Knorpelschaden hinter der Kniescheibe Grad 2?

1 Antwort

die ganz genaue Einteilung (Grad 1 oder 2) ist auch mit einem MRT nicht sicher zu treffen, solange der Knorpelschaden sich auf die ganze Fläche bezieht. Gab es einen Unfall und es sind teilweise Löcher o.ä. beschädigten Stellen erkennbar, ist das einfacher. Üblich ist bei Knieschmerzen in jungen Jahren (ohne Unfall) noch kein ausgewachsener Knorpelschaden, sondern eine flächige Beeinträchtigung des Knorpels. Das nennt man dann Chondropathia patellae oder Chondromalazie p. Die Begrifflichkeiten werden nicht immer genau unterschieden. Die Chondropathia p. kann viele Ursachen haben. Hauptsächlich sind dies Übergewicht, angeborene Passungenauigkeiten der Kniescheibe in der Gleitrinne (Dysplasie), Beinachsenfehlstellungen, Über- aber auch Unterlastung. Der Arzt wird bei dir durch die Untersuchung zu dem Schluss gekommen sein, dass eine angemessene Belastung den Knorpelzustand verbessert.

Der Knorpel wird durch Einpressen und Ausquetschen der ihn umgebenden Flüssigkeit ernährt, da er keine eigene Blutversorgung hat. Das passiert wie bei einem Schwamm. Wenn du da das Innere erreichen willst, presst du den Schwamm aus und lässt ihn sich dann wieder in der Flüssigkeit vollsaugen. Durch den Mechanismus bekommt der Knorpel seine Nährstoffe, die er braucht, sonst verhungert er, wie jedes Körpergewebe. Wenn du den Knorpel durch Nicht-Bewegen schonst (z.B. wg Schmerzen oder weil du eine "couchpotato" bist), dann erhält er keine Nährstoffe, obwohl die um ihn herum in der Gelenksflüssigkeiten rumschwimmen. Es fehlt der Pressvorgang. Wenn du also einen kränklichen Knorpel hast, ist es extrem wichtig, dass er genau so wie ein gesunder seine Nährstoffe bekommt und auch die Stoffwechselabfälle wieder los wird (durchs Pressen). Dazu sind 2 Dinge notwendig:

.1. Es muss genügend Gelenkflüssigkeit da sein

.2. die Nährstoffe müssen ins Innere des Knorpels gelangen.

Ersteres erreichst du durch z.B. Fahrrad fahren, oder durch was anderes, was das Knie ohne große Belastung bewegt. Durch die Bewegung wird vermehrt Gelenkflüssigkeit gebildet. Das Zweite erreichst du, indem du den Knorpel in einem vernünftigen Maße belastest. I.d.R. reichen hier Alltagsbewegungen aus. So was wie Spazieren Gehen und da du es hinter der Kniescheibe hast ("retropatellar"), muss das Knie dabei auch etwas gebeugt werden, damit die Kniescheibe ein wenig unter Druck gerät. Wenn du beim Fahrradfahren nicht die ganz leichte Luftnummer machst, reicht das dann auch aus. Durch die Tätigkeit (z.B. das vom Arzt empfohlene Radfahren) wird sichergestellt, dass der Knorpel wieder seine Nährstoffe bekommt. Der Knorpel kann, da du noch jung bist, mit etwas Glück ausheilen. Wenn du das 10 Jahre später hättest, kann es damit schon schwierig werden. Zieh das mit dem Rad oder einer ähnlichen Belastung durch. Das kann etwas dauern ist aber unglaublich wichtig. Sonst kann ein Knorpelschaden äußerst ungemütlich werden.

Wichtig ist nicht nur, was du tun sollst, sondern ebenso, was du nicht tun sollst. Nicht lange sitzen oder bewegungslos verharren, schlimmstenfalls noch mit immer der gleichen Kniebeugung (z.B. in der Schule die Füße immer weit unter dem Stuhl), sondern immer wechselnde Beinstellungen und vor allem nicht weit angewinkelte Knie. Nicht lange im Fersensitz oder Schneidersitz verbringen. Ebenso übermäßige Belastungen vermeiden: wenn du z.B. noch nie gejoggt bist, plötzlich ehrgeizig große Runden machen. Jede Belastung langsam dosiert steigern. Was weh tut (z.B. Treppen steigen) auf ein unbedingt nötiges Minimum reduzieren.

Permanente Knieschmerzen

HalliHallo Liebe sportlerfrage.net Gemeinde!

Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen, ich bin einfach nur noch verzweifelt...

