kraftraining und boxen

2 Antworten

Hi,

wenn Du erst einmal mit dem Boxtraining angefangen hast, wird Dir Dein Trainer schon genau sagen, nach welchem Trainingsplan Du trainieren sollst. Es kommt nämlich auch immer darauf an, in welcher Phase Du Dich gerade befindest - Wettkampfphase, Aufbauphase .... ?

So macht es z.B. wenig Sinn kurz vor oder während der Wettkampfphase im Hypertrophie-Bereich (8 – 10 WH; submaximales Gewicht) zu trainieren, weil die neuen Muskelzellen noch keine ausreichende Energiespeicherung für eine Ausdauerleistung haben. Wegen der fehlenden erforderlichen Energie passiert es dann, dass einem plötzlich im Wettkampf/Sparring die Arme schwer werden, und man platt ist.

Als Einsteiger werden für Dich zu Beginn eh ausschließlich Schnellkraftausdauer, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit sowie Technik und Taktik im Vordergrund stehen und nicht das Bewegen von schweren Gewichten.

Doch bis Du in einem Boxverein trainierst, kannst Du ruhig weiterhin Dein Krafttraining machen – nur solltest Du dann den gesamten Körper ( und nicht nur den Oberkörper) mit einbeziehen.

Gruß Blue

Das ist schon recht wenig. Ob du nun direkt im Anschluß an das Krafttraining boxt, oder an separaten Tagen, das ist herzlich egal. Wenn du im Boxen noch genug Kraft aufbringst trotz vorangegangenem Krafttraining, dann mach beides am gleichen Tag und schiebe an den restlichen Tagen noch zusätzlich Trainingseinheiten dazwischen. Sich zu Tode zu schonen ist nicht zielführend. :-)

Kaum Anstrengung bei 160 Puls - wie kann das sein?

Hallo Sportsfreunde.

Ich gehe zweimal wöchentlich ins Studio und mache dort Kraftausdauertraining für den ganzen Körper und danach noch eine halbe Stunde für die Ausdauer auf dem Fahrradergometer.

Auf dem Fahrrad trete ich mit 75-80 Umdrehungen für momentan eine halbe Stunde. Ich messe dabei regelmäßig meinen Puls (an der Halsschlagader für 15 Sekunden und dann x4). Ich weiß diese Methode ist nicht 100% genau, jedoch zähle ich immer einen Puls von 160. Also kann man sagen, wenn man die Fehlquote dieser Methode berücksichtigt dass ich während der Einheit einen Puls von 155-165 habe.

Jetzt mein Anliegen hierzu. Bei dieser Belastung spüre ich kaum Anstrengung und habe das auch schon eine Stunde problemlos durchgehalten. Ich muss dazu sagen, dass ich für eine Kilimanjaro-Besteigung trainiere und so eher im Grundlagenausdauerbereich mich verbessern möchte. Auf manchen Seiten liest man sogar, dass man mit 160 Puls schon halb im anaeroben Bereich ist. Jedoch komme ich nicht ins Hecheln, könnte mich noch, denke ich, gut unterhalte und kann noch durch die Nase atmen.

Bringt das überhaupt etwas, wenn ich kaum Anstrengung dabei merke, obwohl ich bei Puls 160 bin? Sollte ich das so beibehalten oder die Belastung erhöhen, bzw. verringern. Habe vor die nächsten Wochen, die Dauer auf eine dreiviertel Stunde auszuweiten. Oder liegt es einfach daran, weil auf dem Fahrradergometer immer die gleiche Belastung herrscht und man so nicht ins Schnaufen kommt? Was meint ihr?

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