Kann man Kraftausdauer und Muskelaufbautraining "parallel" trainieren?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Klötze aus dem Fitnessstudio trainieren i.d.R. auf Masse und Optik. Dabei geht es um maximale Hypertrophie, nicht um Funktion. Das ist eine ganz andere Zielsetzung. Das könnte man alleine mit Iso-Übungen erreichen, ohne das jemals das intemuskuläre Zusammenspiel gefordert ist. Bei den Turnern ist es genau andersrum. Da steht von Anfang an das intermuskuläre ZUsammenspiel im Vordergrund und die Kraft dazu wird funktional aufgebaut. Schwachstellen können durchaus ergänzend isoliert trainiert werden.Wenn du in diese Richtung zu Hause trainieren willst empfehle ich dir ergänzend regelmäßig Schlingentraining durchzuführen. Die Dinger sind günstig und extrem funktionell. Das ist genau das was du suchst.

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Danke, das werde ich mal ausprobieren...

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"Das könnte man alleine mit Iso-Übungen erreichen, ohne das jemals das intemuskuläre Zusammenspiel gefordert ist." - mach Mal, dann wärst du der Erste!

So einfach schwarz und weiß ist die ganze Geschichte am Ende aber doch nicht...

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@badboybike

Ich glaube er meinte damit nur, dass das Krafttraining der Bodybuilder im Vergleich der Turner eher weniger dynamisch vorgeht und es eher ein "Hin und Her" bzw. "Auf und Ab" der Hanteln ist.

Dieses "Schlingentraining" ist wirklich sehr interessant. Gibt es noch andere Trainingsmethoden, die meinen "Wünschen entspricht" ?

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Du kannst auf diese Art und Weise trainieren. Das ist kein Problem. Über das Training A mit hohen Gewichten und weniger Wdhlg. bleibst du dann weiterhin in der Muskelaufbauphase und über Trainingsplan B würdest du dann in Richtung Kraftausdauer gehen. Soweit die Theorie. Die Frage ist was du dir in der Praxis davon versprichst. Mit den Muskeln etwas anfangen können ist jetzt relativ. Wenn du zb. unter deiner Vorgabe ein Beintraining ausübst um beim Radfahren kraftvoller die Anstiege hoch zu kommen, dann wird dir das nicht viel bringen. Da könntest du an der Beinpresse 100 Wdhlg. machen, Diese Art der Kraftausdauer ist dann nur auf die jeweilige Übung bezogen. Jede Sportart muß spezifisch trainiert werden um sich hier zu verbessern oder ausdauernder zu werden. Letztlich ist es so das das Krafttraining dir für andere Sportarten nur bedingt etwas bringt. Die über den Kraftsport aufgebaute Muskelmasse macht dich also nicht autromatisch in anderen Sportarten besser. Die Turner üben zwar auch ein Krafttraining aus, die Kraft und Ausdauer dann am Barren, Reck etc. für mehrere Minuten standhaft die Elemente ausfühen zu können kommt dann aber letztlich über das gezielte Training am Barren etc.

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Danke für deine Antwort.

Das Problem ist einfach, dass ich es zeitlich nicht schaffen würde einem Sport und die dementsprechenden Komponenten (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Bewegungen, etc.) die dafür gebraucht werden, richtig nachzugehen. Da sieht es eben mit der Zielsetzung echt schwierig aus. Ich sehe es eher als Allgemein-Sport an. Je nach Zeit und Laune eine bestimmte Sportart zu betreiben (hobbymäßig), aber dann auch die nötige Kondition zu besitzen. Es müssen keine Bestleistungen dabei heraus kommen, aber man sollte eben "fit" bleiben.

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Kraft statt Muskelmasse!

Schönen guten Tag zusammen,

mein Name ist Robin, ich bin 17 Jahre alt, wiege 72 Kilo und bin 1,70 Meter groß.

Ich klettere seit etwa 4 Jahren und betreibe seit einem guten Jahr Krafttraining. Mein Training basiert ausschließlich auf Übungen mit eigenem Körpergewicht und sollte in Zukunft auch so bleiben. :)

Während meines Trainings sind mir etliche Fragen aufgekommen, welche ich gerne mit euch teilen möchte.

  1. Wie baue ich Kraft und dabei keine Muskelmasse auf? (Turner, Karate, Judo // Bruce Lee)
  2. Inwiefern bezieht sich diese Art von Training auf meine Ernährung? (keine Nahrungsergänzungsmittel)
  3. Trainingsmethoden für den Plance und Frontlever

Soo, des waren jetzt mal die wichtigsten Fragen.

Ich hoffe Ihr könnt mir hierbei etwas weiter helfen. Danke!

Robin9994

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optimaler Trainingsplan für Fußballer

Habe für mich einen meiner Ansicht nach optimalen Trainingsplan für Fußballer während der Winterpause erstellt

Mo 1.TE: RK + Rumpf 2.TE: GA

Di OK & UK Kraft

Mi GA + Rumpf

Do frei

Fr 1.TE: RK + Rumpf 2.TE: UK Kraft

Sa 1.TE: GA 2.TE: OK Kraft + Rumpf

So frei

Kurz zur Erklärung:

Rumpf = ein Bauch und Rückenprogramm mit statischen & dynamischen Übungen 4x Woche 30-40min

GA = Grundlagenausdauer 3x Woche 40min im aeroben Pulsbereich ca. 130-150

RK = Reaktivkraft 2x Woche 4 Sprungübungen jeweils 3 Sätze und jeweils 5-6Wdh. Wichtig: Satzpause 2-5min!!!!!!

OK bzw. UK Kraft = Krafttraining Oberkörper & Unterkörper je 2x Woche

in der 1. gemeinsamen TE am DI mit eher weniger Gewicht und dafür Fokus auf Stabilität (also mit instabilem Untergrund zB Gymnastikball) 12-15 Wdh

in der 2. gesplitteten TE am FR bzw. SA dann wirklich auf Muskelaufbau 8-12 Wdh

Dieses Programm wird 4-8 Wochen durcheführt, je nach dem wie lange die Winterpause ist! Nach dem Ende der Herbstsaison, sowie vor Beginn des Mannschaftstrainings im Frühjahr werde ich bzw. habe ich eine Pause von 1-2 Wochen eingelegt um dann auch frisch in die Saison zu gehen!

Ziele und Ideen dahinter:

Grundlagenausdauer trainieren um eine Basis für die Kraftausdauer zu haben die dann vor allem in der Saisonvorbereitung mit der Mannschaft trainiert wird!

Reaktivkraft zu trainieren weil sie ein Teil der Schnellkraft ist die dann im zweiten Teil unserer Mannschaftsvorbereitung vor der Saison hinzukommt

Muskelaufbautraining als Vorbereitung für ein Maximalkrafttraining, welches ich dann selber parallel zum Mannschaftstraining durchführen möchte, was widerum ein Teil der Schnellkraft ist die dann ja so wichtig für einen Fußballer wird

Rumpfkraftraining so intensiv und häufig weil ein gut ausgebildeter Rumpf die Grundlage für jede Art von Training und Bewegung ist sei es im Alltag und vor allem auch beim Fußball

Was haltet ihr von diesem Trainingsplan? Gibt es noch Verbesserungsvorschläge die ihr mir geben könntet oder habe ich euch bei der Überschrift nicht zu viel versprochen!? ;-)

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