Kann man in sein Jogging ein Intervalltraining einbauen?

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4 Antworten

Du solltest variieren. Je nachdem was du konkret trainineren willst musst du unterschiedliche Einheiten absolvieren. Also einmal einen langen langsamen Lauf, dann eine schnelle Einheit und dann halt auch Intervalle. Bei jedem Lauf Intervalle zu machen wäre sinnlos. Einbauen kannst du das grundsätzlich aber schon.

Welches Ziel hast du? Davon ist es abhängig wie du konkret trainieren solltest. Für die meisten Anforderungen findet man aber im Netz verschiedene Trainingspläne, da solltest du dich vielleicht mal informieren. Intervalle haben die meisten TPs sowieso eingebaut, weil man damit die Geschwindigkeit steigern kann.

ok danke.

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Selbstverständlich kannst du beim Joggen Intervallmäßige Tempoläufe einbauen, da du auch nur hierüber deine Leistung verbessern kannst. Wenn dies also die Zielsetzung ist dann nur zu. Nach dem Tempolauf dann zusehen, das du wieder in den moderaten Laufbereich gelangst um die HF wieder etwas abzusenken. Wie viele Intervallläufe du einbindest und mit welcher Länge/Zeitordnung du diese ausübst hängt von deinem Fitnesszustand ab. Zu anfangs solltest du nicht zu viele und nicht zu lange Tempoläufe einbauen.

Du kannst beim joggen alles mit einbringen - von Intervalltraining bis zum Treppenlaufen und Berg/Hügellauf. Das verbessert Deine Kondition und wird auf die Dauer auch nicht langweilig. Immer dasselbe Programm runterzulaufen ist doch irgendwann mal langweilig. Auch wenn Du auf nichts spezifisches trainierst, kannst Du dennoch einbauen was Du willst - für Dich selbst und Dein individuelles Training. Das hat noch niemanden geschadet und es macht evtl. wieder mehr Spaß.

Sicher kannst Du ein Intervalltraining einbauen, auch wenn der Lauf insgesamt nur über eine Stunde geht. Wichtig ist, dass Du ausreichend aufgewärmt bist.

Ein Beispiel: Auf einer Trainingsrunde über 45 bis 60 Minuten können es ruhig fünf, sechs Tempophasen mit einer Länge von jeweils 20 bis 60 Sekunden sein. Du gehst dabei in den Entwicklungsbereich, also 80 bis 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Dazwischen lässt Du die HF wieder in den GA1-Bereich (60 bis 70 Prozent HFmax) oder etwas niedriger, leicht in den Kompensationbereich fallen, ehe Du den nächsten Intervall beginnst. Diese Entlastungs-Phase wird auch "lohnende Pause" genannt.

Bist Du in einem besseren Trainingsstand und/oder läufst Du eine längere Strecke, dann kannst Du auch noch einige Intervalle zusätzlich einbauen.

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