Kniehub

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3 Antworten

Die Intensität des Kniehubes ergibt sich aus der Ökonomie des Laufes und ist unterschiedlich je nach Laufgeschwindigkeit, individueller Schrittweite und Schrittfrequenz. In der Regel finden die Koordinationsinstanzen des Hirns durch vieles Laufen das richtige Maß des Kniehubes von selbst heraus. Ihn bewusst zu intensivieren, führt in den meisten Fällen zu einer unökonomischen Bewegungsweise, d.h., du strengst dich unnötigerweise mehr an als es notwendig ist. Außerdem kann der Laufstil zu einer storchenartigen Fortbewegungsweise verkommen.
Am besten scheint es, viel zu laufen und die unterschiedlichsten Laufübungen zu absolvieren, sich aber dabei spontan und entspannt zu bewegen, ohne sich Gedanken über die einzelnen Beinaktionen zu machen.

Ich denke der Kniehub ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Ich dachte eigentlich auch immer, das wenn ich im Verein LA mittrainiere diesen Kniehub nie so hinbekommen werde. Aber bei Wettkämpfe, wenn Bilder von mir gemacht werden, ist der Kniehub bei mir doch sehr gut ausgeprägt, obwohl ich mich bei Wettkämpfe gar nicht so sehr darauf konzentriere. Es ist, wie hier schon erwähnt, eine Koordinationssache. Je mehr man das trainierte und die Ergonomie des Laufens angepasst wird, desto besser geht dieses von allein. Man fühlt auch die Leichtigkeit beim Laufen wenn alles stimmt.

Versuche es mal mit Anhocksprüngen und Gewichtsmanschette. Auch Hürdenlaufen bringt Erfolg in Kombination.

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