Krafttraining: Atmung beim Krafttraining

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Die Pressatmung sollte vermieden werden da hierbei ein starker Druck auf die Gefäße ausgeübt wird, was gefährlich werden kann. Über das Einatmen füllen sich die Lungenkapillare mit Sauerstoff, den sie dann weiter an die Muskulatur fördern können. Da die Muskulatur unter anderem Sauerstoff benötigt um Kraftvoll arbeiten zu können, ist es sinnvoll und Leistungstechnisch besser wenn bei der Belastung ausgeatmet und bei der Entlastung eingeatmet wird. Normaleweise gibt der Körper hier auch automatisch den richtigen Atemrhytmus vor. Wenn du zb. Bankdrücken ausübst dann achte da mal auf deine Atmung. Wenn du hier versuchen würdest bei der Belastung einzuatmen wirst du feststellen das dies sehr schwer ist und du mit deiner Kraftentfaltung in Schwierigkeiten kommst.

Es gibt allerdings auch Übungen, bei denen diese Atmung für manche Personen nicht optimal ist. Dies sind Übungen, bei denen sich beim Nachgeben der Bauchraum verkleinert (z.B. Rückenextension, oder rowing back). Die Betreffenden können dann nicht richtig einatmen. In diesen Fall wäre es sinnvoll genau anders herum zu atmen(also einatmen beim Nachgeben, ausatmen beim Überwinden) Wichtig ist, dass überhaupt geatmet wird und nicht die Pressatmung erfolgt (Platzen von Äderchen im Hirn, oder im Auge bei zu starkem Druck)

Eigentlich ist von meinen Vorrednern alles schon beantwortet worden, wodurch ich nur noch gerne was zur Preßatmung ergänzen würde: Über die sogenannte Preßatmung kursieren ja die wildesten Gerüchte. Von Ohnmachtsanfällen während des Trainings, Blutgerinnseln im Gehirn, ja selbst von Leuten die daran gestorben sein sollen, weil sie bei den Übungen die Luft angehalten haben, hab' ich da schon gehört. Ist natürlich alles absoluter Schwachsinn!

Tatsache ist, dass jeder Mensch instinktiv die Luft anhält, wenn er etwas sehr schweres aufhebt. Versuche im submaximalen - oder maximalen Kraft-Bereich, wären ohne Preßatmung gar nicht möglich, weil erst dadurch der dafür nötige abdominale Druck aufgebaut wird, der die nötige Stabilität des Körpers dafür schafft. Obwohl Kraftdreikämpfer teilweise dabei Blutdruckwerte von über 300 erreichen, ist mir trotz 25 Jahren Erfahrung in diesem Bereich kein Fall bekannt, bei dem einer bleibende Schäden davongetragen hätte. Nasenbluten, geplatzte kleine Blutgefäße im Auge oder momentanes Kreislaufversagen direkt nach der Belastung kommen allerdings gelegentlich vor.

Atemnot beim Kraulschwimmen/richtige Atmung

Hallo, ich bekomme beim Kraulschwimmen schnell Atenmot und schaffe so nur 50 m am Stück. Ich habe gehört, dass das daran liegen kann, dass ich nicht vollständig ausatme. Ich habe meistens das Gefühl, zu viel Zeit zum ausatmen zu brauchen und komme dann selbst mit einem 4er Zug nicht hin. Ich habe auch mal versucht die Luft schlagartig "auszuhusten" aber dann komme ich vollkommen aus dem Rhythmus, da ich dann zu schnell ausatme und schon nach dem ersten Zug keine Luft habe. Wie schaffe ich es zügig auszuatmen? Kann es noch einen weiteren Grund für meine Atemnot geben? Ich wäre euch sehr denkbar, wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet. Muss im Endeffekt, es schaffen 100 m zu schwimmen und das möglichst schnell.

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Bodybuilding: Wie viele Wiederholungen für größere Muskeln?

Also meine Frage ist:

Wie viele Wiederholungen soll ich ausführen (bei 3 Sätzen) wenn ich gezielt meine Muskeln vergrößern will?

Meine Muskeln werden bereits sehr hart wenn ich sie anspanne, aber von der Größe könnten sie größer sein. Bisher trainiere ich mit 3 -4 Sätzen a ca 10 (-12) Wiederholungen. Heute habe ich angefangen mit einem etwas leichteren Gewicht 3 Sätze a 18 Wiederholungen zu trainieren. Ich hab gelesen, dass man 1 - 6 Wiederholungen macht (mit größerem Gewicht) um den Muskel fest und Stuekturiert zu machen. 8 - 12 Wiederholungen mit mittlerem Gewicht sollen den Muskel etwas fester UND etwas größer machen, also beides ein bisschen. Und 12 -20 Wiederholungen mit einem etwas leichterem Gewicht sollen den Muskel vom Volumem größer werden lassen. Da meine Muskeln bereits fest sind, ich sie aber unbedingt größer haben möchte, wäre letzteres für mich am besten?