Ich habe seit knapp 5 Jahren immer mal wieder Knieschmerzen. Aber sie werden meiner Meinung nach immer schlimmer! SIe kommen immer Phasenweise. Manchmal für ein paar Minuten, macnhmal für ein paar Stunden bis hin zu ein paar Tagen. Meistens kann ich trotzdem noch einigermaßen laufen, aber es pasierte nun schon ein paar mal das ich mich kaum bzw gar nicht mehr auf den Beinen bzw Knie halten konnte. Ich bin einfach weggeknakt! Zum Teil passiert es ganz plötzlich, aber auch hin und wieder mit Vorwarnung, dass ich mein Bein zum Beispiel nicht mehr strecken kann...

Seit ca 4 Wochen ist es ganz schlimm geworden! Ich kann kaum noch laufen, und habe dauerhaft Schmerzen. Es ist einfach nur noch ätzend! Und dann kommen aber wieder Minuen und Stunden wo alles in Ordnung ist. Treppen steigen, Fahrrad fahren und jeglichen Sport meide ich KOMPLETT, da es dananch noch schlimmer ist und ich eigentlich gar nicht mehr gehen kann die nächsten 3 Tage...

Natürlich war ich schon oft beim Arzt bzw Orthopäden, aber es kam nichts weiter von ihm außer "sie haben eine zu hochangesetze Kniescheibe wodruch das Knie keinen richtigen halt hat, man könnte operieren aber ich persönlich würde ihnen davon abraten"... Und er hat mir so eine Sportbandage mit gegeben, die wenn ich aber trage es noch schlimmer macht... Und ich wäre Athrose gefährdet wenn ich weiter Sport machen würde, was ich aber soiweso zu 100% aufgehört habe. Selbst zum Bus laufen, mache ich nicht...

Ich hoffe mir kann jemand helfen, ich bin nur noch verzweifelt! Ich habe schon teilweise, einfach nur noch depri Tage und mag gar nicht mehr aus dem Haus. Sport war mein Leben!

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ziemliche Knieschmerzen! bräuchte dringend Hilfe! )))):

Hallo, mein Knie ist letztes Jahr beim aufwärmen (Leichtathletik) zur Seite weggeknickt, wobei man ein kleines knacksen hören konnte. Danach konnte ich mein Bein bzw. Knie 2 Tage gar nicht bewegen. Ich musste dann mit Krücken rumlaufen bis beim MRT festgestellt worden ist, dass ein mini Stück Knorpel abgegangen ist. Jetzt habe ich mir vor ein paar Wochen beim Basketball das Knie wieder verdreht. Seitdem trage ich vorsichtshalber eine Bandage (entweder Nr. 3309 von TSM oder "GenuPro Cpmfort" von Thuasne). Seit dem weißt mein Knie eine gewisse Instabilität auf. Schon nach ca. 5-10 min. sitzen oder auch liegen und dann aufstehen ist es recht instabil, knickt beim laufen zur Seite und "zittert" im stehen. Manchmal kann ich auch nicht ohne wegknicken oder zittern auf einem Bein stehen. Zudem habe ich beim laufen manchmal oder beim Sport machen an den Außen- und Innenseiten gewisse Schmerzen. Achso: meine Kniescheibe ist zudem außergewöhnlich locker und wäre öfters schon fast mal herausgesprungen...

Hat jemand von euch eine Ahnung was da los sein könnte mit meinem Knie ? Es wäre wirklich sehr, sehr nett von euch DAAAAAAAAAANKE!

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Syndesmoseband gerissen, Diagnose kam spät, OP nicht mehr möglich?

Nach einem Fahrradunfall hatte ich Schmerzen am Sprunggelenk. Am gleichen Tag fuhr ich in die Klinik und mein Fuß wurde geröngt. Mir wurde mitgeteilt, daß keine Fraktur vorliegt und daß ein Salbenverband ausreicht. 10 Tage später hatte ich immer noch Schmerzen und wandte mich an einen Orthopäten, auch dieser unternahm nichts weiter und empfahl mir lediglich einen Quarkverband. Weitere 4 Wochen später ging ich zu einem anderen Orthopäden und der überwies mich zum MRT. Dann wurde festgestellt, daß die Syndesmose zum Teil unterbrochen ist. Der Orthopäde überwies mich in eine Klinik und meinte daß es auf eine OP mit Stellschraube hinausläuft. Nach der Untersuchung in einer Orthopädischen Klinik kam dann aber die faustdicke Überraschung: eine OP ist laut dem Orthopäden nicht mehr möglich da zu lange gewartet und Band vernarbt und man könne im Grunde genommen gar nichts machen.

Stimmt das? Gibt es wirklich keine Behandlungsmöglichkeit? Muß ich mein Leben lang mit einem gerissenen Band rumlaufen?

