Klettern in der halle und fels

4 Antworten

Ich habe keine Angst vor dem Fall obwohl es mich beim Fall mal gegen die Wand geklatscht hat -> Großer Zeh gebrochen und Hüfte stark geprält. Ich(13 Jahre alt) bin auch mal am Fels eine c.a 20 meter hohe Wand hoch die genau 2 zwischensicherungen hatte. Oben hatte dann bei 10 grad C. der umlenker geklämmt und ich bin dann da oben fast erfroren und hatte keine Kraft mehr. Ich war mit 12 Eisklettern und bin tausentmal gefallen in ein gefrorenes Seil gefallen. Das blöde ist aber das es die Eisschrauben nach einer zeit raustaut. Und wie schon erwänt, ich bin 13 Jahre alt und Kletter manchmal sogar schon 8. Wer Angst vor dem Fall hat klettert nicht Schwerer als 6.

Klar geht das, und zwar so

  1. Du brauchst einen vertrauenswürdigen Kletterpartner
  2. Dann würde ich in der Halle anfangen da dort besser abgesichert ist
  3. Klettere eine für dich sehr einfache Route

    Wichtig: klettere eine senkrechte oder leicht überhängende Wand

  4. Suche dir fast ganz oben einen sicheren halt
  5. Jetzt gibt der SICHERER 2-3m Seil aus
  6. Dann musst du ins Seil springen
  7. Das dann regelmäßig üben

Ja kann man: klettern! Ich hatte am Anfang auch etwas Höhenangst, bzw. Angst vorm Absturz. Durch aktives Klettern bekommt man aber irgendwann auch mehr Vertrauen in das Material und die eigenen Fähigkeiten.

Gegen die Angst helfen meiner Meinung nach zwei Dinge. Zum einen positive Erfahrungen über gezieltes Sturztraining. Hier ist es wichtig einen freien Sturzraum mit leicht überhängem Gelände zu haben und ein sehr sehr weiches Sichern. Um einen Kletterer möglichst weich abzufangen sollte der Sichernde nach dem straffen des Seils den Bremsweg verlängern, dies erreicht man am einfachsten indem man hochspringt. Zum anderen sollte man konsequent Situationen vermeiden in denen man sehr viel Angst hat da sich dies auch bei positivem Ausgang auf ähnliche Situationen in der Zukunft auswirkt. Wichtig ist dabei das man richtig Entscheiden kann ob eine objektive Gefahr vorliegt. Wenn der Kopf sagt alles ok und der Bauch sagt nein dann würde ich mich eher für den Bauch entscheiden.

Hei Dazu vielleicht noch meine Erfahrung. Klettere seit geraumer Zeit u eigentlich auch nicht so schlecht, doch bremst mich meine Sturzangst v.a. im Freien extrem. Ich klettere nur weiter wenn ich die Griffe sehe und mir sicher bin dass ich es schaffen werde. In den meisten Fällen ist die objektive Gefahr sehr gering da der Fels senkrecht oder überhängend ist - das weiß mein Kopf auch, dennoch folge ich meinem Bauchgefühl -> das ist in diesem Falle falsch bzw. bringt mich nicht weiter. Anders kann es in einer alpinen Route sein, dennoch glaube ich dass rationale Entscheidungen in den meisten Fällen die besten sind. Gefahr abschätzen, wenn für sich vertretbar weitermachen ansonsten Rückzug. Ein paar kontrollierte Stürze/Sprünge können den meisten weiterhelfen. Vielleicht mal mit Sturztraining versuchen.

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