Kein Doping im Schwimmsport?

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Schwimmen ist ein sehr ,,dopinganfälliger" Sport. Letztendlich siegt nämlich der mit der größten Leistung, also der, der am Schnellsten war. Neben einer guten Technik und den entsprechenden Nerven spielt da auch die körperliche Konstitution eine herausragende Rolle. Wer länger Puste hat, mehr Kraft besitzt und besser konditioniert ist, der kann schneller schwimmen. Und da lässt es sich mit Doping natürlich super nachhelfen.

Im Gegensatz zu anderen Sportarten wie z.B. Fußball oder Hockey zählt beim Schwimmen als Individualsportart letztendlich immer nur die eigene Leistung, während bei den Mannschaftssportarten auch Faktoren wie Mannschaftsmitglieder, Teamfähigkeit, Moral der Mannschaft, Zusammenhalt, Spielfeldbeschaffenheit, Temperatur etc eine beachtliche Rolle spielen. Da ist es nicht so schlimm, wenn man mal schlechter drauf ist wie sonst oder nicht ganz in Topform, man steht ja schließlich nicht alleine auf dem Platz. Im Schwimmen hat man dagegen immer die gleiche Beckenlänge, Wassertemperatur, und alle haben die gleichen Bedingungen im Wettkampf, sodass es kaum noch ,,Variablen" gibt und nur die pure Leistung des Einzelnen, die zu einem großen Teil aus körperlicher Leistungsfähigkeit besteht, sodass man sofort sieht, wenn man nicht gut ist - nämlich an der exakten Zeit.

So gesehen gibt es beim Schwimmen also einen sehr großen Anreiz zum Doping, der in der Vergangenheit auch schon viele verlockt hat (siehe die ehemaligen DDR-Sportlerinnen ;) ). Auch aktuell steht der Weltverband vor Problemen, hatte doch erst letztes Jahr der spanische Europameister über 50Sm Munoz ungeahndet bei drei Dopingkontrollen gefehlt.Das wirft dann natürlich schon die ein oder andere Frage auf...

So gesehen würde ich meinen, dass im Schwimmsport zwar noch nicht so arg beschissen wird wie beim Radsport, das Dopingproblem aber dennoch da ist, gerade weil man dadurch im Schwimmen enorme Leistungssteigerungen erzielen kann.

schliesse mich der Aussage an

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