Kann mir jemand den Unterschied zwischen den verschiedenen EMS-Geräten (Stromtraining) erklären?

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2 Antworten

Unterschiede in den Stromarten gibt es da nicht. Alle Geräte die mit Stromimpulsen am Menschlichen Körper benutzt werden arbeiten mit Kleinspannung ( das ist eine gesetzliche Vorgabe und dient dem Schutz des Menschen, denn Strom kann natürlich tödlich sein ). Darüber hinaus werden diese Stromimpulse in unterschiedlichen Frequenzformen abgegeben. Frequenz ist die Einheit der sich wiederholenden Stromimpulse im Zusammenhang auf einen bestimmten Zeitraum. Auf das EMS Trainingsgerät bezogen ist dies der Wiederholungsintervall der Stromstöße auf den Menschlichen Körper. Über diese Frequenz der Stromstöße wird der Muskel auf passiven Wege in eine Kontraktion gebracht. Ist die Frequenz höher erfährt der Muskel auch einen höheren Reiz. Die Variante des Stromtrainings aus der ersten Generation erfolgte über das Anlegen von Elektroden an bestimmten Körperstellen. Du befindest dich dabei in einer Ruheposition und der Muskel wird über die Stromimpulse zur Kontraktion gebracht. Das ersetzt zwar keinesfalls ein aktives Training ist aber eine große Hilfestellung bei der Therapie von Muskelverletzungen wo der eigentliche Bewegungsapparat auf Grund der Verletzungsform stark eingeschränkt ist. Hier ist die Durchblutungsanregung durch die Stromimpulse hilfreich beim Heilungsprozess. Das EMS Training unterscheidet sich vom klassischen Ems dadurch das die Elektroden großflächig und nicht nur punktuell aufgetragen werden. Die Kontraktionsfläche wird also vergrößert. Darüber hinaus trainiert man mit den Elektroden dann in einer aktiven Bewegungsform. Du führst also Übungen wie beim normalen Krafttraining aus nur mit dem Unterschied das du keine Zusatzgewichte benutzt und das fehlende Gewicht durch die zusätzliche Elektrostimulation übernommen wird. Das hat sich laut Studien anscheinend sehr gut beim Heilungsprozess diverser Krankheitsbilder erwiesen. Unterschiede der einzelnen Geräte können in der Frequenzform liegen. Geräte die ein großes Frequenzspektrum abdecken zb. 5-100 Hz sind dabei zu bevorzugen da die Frequenz den einzelnen Muskelpartien optimal angepaßt werden kann.

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icke100 18.01.2013, 17:17

Also juergen63, da liegst du leider absolut falsch. Natürlich gibt es für EMS verschiedene Stromformen. Schon mal was von Niederfrequentem Reizstorm und von modulierter Mittelfreqeunz gehört? laufenlaufen wollte Fachinfo, also solltet du ihm/ihr nicht solchen Unsinn erzählen - offenbar ist er/sie ja so schon verwirrt genug. Die Frequenzen von denen du hier redest sind die der Niederfrequenz. Nimms mir nciht übel, aber man sollte nicht über Dinge Fachinfos verbreiten, wenn man keien Fachinfos hat...

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