Kann man im Profisport z.B. 100m Sprint nur noch mit Doping oder mithilfe Mittel erfolgreich sein?

2 Antworten

Dass, die 22 Jährige Shelly-Ann Fraser (Jam) ne Zahnspange aufgrund von Wachstumshormonen braucht, fand ich ziemlich interessant. Aber die genauen Gründe sind mir bis dato nicht bekannt.

Ist halt die Frage mit dem Doping. Im Moment des Geschehens, wenn ein neuer Weltrekord gelaufen wird, ist die Euphorie jedes Mal ungebrochen, genau wie der Nationalstolz. Das sind die Momente, warum es geht.

Man kann ein Ausrufezeichen hinter sich und sein Land setzen und alle rennen nur allzugern mit ihren wehenden Flaggen durchs Stadion. Bei der vorletzten WM (die vor Peking) fand ich persönlich interessant, dass Jamaika noch klar hinter den USA lagen. Und in Peking haben die Jamaikaner, die USA überraschenderweise klar deklassiert. Zum Glück hab ich da nicht gewettet lol.

Ich finde nicht gut, was da passiert und Radsport schau ich mir deswegen auch schon lange nicht mehr an. Aber es geht um viel Geld und Prestige. Fand die Aussagen von Harting daher ziemlich treffend, auch wenn er sie später so halbwegs zurückgezogen hat. Er hatte schon recht...

Dass das keiner hören will, erst recht nicht von nem Weltmeister ist klar, und um sich selbst nicht zu schaden, hat ers dann revidiert. Ich kanns ihm nicht verübeln. Im Vorfeld der WM wurde z.B. auch gesagt, wieviele Kontrollen notwendig wären, um es halbwegs Lückenlos zu machen. Ich glaub erreicht wurde noch nicht mal 1/10 dessen was gebraucht worden wäre.

Dazu kommt noch, dass es in vielen Ländern keine Kontrollen gibt. Die hätten, glaube ich, auch gar keine Lust dazu. Die übermäßige Dominanz der Afrikaner kommt ja nicht von irgendwoher. Das geht schon so lange so, dass es sarkastischerweise, zu deren Image geworden ist.

Das an einzelnen Athleten allerdings ganze Dörfer hängen, die auf sie zählen und die dann logischerweise Alles tun, um zu gewinnen, daran denkt kaum einer. Gesehen und Gesprochen wird nur über die Leistung. Der Mensch an sich ist uninteressant geworden. Ja, erinnert mich schon fast an einen Produkt, wie einen Schuh, der Jahr um Jahr weiterentwickelt und verbessert wird.

Wir sehen nur, dass unsere Läufer zurückliegen und das gibt Anlaß, zu noch mehr Competition. Besonders gut sieht man das meines Achtens bei den Russen oder auch den Griechen, was man gut in Athen beobachten konnte. Thema Nationalstolz war z.B. den Polen extrem wichtig, die uns endlich schlagen konnten und das dazu auch noch ausgerechnet in Berlin.

Ich schließe kategorisch mal kein Land aus. Im Endeffekt gibt es nur ein Ziel und das ist, zu gewinnen. Will man die/der Beste in der Welt sein, braucht man entweder neue Techniken (dazu zähl ich auch Training), entscheidende genetische Vorteile oder Hilfsmittel, in einigen seltenen Fällen am Besten Alles combined. Da braucht man sich nichts vormachen, denn so ist das.

Für Normalo-Sportler ist es mitunter zurecht nicht nachvollziehbar. Aber für sie ist Sport=Spaß und ein Lebensgefühl, keine Lebensgrundlage. Von denen geht keiner jeden Tag raus und bekommt in den Kopf getrichtert unbedingt ne 12:44 laufen zu müssen. Weltklassesportler werden von überall unter Druck gesetzt. Nur der Beste zählt etwas. Hat man auch gut bei den Klamotten der Deutschen gesehen. Schwarze Hose, Rotes Hemd, das einzige was noch fehlte, war die Goldene Medaille um den Hals.

Wir mischen da ganz vorne mit, was unsere Platzierung ja auch jedes Mal beweist. China hat auch nicht umsonst, so gut im eigenen Land abgeschnitten. Die hatten sich für viele verschiedene Bereiche fachkundliche Hilfe aus alten DDR Kreisen geholt.

Ich könnte mir vorstellen, dass auch viele Sportler es nicht als Doping sehen. Sie werden sich sagen, dass die Leistung in ihnen steckte, sie es gelaufen oder was auch immer sind und so ehrlichen Gewissens gewonnen haben.

Man kann es drehen und wenden wie man will, aufhören wird es wohl nie, da die Menschen immer bestrebt sind noch schneller höher weiter, zu kommen. Blöd ist im Endeffekt nur der, der erwischt wird aber das sind ja marginale Einzelfälle.

Ich mag die Leichtathletik und das Schwimmen echt gern und will auch nichts schwarzmalen oder schlechtmachen. Aber um Fairness gehts im Sport schon lange nicht mehr. Es geht einzig und allein um den Sieg.

Wir stilisieren Sieger zu Helden des Alltags, Kämpfer für unsere Nation und unsere Werte. Geben Ihnen Massen an Geld für Erfolge, Werbeverträge und auch Fernsehauftritte.

Ich bin Sportler, Fan aber auch Realist und ich hätte gern moralische Werte im Sport. Aber ich glaube, dass man auf die noch sehr Lange warten muss.

Oh man, klingt ja, als ob jeder dopen würde oder müsste. :( Ist echt ein delikates Thema und ich weiß gerad echt selbst nicht mehr so recht, was ich denken soll. Da prallen Welten aufeinander...

Das ist eine Frage die immer wieder im Raum stehen bleiben wird. Wenn man bedenkt das Ben Johnson 1988 den 100 Meter Weltrekord auf 9,79 Sekunden geschraubt hat und das mit stark Leistungsfördernden Dopingsubstanzen, so ist es schwer zu glauben, das heute ein Läufer 9,58 Sekunden auf legale und saubere Weise läuft. Genauso fragwürdig ist das ein Radsportler 7 Jahre lang die Tour de France dominiert und hierbei alle anderen gedopten Top Radsportler mit legalen Mitteln in Grund und Boden fährt. Aber dies sind natürlich alles nur Spekulationen und verurteilen will ich hie rim Vorfeld keinen. Hier muß auch jeder Sportler für sich entscheiden ob er reinen Gewissens in den Spiegel schauen kann. Gute Leistungen und Siege sind auf jeden Fall auf saubere Art und Weise erzielbar. In wie weit Rekorde die unter Einnahme von Dopingmitteln zustande gekommen sind noch auf legale Weise gebrochen werden können....ich weiß es nicht. Ist schwer vorstellbar, vielleicht aber nicht unmöglich.

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