Oder stimmt das gar nicht was ich gelesen habe?

Wie muss man genau trainieren (ich trainiere den ganzen Körper an Geräten, möchte aber explitiz arme, Brust, oberer rücken und Schultern größer kriegen) damit ich speziell auf das Wachstum der Muskeln hinaus gelange und erstmal nicht weiter auf Festigkeit?

Soll ich bei den 3 Sätzen á 18 Wiederholungen bleiben oder doch was anderes?

Ich weiß, dass Ernährung da eine große Rolle spielt und habe diese seit Beginn des Krafttrainings auch verändert um mehr Protein aufzunehmen usw... 

Neben dem Krafttraining (oder Bodybuilding) an Geräten mache ich auch Ausdauertraining am Crosstrainer, beides an verschiedenen Tagen, weshalb ich das Krafttraining zeitlich bedingt bisher nicht splitten kann (dann müsste ich entweder noch öfter trainieren gehen oder würde entsprechend die jeweiligen Muskelgruppen nur 1-max. 2 mal pro Woche trainieren).

Ich hab viel gelesen und mich eine Zeit lang informiert allerdings finde ich immer nur die Information, dass 8 - 12 Sätze am besten seien, da ausgewogen, aber nicht wie man trainieren muss wenn man mehr auf die Muskelgröße als auf dessen Festigkeit (da ich diese ja schon habe) hinaus will.

Wenn der Muskel größer aber weicher wird ist das auch nicht schlimm, das kann ich ja dann wieder etwas ändern aber momentan ist mein Ziel wirklich, die Muskeln größer zu machen.

Wenn ihr eine Zeitangabe machen könntet, ab wann ich ungefähr Resultate sehen kann ob ich mit der richtigen Zahl an Woederholungen trainiere, also die Muskeln größer werden, wäre das ebenfalls hilfreich.

Vielen Dank :-)

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Die richtige Atmung beim Schwimmen?

Wie atmet man denn beim Schwimmen richtig? Bei welchem Schwimmzug, bzw. welcher Bewegung erfolgen ein- und ausatmen?

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Sollte man im Sport seine natürliche Atmung beeinflussen?

Beispiele beeinflusster Atmung:

  1. Im Karate legt man Wert auf einen starken KIAI. Dadurch soll die Konzentration auf den Schlag gestärkt und damit die Schlagwirkung gesteigert werden. Auch beim Boxen wird vermittelt, beim Schlag kräftig auszuatmen.

  2. Bei einem Ausdauertraining an Pratzen ist es wichtig, regelmäßig und tief zu atmen, um mehr Sauerstoff für eine bessere aerobe Ausdauer zu erhalten. Anfänger muss man darauf hinweisen, nicht die Luft anzuhalten – also ist das regelmäßige atmen in dieser Situation nicht natürlich, aber erlernbar

  3. Bei speziellen Yoga und ChiKung-Formen (G-SNT) soll man natürlich ausatmen, und hinterher auch noch den zusätzlich den letzen Rest (exspiratorisches Reservevolumen) möglichst lange ausatmen. Durch diese Übungen soll bewirkt werden, dass „positive Energie“ aufgebaut wird.

In einem Lehrbuch für Sportstudenten lese ich jetzt: „Werden während der körperlichen Belastung Atemfrequenz und Atemzugvolumen willentlich verändert, so wird die Atmung unökonomisch. Sie sollte daher im Sport nicht willentlich verändert werden“

Das klingt für mich logisch und beruhigend, dass die Natur es schon so eingerichtet hat, dass man automatisch immer die richtige Atmung wählt.
Die oberen drei Beispiele zeigen jedoch, dass man im Sport durchaus seine natürliche Atmung beeinflusst.

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Hab mir mein vorderes kreuzband und innen Meniskus gerissen vor etwa einem monat aufjedenfall sollte ich dann operiert werden aber mein vater wollte das ich erst krankengymnastik ausprobiere warum auch immer und jetzt war ich letzte woche nochmal beim orthopäden und der meinte das ich doch erst in einem jahr operiert werden soll, deshalb hat sich heute ein anderer arzt sich heute mein MRT angeguckt und meinte ich solle ein halbes jahr wenn nicht noch länger muskeln aufbauen obwohl ich viele muskeln meiner meinung habe da ich fast jeden tag trainieren war Fußball/fitness studio . zu mir bin 14 und werde bald 15 und bin so 1,65 eigentlich ausgewachsen gefühlt da ich genau so groß wie mein vater bin hoffe ihr könnt mir helfen

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