Kann man einen Fahrradhelm auch zum Kajakfahren verwenden?

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6 Antworten

würde ich nicht machen, da jeder Helm ganz spezielle Funktionen in seiner Sportart erfüllen muss. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Fahrradhelm ausreichend ist. Außerdem würde ich nicht bei Sportarten mit einem gewissen Gefährdungspotenzial an der Ausrüstung sparen. Kauf die lieber einen gscheiten Kajakhelm.

Ich würde hier keinen Fahrradhelm nehmen, da der Innenseinsatz des Fahrradhelmes nicht für Wasser ausgelegt ist. Der Kunststoff/Schaumstoff wird auf Dauer dann porös.

Der Helm umschliesst zum einen den Kopf nicht weit genug und zum anderen loest er sich nach dem ersten Bodenkontakt in Wohlgefallen auf. Ein Paddler wird aber, wenn es zur Sache geht und er den Helm braucht, mehr als einmal auf den Feld titschen. Beim zweiten Mal hilft der Helm dann schon nicht mehr und am Ende des Wildwassers kann man dann einen leblosen Kajaker aus dem Bach ziehen.

Ob das Wasser dem Helm schadet ist vollkommen unerheblich.

NEIN!!!
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Ein Fahrradhelm ist für ganz andere Belastungen ausgelegt und zerlegt sich sicherlich beim ersten kleinen Steinkontakt.
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Ein Wildwasserhelm hat eine wesentlich stabilere Außenhülle, die kleinere Schläge problemlos wegsteckt.
Die Innenkonstruktionen unterscheiden sich sehr. Es gibt auch welche mit Styropor-Innenleben.
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Also: Ich glaube das Wasser schadet dem Fahrradhelm nicht, aber ein Fahrradhelm bietet kein ausreichenden Schutz beim Kajakfahren!!!
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Kauf dir also einen geeigneten Helm! Das ist auf die Dauer dann auch billiger...

Ein Helm ist immer auf die Belastungen hin optimiert, für die er geschaffen wurde. Und diese Wirkungen sind beim den Sportarten unterschiedlich. Ansonsten kann die Schutzwirkung nicht völlig entfaltet werden. Somit ist Deine Frage mit "Nein" zu beantworten.

Hinzu kommt beim Fahrradhelm, dass dieser für einen einmaligen Sturz ausgelegt ist und danach getauscht werden muss. Beim Kajakfahren kann es sein, dass der Helm des Öfteren einen Stoß abfangen musst. Schon allein deshalb ist der Einsatz eines Fahrradhelmes, der sofort kaputt geht, weil er die Stoßenergie aufnimmt, auch wirtschaftlich wenig lukrativ.

Hmm.... mich beschäftigt diese Frage auch. Wirklich fundierte Aussagen hab ich hier nicht gelesen,nur Vermutungen.

  1. die WW-Helme sind innen mit 'styropor'(PS?) versehen, die Bike-Helme auch.
  2. sog. Dirt-Bike Helme haben, genau wie WW-Helme eine harte ABS-Außenschale von 2mm oder so - genau wie doppelt so teure WW-Helme und umschließen den Kopf sehr weit (sehen auch genau so sch*** aus).
  3. Würde mich mal interessieren, wie genau die Anforderungen an WW-Helme denn so sind? Einfach zu sagen, die Anf. ist völlig anders, ohne das belegen zu können ist nicht zufriedenstellend.

Mein Cratoni Twister Bikehelm ist eigentlich ein Kletterhelm, steht so innen drin. Da plumpst auf einer Tour auch nicht nur ein Stein von oben herunter - oder haben Kletterer immer 4 Helme in Reserve?

Also: kann jemand hier mit harten Fakten aufwarten? Würde mich freuen! wahli.

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