Kann sich das Gehirn eines Boxers an die harten Schläge bei Wettkämpfen "gewöhnen"?

1 Antwort

Das wäre aber sehr schlecht wenn das Gehirn bei jeden Schlag gegen die Schädelwand schlagen würde. Um einen mechanischen Schutz zu bieten ist das Gehirn Flüssigkeitsgelagert, das bedeutet das das Hirn sich in einem Holhraum befindet welches von Hirnflüssigkeit umgeben ist. Direkt am Gehirn befindet sich die Piamater ( weiche Hirnhaut), danach folgt ein kleiner Hohlraum der mit Hirnflüssigkeit gefüllt ist und daran angrenzend liegt die Spinngewebshaut ( Arachnoidea ) und als äußerste Hirnschicht folgt die harte Hirnhaut ( Dura Mater ) und dies alles ist letztlich umgeben von der Schädeldecke. Im Gegensatz zur Schädeldecke ist das Gehirn schmerzunempfndlich. Darum bereiten Hirntumore vielfach auch keine direkte Schmerzempfindung, sondern machen sich in Sehstörungen oder anderen motorischen Bewegungsablaufstörungen bemerkbar.

Jeder Schlag von außen läßt das Hirn in der Schädeldecke schwingen. Je nach Härte des Schlages kann die Schwingung so stark sein, das es zu einer länger anhaltenden Irritaton des Hirns kommt was als Gehirnerschütterung bezeichnet wird.

Beim Boxen wird der Kopf Schlägen und einer Kraft ausgesetzt, die das Hirn immer wieder in leichten Schwingungen versetzt. Die können auch so stark sein, das der Boxer unmittlebar nach einem Treffer kurzzeitig Orientierungslos ist. Hier kommt es zu kleinen Nevenzellenverletzungen, Hirnzellen sterben ab, wogegen sich neue Zellen wieder bilden können. Bei dauerhaften bzw. langjährigen Schlägen wie es bei Boxern der Fall ist kann irgendwann der Punkt erreicht werden wo sich neue Hirnzelle auf Grund der häufigen Irritationen nicht bilden. Dies kann später also durchaus Folgenschäden in Form von Sprach, Orientierungs oder motorischen Störungen nach sich ziehen. Übrigens ist die Kraft die bei einem Kofball im Fußballspiel herrscht duchaus einem Schlag eines Boxers gleichzusetzen. Die Kräfte die hier auf das Gehirn einwirken sind nicht zu unterschätzen.

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