Kann sich das Gehirn eines Boxers an die harten Schläge bei Wettkämpfen "gewöhnen"?

1 Antwort

Das wäre aber sehr schlecht wenn das Gehirn bei jeden Schlag gegen die Schädelwand schlagen würde. Um einen mechanischen Schutz zu bieten ist das Gehirn Flüssigkeitsgelagert, das bedeutet das das Hirn sich in einem Holhraum befindet welches von Hirnflüssigkeit umgeben ist. Direkt am Gehirn befindet sich die Piamater ( weiche Hirnhaut), danach folgt ein kleiner Hohlraum der mit Hirnflüssigkeit gefüllt ist und daran angrenzend liegt die Spinngewebshaut ( Arachnoidea ) und als äußerste Hirnschicht folgt die harte Hirnhaut ( Dura Mater ) und dies alles ist letztlich umgeben von der Schädeldecke. Im Gegensatz zur Schädeldecke ist das Gehirn schmerzunempfndlich. Darum bereiten Hirntumore vielfach auch keine direkte Schmerzempfindung, sondern machen sich in Sehstörungen oder anderen motorischen Bewegungsablaufstörungen bemerkbar.

Jeder Schlag von außen läßt das Hirn in der Schädeldecke schwingen. Je nach Härte des Schlages kann die Schwingung so stark sein, das es zu einer länger anhaltenden Irritaton des Hirns kommt was als Gehirnerschütterung bezeichnet wird.

Beim Boxen wird der Kopf Schlägen und einer Kraft ausgesetzt, die das Hirn immer wieder in leichten Schwingungen versetzt. Die können auch so stark sein, das der Boxer unmittlebar nach einem Treffer kurzzeitig Orientierungslos ist. Hier kommt es zu kleinen Nevenzellenverletzungen, Hirnzellen sterben ab, wogegen sich neue Zellen wieder bilden können. Bei dauerhaften bzw. langjährigen Schlägen wie es bei Boxern der Fall ist kann irgendwann der Punkt erreicht werden wo sich neue Hirnzelle auf Grund der häufigen Irritationen nicht bilden. Dies kann später also durchaus Folgenschäden in Form von Sprach, Orientierungs oder motorischen Störungen nach sich ziehen. Übrigens ist die Kraft die bei einem Kofball im Fußballspiel herrscht duchaus einem Schlag eines Boxers gleichzusetzen. Die Kräfte die hier auf das Gehirn einwirken sind nicht zu unterschätzen.

Habe ich Potenzial als Sprinter?

Hi, ich bin 17,Männl. , 1.76m groß, wiege 76 Kilo(kaum Muskelmasse) mit einem Körperfettanteil zwischen 20 - 25 % und mache seit nem 3/4 Jahr Leichtathletik(Sprint). Das ist nun der aller erste Sport den ich jemals gemacht habe. Die vorherigen Jahre sind für stundenlange Computerspielereien und Faulenzereien draufgegangen. Ich trainiere seit Anfang an 1 Mal die Woche, da 2 mal wöchentl. Training für einen so absoluten Anfänger zu intensiv ist und ich tagelangen Muskelkater erleide. Zudem trainiere ich ziemlich inkonsistent. In meinem 3. Trainingsmonat hab ich zum ersten mal seit Jahren die 100m im Wettkampf gesprintet (auf die Sportfeste in der Schule hatte ich nie Lust), Ergebnis : Dritter mit 12.54 Sekunden bei 1.1 m/s Rückwind. Meine Technik ist grottig und ich trete zu oft auf der Ferse auf und beuge den Körper beim Start nicht richtig nach unten und meine Ausdauer ist auch nicht ganz gut. Mein Trainer lobte mich jedoch für meine Schrittfrequenz und Antrittskraft und dafür, dass ich es mit Leuten aufnehmen kann, die Ewigkeiten länger trainieren . Meine Frage : Habe ich Potenzial genug um evtl. auch irgendwann Landesmeisterschaften zu bestreiten?

...zur Frage

Verbessert regelmäßiger Sport auch die Gedächtnisleistung?

Dass regelmäßiger Sport eine positive Wirkung auf den Körper hat ist ja allgemein bekannt, aber wie sieht es mit dem Gehirn aus? Kann ich mir von meinen sportlichen Aktivitäten einen Sprung in Sachen meiner Gedächtnisleistung erwarten ;) ?
Kleiner Scherz, aber ernstgemeinte Frage: wir man auch im Gehirn 'fitter' durch Sport?

...zur Frage

Ab welchem Alter können Jugendliche an Boxwettkämpfen teilnehmen?

Bestehen bei diesen Wettkämpfen Sonderregelungen?

...zur Frage

Zusammenhang: langes Schwimmen im kalten Wasser und Gehirnentzündung???

An alle mit Schwimmhäuten zwischen den Fingern oder passenden medizinischen Know-how:

Als ich letztes Jahr wegen einer Knieverletzung nur im Wasser trainieren konnte, hab ich das voll und ganz getan, obwohl die Temperatur im Meer nur zwischen 16 und 19 Grad lag- wenigstens hatte ich da freie Bahn im Wasser ;) Eine Woche lang bin ich ungewohnt viel geschwommen (sonst Triathlontraining bis 3 km), d.h. täglich zwischen 5 und 10 km ohne Neo, an 2 Tagen davon nur mal paar Meter zum Regenerieren. Vom Gefühl her war alles bestens, so nach ner Stunde im Wasser war mir immer recht kalt und ich bekam Kopfschmerzen, die ich aber sonst auch schon kannte, wenn´s zum Wettkampf mal recht kalt war...

Jedenfalls reiste ich heim und bekam in der Folgewoche zunehmend Grippesymptome, die dann bis auf bleibende Kopfschmerzen wieder verschwanden. Nach ner Weile hab ich mich nochmal erkältet und lag dann mit einer viralen Gehirnentzündung im Krankenhaus....

Bis heute stelle ich mir die Frage, ob man tatsächlich ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankung hat, wenn man den Kopf lange in recht kaltes Wasser steckt =) ... möglich wäre halt auch, dass der Virus an sich einfach recht aggressiv war. Für mein zukünftiges Training würde mich interessieren, was ihr dazu meint und wie man sich ggf. schützen kann, wenn es einen doch mal wieder in solche Gewässer zieht. Danke für alle Antworten!

...zur Frage

werde ich beim boxen niemals so einen harten schlag drauf haben können?

Ich habe gehört das die Schlagkaft bei jedem angeboren ist und das man die nur bis zu einem bestimmte grad trainieren kann und dann sei schluss. Nur stimmt das? Ich zummbeispiel war auch als Kind nie in der lage Bälle so weit zu werfen wie die anderen. Die weiteste entfernung die ich je erreicht habe war 11 meter und das hat sich bis heute kaum verändert. Und Kugelstoßen kann man ja mit Schlagkraft aus dem Boxen vergleichen. Und einen wirklich harten Schlag habe ich auch nicht drauf. Kann man sowas wirklich nicht antreinieren? Werde ich immer schwache Schläge haben? Wie haben es die Profi Boxer geschafft? Unter all denen waren doch bestimmt auch ein oder zwei kandidaten die keinen sehr harten Schlag drauf haben oder? Wie haben die es geschafft? Und kann man auch ohne Talent beim Boxen so gut werden das man auch mit dem besten aus der Amateurliga mithalten kann wenn man nur einige jahre hart trainiert?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?