Kaum Anstrengung bei 160 Puls - wie kann das sein?

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Das mit dem Puls ist immer so eine Sache. Wie schon geschrieben wurde ist der Puls individuell anzusehen. Im GA 1/2 Bereich trainiert man zwischen 65% und 85% der max. HF. Um das einhalten zu können muß die max. HF natürlich bekannst sein, sonst bringt dies nichts. Auf der anderen Seite wird, abgesehen vom Wettbewerbsbetriebenem Leistungssport und aus medizinischen Gründen, dem Puls in meinen Augen zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Wichtig ist grundlegend das man die Intensität dem Wohlbefinden anpasst. Früher wo es die Pulsmessung während des Trainings noch nicht gab, nannte man die Formel "***nur so schnell das man sich während des Trainings noch unterhalten kann*******" als Indikator für ein GA Training. Dies kannst du heute immer noch anwenden. Du merkst ja selber wie dich der Puls jetzt verunsichert. Wenn du die Anstrengung als solches nicht spürst und auch keine all zu starke Atemfrequenz hast kannst du davon ausgehen das du dich auch in einem guten GA Bereich befindest. Der Puls verändert sich auch mit dem Leistungsstand. Wenn du gut durchtrainiert bist dauert es länger bis der Puls nach oben schnellt. Ansonsten ist für einen Sportler immer wichtig einen ärztlichen Check up machen zu lassen um gerade im Herz-Kreislaufbereich verstecke Probleme ausklammern oder fest stellen zu können.

Dein Körper passt sich natürlich immer an deine Anforderungen an ihn an. Vl bist du mittlerweile einfach so stark, dass dir 160 puls ganz leicht vorkommt.
lg

Es gibt Personen die haben ein kleineres (trainiertes) Herzpumpvolumen und deshalb einen höheren Puls. Das liegt an den Gefäßen. Von daher kann der Puls stimmen. Nun müßtest Du testen, bei welchen Pulsschlag der maximale Wert liegt. Wenn dem so ist, dann wirst Du nach oben eine engere Grenze haben. Wir hatten mal eine Sportlerin, die hatte beim Lauf auf dem Laufband bei 9km/h einen Dauerpuls von 170 und es strengte Sie wenig an, sie lief auch locker eine halbe Stunde. Dann hatten wir auf 10km/h gestellt, sie hatte innerhalb einer Minute einen Puls von 180 und nach 5 Minuten konstant 190Schläge pro Minute. Sie mußte dann abbrechen. Das Fazit war, die aerobe Schwelle lag bei Puls 160-170, die anaerobe Schwelle bereits bei 180 und der anaerobe Bereich dann bei 190Schlägen. Das Fazit ist deutlich; Die Schwelle ist zu gering von aeroben- zum anaeroben Bereich. Sie konnte auch nie Höchstleistungen erbringen. Nach einem ausführlichen kardiologischen Check stellte sich heraus, das sie von Natur aus ein sehr kleines Herz- und somit Pumpvermögen hat. Das hat sich zwar durch Training verbessert, allerdings nicht die anaerobe Schwelle primär, die ja leistungslimitierend ist. Also, laß Dich mal untersuchen und mache auch einen Vergleichstest auf dem Laufband und auf dem Rad, bei welcher Wattzahl die Schwelle/Puls liegt.

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