Beim Laufen merke ich fast bei jedem Schritt ein Ziehen oder Zwicken, das kann doch nicht für immer so weitergehen?

Ich bin für jeden Hinweis oder Tipp dankbar!

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Bandscheibenvorfälle HWS - ohne Sport... ohne mich?!

Bitte nehmt euch die Zeit den Text zu lesen :-)

Guten Tag,

kurz zu meiner Person. Ich bin 19 jahre alt, 1,88m groß, 73kg schwer und mache eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Ich habe bis vor kurzem noch aktiv und erfolgreich American Football gespielt, jedoch habe ich mich Ende April "schwer" verletzt. Ich habe jedoch mit dieser Verletzung noch zwei Spiele und das Training in den Woche mitgemacht, als mein Körper (Nacken) denn irgendwann gesagt hat ich kann nicht mehr. Nach mehreren Fehldiagnosen seitens Hausarzt und Orthopäden und anschließender MRT-Untersuchung kam dann endlich letzte Woche Freitag die Diagnose 2 kleine Bandscheibenvorfälle in der HWS und Fehlstellung. Der Orthopäde fügte noch schön hinzu, ich hätte die HWS eines 45-Jährigen. Desweiteren gab er mir den Rat doch lieber auf meinen Sport zu verzichten bzw. auf jeglichen Sport der meine HWS belasten könnte, was natürlich ein totaler Schock für mich war! Da ich seit meinem fünften Lebensjahr regelmäßig und auch ehrgeizig Sport betrieben habe. Der Orthopäde war auch nach höchstens fünf Minuten mit der MRT Besprechung fertig und gab mir auf den Weg doch Muskeln im Nackenbereich aufzubauen und zur Krankengymnastik zu gehen. Nun stehe ich relativ ratlos da und weiß nicht wirklich was ich machen soll/kann, denn ganz ohne "Leistungs"sport kann ich nicht leben! Meine Kollegen sagten zu mir radfahren, schwimmen oder triathlon wäre doch was für mich. Jedoch will ich noch etwas in meiner "Sportkarriere" erreichen und nicht einfach eine Sportart als Hobby ausüben. Was soll ich jetzt tun?

MFG

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Schmerzen Knöchel bei Drehung

Hallo,

ich hatte bereits vor einem Jahr im Zeitraum von ungefähr zwei Monaten immer wieder Schwierigkeiten mit meinem linken Fuss.

Angefangen hatte es mit total plötzlich auftretenden, stechenden Schmerzen am hinteren Knöchel, welcher mich spontan an die Achillessehne denken ließ. Treppen steigen war kaum noch möglich, aber es war nichts geschwollen oder druckempfindlich. Diese Schmerzen waren mal leichter mal stärker, besonders stark beim Kupplung treten im Auto, sowie bei Drehungen/verdrehten Aufsetzen des Fusses.

Nachdem ich fast nur mit hohen Absätzen unterwegs bin und der Schmerz das erste Mal auftrat, nachdem ich zwei drei Tage fast nur ohne Schuhe unterwegs war, war für mich die Achillessehne naheliegend.

Ein Besuch beim Orthopäden brachte überhaupt nichts, Achillessehne wurde per Ultraschall untersucht, kein Befund, MRT kein Befund. "Ich solle halt weniger Sport machen". Ich mache zwischen drei und fünf Mal die Woche jeweils ca. 1 Stunde BBP, PowerWorkout oder leichtes Krafttraining - das finde ich jetzt nicht so wahnsinnig viel Sport.

Der Orthopäde meinte jedenfalls, er findet nichts, alles in Ordnung, er wüsste nicht, was das sein soll.

Jedenfalls war jetzt ungefähr 11 Monate Ruhe (ging von selber weg), aber Samstag abend ging es wieder los. Ich bin zwar Samstag wieder viel gestanden (ohne Schuhe zu Hause in der Küche), aber das ist nicht so ungewöhnlich.

Ich habe kein Problem wenn ich schnurgerade gerade aus laufe; wenn ich aufgewärmt bin im Sport habe ich auch keine Schmerzen. Aber das Aufstehen aus dem Sitzen, alles, wobei ich den Fuß nicht geradeaus setzen kann sondern verdeht auftrete, das Kuppeln im Auto macht Schmerzen im Fuß hinten neben/unter dem Knöchel außen.

Wenn ich allerdings mit dem betroffenen Fuß absichtlich nur auf der linken Außenkante laufe, dann habe ich keinen Schmerz. Äußerlich ist nichts erkennbar und auch nichts druckempfindlich.

Hat irgendjemand eine Ahnung, was das sein könnte?

Danke für Antworten.

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