Krafttraining: Atmung beim Krafttraining

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Die Pressatmung sollte vermieden werden da hierbei ein starker Druck auf die Gefäße ausgeübt wird, was gefährlich werden kann. Über das Einatmen füllen sich die Lungenkapillare mit Sauerstoff, den sie dann weiter an die Muskulatur fördern können. Da die Muskulatur unter anderem Sauerstoff benötigt um Kraftvoll arbeiten zu können, ist es sinnvoll und Leistungstechnisch besser wenn bei der Belastung ausgeatmet und bei der Entlastung eingeatmet wird. Normaleweise gibt der Körper hier auch automatisch den richtigen Atemrhytmus vor. Wenn du zb. Bankdrücken ausübst dann achte da mal auf deine Atmung. Wenn du hier versuchen würdest bei der Belastung einzuatmen wirst du feststellen das dies sehr schwer ist und du mit deiner Kraftentfaltung in Schwierigkeiten kommst.

Es gibt allerdings auch Übungen, bei denen diese Atmung für manche Personen nicht optimal ist. Dies sind Übungen, bei denen sich beim Nachgeben der Bauchraum verkleinert (z.B. Rückenextension, oder rowing back). Die Betreffenden können dann nicht richtig einatmen. In diesen Fall wäre es sinnvoll genau anders herum zu atmen(also einatmen beim Nachgeben, ausatmen beim Überwinden) Wichtig ist, dass überhaupt geatmet wird und nicht die Pressatmung erfolgt (Platzen von Äderchen im Hirn, oder im Auge bei zu starkem Druck)

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Sollte man im Sport seine natürliche Atmung beeinflussen?

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  1. Im Karate legt man Wert auf einen starken KIAI. Dadurch soll die Konzentration auf den Schlag gestärkt und damit die Schlagwirkung gesteigert werden. Auch beim Boxen wird vermittelt, beim Schlag kräftig auszuatmen.

  2. Bei einem Ausdauertraining an Pratzen ist es wichtig, regelmäßig und tief zu atmen, um mehr Sauerstoff für eine bessere aerobe Ausdauer zu erhalten. Anfänger muss man darauf hinweisen, nicht die Luft anzuhalten – also ist das regelmäßige atmen in dieser Situation nicht natürlich, aber erlernbar

  3. Bei speziellen Yoga und ChiKung-Formen (G-SNT) soll man natürlich ausatmen, und hinterher auch noch den zusätzlich den letzen Rest (exspiratorisches Reservevolumen) möglichst lange ausatmen. Durch diese Übungen soll bewirkt werden, dass „positive Energie“ aufgebaut wird.

In einem Lehrbuch für Sportstudenten lese ich jetzt: „Werden während der körperlichen Belastung Atemfrequenz und Atemzugvolumen willentlich verändert, so wird die Atmung unökonomisch. Sie sollte daher im Sport nicht willentlich verändert werden“

Das klingt für mich logisch und beruhigend, dass die Natur es schon so eingerichtet hat, dass man automatisch immer die richtige Atmung wählt.
Die oberen drei Beispiele zeigen jedoch, dass man im Sport durchaus seine natürliche Atmung beeinflusst.

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Mir wurde letztens gesagt, ich solle darauf achten bei einer Kraftübung nicht so sehr zu pressen. Es kann schon stimmen, dass ich z.B. beim Bankdrücken immer wieder in die Pressatmung komme. Mir stellt sich nuir die Frage, warum das so schädlich sein soll? Könnt ihr das beantworten?

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