Körperliche Anzeichen seine Belastungsgrenze erreicht zu haben?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also ganz klares Abbruchkriterium sind Kreislaufprobleme. Also z.B. Schwindel oder Atemnot. Auch bei Schmerzen in den Muskeln, Sehnen oder Gelenken würde ich abbrechen, weil das sonst eine Verletzung nach sich zieht (bei Marathon sicherlich nicht ganz unwahrscheinlich).
Grundsätzlich kann auch schon ein zu heißes Wetter ein Abbruchkriterium sein - bei 30 Grad macht ein Marathon auch keinen Spaß mehr und für den Kreislauf ist das eine Extrembelastung die auch noch nach dem Lauf zu Problemen führen kann. Und dann würde ich als Breitensportler lieber zusehen und schauen, ob ich vllt. eine Woche später einen anderen Marathon laufen kann.
Seitenstiche sind normalerweise harmlos - hier reicht es meist die Intensität zu drosseln und langsamer weiterzulaufen. Wenn das nicht hilft muss man ggf. sogar ins Gehen wechseln. Sollte aber beim Marathon nicht mehr auftreten, wenn man dafür ausreichend trainiert ist.
Blasen an den Füßen oder Hautwolf ("Der sich den Wolf läuft") sind beim Marathon fast normal. Da ist eher die Vorsorge wichtig; ob's zu einem Abbruch führt ist dabei wohl eher eine Frage des eigenen Schmerzempfindens :-)
Durchfall ist bei Langdistanzen auch relativ häufig. Der Wasserverlust ist dabei das Gefährliche - kann, muss aber nicht, zu einem Abbruch führen.

In diesem Sinne,
Euer Krisch

Erstmal finde ich es gut, das du dich mit der Thematik auseinander setzt, denn es gibt gerade bei sogenannten Jedermannevents immer wieder Menschen die sich hier in ihrer Leistung heilos überschätzen und dann nachher im Krankenwagen landen. Und dies ist ja nicht der Sinn des Sportes. Wobei hier immer wieder die fehlende bzw. falsche Vorbereitung als Ursache zu nennen ist. Dies scheint bei dir ja nicht der Fall zu sein. von daher gehe ich davon aus, das du dich zielgerecht und systematisch auf den Marathon vorbereitest, so das hier vermutlich weniger die Gefahr besteht das du im Sanitärzelt landest. Die Belastungsgrenze auszulotsen ist so eine Sache für sich, denn wenn du drüber hianus gehst, dann macht der Kreislauf schlapp. Wenn beim Training also Schwindel oder Kreislaufprobleme auftauchen sollten, sollte die Belastung sofort abgebrochen werden. Seitenstiche sind eher harmloserer Natur und resultieren meist aus einer falschen Atemtechnik oder einer zu starken Anfangsbelastung. Hier reicht es an sich wenn die Intensität etwas herunter genommen und gleichmäßig ein und ausgeatmet wird.

Nach/während dem Laufen auf um die Ferse/Sehnenbereich schmerzen

Hallo

Ich habe seit einiger Zeit auf einmal Schmerzen die während dem Laufen auftreten und 1-2 Tage anhalten am linken Fuß. Dachte dass es an den Schuhen liegen könnte und habe sie überprüfen lassen bei einem Fachmann...bei denen ist alles ok. Ich finde es komisch, da ich das sonst nie gehabt habe und nur seit ca. 2 Monaten auftritt.

Beschreibung/Lokalisierung:

Links und Rechts neben der Achillessehnen in den Vertiefungen beim Sprunggelenk bis nahc unten zur Ferse (seitlich). Wenn ich den Fuß belaste merke ich nur etwas wenn ich (zb beim Abrollen) die Ferse anhebe.Eher stechender Schmerz.

Training:

Also vielleicht ist auch interessant zu wissen was/wie oft/wie lang ich mache:

Zuerst einmal trainiere ich eher Ausdauer...aber das Training ist trotzdem ausgewogen

Mo: locker Einlaufen (meist treten am Ende dieser Zeit schon die Schmerzen auf) ca. 15-20 min, Dehnen, 2km locker,2km schnell, 2km um 1min länger als wenn ich schnell laufe, noch mal 2km locker auslaufen;

Di:ein bisschen Volleyball (aber nichts Aufregendes was mit den Füßen zusammenhängen könnte)

Do: 1,5 Stunden Schwimmen

Fr: fast das gleiche wie am Mo (manchmal intensiver/lockerer)

Wisst ihr was das vielleicht sein könnte? Wenn es nicht besser wird gehe ich zum Arzt...aber noch ist es nicht so schlimm das ich sagen würde das es was akutes wäre....

VIELEN DANKE FÜR ALLE ANTWORTEN!!!

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was stellt eine höhere belastung für passive strukturen wie gelenke und knochen dar ?

beim sprinten ist zwar die geschwindigkeit viel höher, da man aber auf zehenspitzen unterwegs ist wird ja einiges an kraft die auf die knie wirken durch die wadenmuskulatur kompensiert (so habe ich es einmal gelesen)- und man ist auf weicher tartanbahn, insgesamt liegt der umfang in nur wenigen hundert metern bei einem sprinttraining.

beim joggen wird ja über die ferse abgerollt, zudem wird oft auf asphalt gelaufen, und das relativ monoton über mehrere kilometer, die geschwindigkeit ist aber deutlich geringer

da frag ich mich was schonender ist ?

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