Kann man auch zuviel trainieren?

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9 Antworten

hey,

davon kann ich dir ein lied singen :) dies sind die symptome für übertraining: man..

  1. verliert an leistung
  2. wird verletzungsanfälliger
  3. ist leicht gereizt
  4. hat schlafstörungen,
  5. innere unruhe
  6. antiebslosigkeit,
  7. leichte ermüdbarkeit
  8. etc.

um nur ein paar zu nennen.

endeckt man eine überfoderungserscheinung so muss man die leistung sofort herabsetzen und sich viel ruhe, schlaf und entspannung gönnen.

um übertraining zu vermeiden sollte man eine gezielte trainngssteuerung anstreben mit ausreichend erholungsphasen, abwechslungsreichen übungen, viel flüssigkeit einnahme, richtiges ernähren sowie die beachtung der eigenen stressbelastung.

höre auf deinen körper und vermeide stets übertraining. das ist niemals gut!

gruß

Professor 03.03.2010, 00:05

Das nennt man auch basonoides Übertraining,d.h. es überwiegen die Erregungsprozesse!

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Selbstverständlich kannst du in einen übertrainierten Zustand geraten. Jenachdem wie oft und mit welcher Intensität du Sport betreibst geht dies recht schnell. vvova hat hier schon einige Symptomatiken genannt. Hinzu kommen können noch Appettitlosigkeit, Schlafstörungen und ein erhöhter Ruhepuls. Wichtig für einen Sportler ist ein periodisiertes Training mit moderaten Trainingseinheiten einzubinden und darauf zu achten das unterhalb der Woche auch 2-3 Ruhetage eingebunden werden.

Natürlich kann man das, jeder Körper hat seine Grenzen und wenn diese überschritten werden dauerhaft dann kehrt sich der positiver Trainingeffekt in einen negativen um und Du wirst dann weder am Training Spass haben noch mit Deinem neuen Körpergefühl. Desweiteren kann der Körper natürlich auch ernsthafte Schäden davon tragen wie Zerrungen, Verspannungen ja sogar bis zu Ermüdungsbrüchen kann es kommen. Also lieber langsam und gesund.

Ja, kann man!

Unter Übertraining versteht man in der Sportmedizin eine chronische Überlastungsreaktion, die meist durch kontinuierlich zu hohe Trainingsintensitäten, zu hohes Trainingsvolumen und/oder unzureichende Regenerationszeiten zwischen den Trainingseinheiten ausgelöst wird. Das Leistungsniveau des betroffenen Sportlers sinkt. Begleitsymptome wie erhöhter Ruhe- und Belastungspuls, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen treten auf. Dieser Zustand hat Krankheitswert. Als Vorstufe des Übertrainings wird die Überbelastung angesehen. Die Übergänge sind fließend, bezüglich der Nomenklatur besteht bislang kein verbindlicher Konsens.

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbertraining

Alle gegeben Antworten beschreiben herrlich das Übertraining.Gerade hier im Forum taucht es sehr oft auf, aus Angabe? In der Realität haben dagegen fast alle Sportler eher Mühe überhaupt regelmäßig zu trainieren.Berufliche und private Hindernisse sind vielfältig,dazu kommen Wetter-und Verletzungspausen oder auch einfach Unlust.Gerade Sportler die etwas für ihren Körper verändern wollen sollten erst mal frei von der Angst vor einem Übertraining ihre Bemühungen erhöhen,schon eine Trainingsstunde mehr pro Woche bringt Freizeitsportlern(mit vorher 2,3Stunden die Woche ) eigentlich immer den erwünschten Durchbruch beim Abnehmen oder Besserwerden!Im Jugendbereich gibt es mit drei hohen Belastungen die Woche nie ein Zuviel,der Sportanfänger muss natürlich langsam steigern.

Ist ja eigentlich auch logisch das nicht nur der größte Einsatz optimale Erfolge bringt, alleine das Prinzip der Superkompensation beinhaltet schon das Absinken des Leistungsniveaus bei zu früh gesetzten Trainingsreizen. Auch die Muskulatur wächst nicht während des Trainings oder passt sich während des Trainings an sondern nach der Belastung in Ruhe und benötigt dafür eine bestimmte Zeitspanne,wobei es im Ausdauerbereich nicht immer nötig und sinnvoll ist diese voll abzuwarten, da sich auch die Reg.zeiten etwas verkürzen lassen. Grob gesagt kann der Hobbysportler eigentlich nur zuviel Kraftraining machen, da sollten 48Stunden mindestens pausiert werden.

Natürlich kann man zuviel trainieren.

Mit Training möchte ich meinen Körper bewußt überlasten, um eine Anpassungsreaktion auszulösen. Das bedeutet, nach einem anstrengenden Training muss ich auf die nötige Regeneration achten. Nicht während des Trainings wird man stärker sondern während der Regenerationsphase danach. Im richtigen Abstand kann man dann den nächsten Belastungsreiz setzen. Dieses Prinzip heißt Superkompensation.

Halte ich diese Regel nicht ein, gerät man längerfristig ins Übertraining. Damit steigt zunächst die Verletzungsanfälligkeit deutlich. Und die Leistungsfähigkeit sinkt. Worauf oftmals falsch mit einem noch härteren Training reagiert wird. Das ergibt dann eine gefährliche Abwärtsspirale.

Natürlich kann man zuviel trainieren. Man kann dann Muskelkater bekommen, weil man die Muskulatur überlastet hat, man kann beispielsweise eine knochenhautentzündung bekommen, oder kommt einfach ins Übertraining. Dann ist beim Körper "Schicht im Schacht". Der Körper ist dann vollkommen ausgelaugt, und braucht eine Zeit zur Regeneration. Ein gutes Training beinhaltet auch Ruhe- und Regenerationspausen.

Die Häufigkeit alleine ist nicht ausschlaggebend, denn die Trainingsintensität ist genau so wichtig. 4x hart trainieren kann schon zu Übertraining führen, wohingegen 6x/Wo leichtes Training problemlos möglich ist. Aber eines ist sicher: wenn es so weit ist merkst du es zu 100%.

Ja, man kann sich kaputt trainieren.

Einseitig ernähren z.B. viel Eiweiß und keine Ballaststoffe, nie aufwärmen, über Jahre immer die gleichen Übungen, möglichst kurze Erholungsphasen und keine koordinativen Anwendungen.

Viele Hampel, gerade Männer in Fittnesstudios, betreiben das als Kunstform und wundern sich, warum sie von Jugendlichen im Sport abgezogen werden. Die tatsächlichen Schäden an Gelenken, Bändern und Herz werden übrigends erst mit vortschreitendem Alter spürbar.

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