundsätzlich trainiert auch der Ausdauerläufer eine Mehrheit seiner Muskelmasse mit seinem Sport und steigert seinen Muskelanteil,bei einer gleichzeitigen starken Verminderung seines Fettanteils(das übrigens schneller als mit einem Krafttraining).NUR falls der Läufer es in seinen Trainingsjahren nicht geschafft hat einigermaßen die Lauftechnik geübt zu haben,liegen eventuell Dysbalancen vor-diese werden aber in Der Sportart Laufen mit Gymnastik oder ABC-Lauf oder geigneter Kraftübungen angegangen. Mit dem seit 60Jahren bekannten Laufanleitungen für den Ausdauersport(Start war 1950-weltweit verbreitet wurden die 2Jahrzehnte Grundlagenforschung dann ca.1970 u.a.von Dr van Aakens(in den USA übrigens brachte er zusammen mit Dr.Cooper(test )ca.50Millionen Amerikaner zum Laufen),ist aber ein generelles weil muskelmasse aufbauendes Kraftraining überflüssig und bringt dem Läufer weniger als ein Gewichtsvorteil.Bei einem Läufer baut sich auch kein Muskelanteil ab er baut Mitochondrien und bessere Sauerstoffleitfähigkeit uns Aufnahme auf!

Das einige Bereiche in vielen Medien immer auf der generell immer schwachen Rumpfmuskulatur herumhacken ist schon Mode geworden und für mich immer lustig zu beobachten!Angeblich sollen sogar Läufer vor Kraftschwäche ihre Gelenke belasten!Das sind aber seltene Ausnahmen von einigen überehrgeizigen(Abnemkandidaten?)DER NORMALFALL IST:Wenn ein Läufer keine Puste mehr hat und nicht mehr einigermaßen sauber laufen kann bleibt er stehen weil er nicht mehr kann!Zuerst geht es beim Laufen immer um die Kondition,wer keine großen orthopädischen und wer keine sehr großen Gewichtsprobleme hat braucht kein Kraftraining-Kraftsportler aber auch immer ein Mindesmaß an Ausdauer!

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laut der Aussage eines Mitglieds hier, senkt sich die anaerobe Schwelle um ein paar Prozent.

Um eine gesunde Stützmuskulatur zu bekommen , ja . Auch kannst Du einelne Muskelgruppen besser im Studio trainieren als mit langen Läufen jetzt drausen .

Wenn du deine Rumpfmuskulatur angemessen und für deine Bedürfnisse trainierst, wirst du nicht signififkant an Gewicht zunehmen.

Hier geht es ja um die Qualität deines Bewegungsablaufes und nicht so sehr um die Quantität deiner Muskeln.

Du kannst jedoch einige positive Effekte erwarten.

Durch eine verbesserte Rumpfstabilität wird sich dein Laufstil verbessern und ökonomisieren. Auch deine Beine haben dann einen stabileren Anker und können so achsengerechter und kontrollierter arbeiten.

Denn Gelenkprobleme kommen häufig auch durch eine ermüdete Muskulatur und dadurch bedingt einen unsauberen Laufstil.

Du "eierst" dann etwas, das Armpendel wird unsauber, die gegenläufige Beinbewegung dadurch auch.

Daher macht ein Muskeltraining schon sehr viel Sinn.

Das stimmt, die Schwelle senkt sich um 8%-bzw.verbessert sich. Die Beinmuskulatur ermüdet später. Allerdings im Kraftausdauerbereich trainieren, sonst nimmst Du zuviel Gewicht zu!

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