Karvonen Formel

3 Antworten

Ich glaub, gedacht ist das eigentlich so, dass diese Formel z.B. den Trainingsstand individueller mit einbeziehen soll..... Bzw. halt den individuellen Allgemeinzustand. Der Ruhepuls soll diesen Faktor halt einbeziehen.

Du legst den Finger aber in die Wunde - das funktioniert genauso wenig wie eine Formel über 220 minus Lebensalter.... Normalerweise geht der Ruhepuls runter, je besser jemand trainiert ist. Und darum müsste so jemand dann mit ner höheren Herzfrequenz trainieren, um Effekte zu erzielen....

Das sind halt alles so Faustformeln, die Du nach Deinen Prüfungen vergessen kannst, wenne mich fragst. Bis dahin lerns einfach auswendig und sag Ja und Amen.

Du weißt schon auch, dass die Karvonenformel den maximalen Puls mit einbezieht. Die Idee dabei ist ja die Herzfrequenzkapazität (also den Bereich von Ruhepuls bis zum Maximalpuls) in Zonen einzuteilen. Somit hat jemand der entweder einen niedrigeren Ruhepuls und/oder höhere Herzfrequenz hat einen größeren Trainingsbereich.

Das diese Formel kein individuelles Schwellenkonzept ist, das ist schon klar - aber die Formel ist noch immer besser und individueller als eine, die nur aus der maximalen Herzfrequenz berechnet wird. Wenn du's ganz genau wissen willst, dann musst du eben einen Leistungstest machen. Aber das ist ja nicht der Zweck der Karvonen Formel.

Was du schreibst, ist richtig. Die Formel trägt dem Effekt Rechnung, dass der weniger gut Trainierte (=höherer Ruhepuls) üblicherweise einen schneller bzw. stärker ansteigenden Puls bei ansonsten gleichen Verhältnissen hat.

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