Judo für Kinder - Soll ich meine 2 Kleinen dort anmelden?

7 Antworten

Es wäre schön, deine Bedenken zu erfahren, denn nur wenn ich sie kenne, kann ich sie aus dem Weg räumen. Das ist besser, als alle möglichen Vorteile aufzuzählen und zu hoffen, dass damit deine Bedenken hinfort sind. :)

Deine zwei Kinder wären jedenfalls nicht die ersten 6 und 9 Jahre alten Kinder, die Judo machen und noch leben ;P

Vielen Dank für eure ganzen Antworten. Das hat mich riesig gefreut und ich habe meine beiden Racker jetzt beim Judo angemeldet. Inzwischen haben sie auch schon ein paar mal trainiert und ein Haufen von Fachbegriffen gelernt. Jetzt musste ich erst mal unter https://selbstverteidigung-beherrschen.de/judo-begriffe/ nachschauen, was diese ganzen Begriffe übersetzt bedeuten. Allerdings kann ich jetzt zumindest nachvollziehen was sie teilweise vom Training berichten :) Und sie sind begeistert vom Judo. Die Anmeldung hat sich gelohnt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

da du Antworten sammelst, bestätige ich meine Vorredner gerne ohne weiteres Argumentieren. Lass die Kinder Sport machen, die Gründe dafür sind zahlreich.

Sportunterricht an den Schulen Deutschlands

Liebe Gemeinschaft,

als ich noch zur Schule gehen durfte (ja, ich liebe lernen und argumentieren, schwere Schultaschen schleppen und Große Pause) gab es drei Mal in einer Woche Sportunterricht, gesamt: 4 Unterrichtseinheiten. Darin wurden thematisch Leichtathletik, Akrobatik und Sportspiele (Ballsportarten, Kampfsport, Teamsport allgemein) behandelt. Das war 2002 noch so, als ich mich von der Schule verabschieden musste.

Herbst 2011 bekam mein Kanadier Schlagseite als ich mich nach einem Kommentar meines Exlehrers und mittlerweile langjährigen Freundes zu ihm umdrehte und schockiert anstarrte.

Sport ist dort mittlerweile Wahlfach geworden und wird kaum noch genutzt. Zudem ist das, was die Schüler zeigen kaum noch erwähnenswert, wenn es nicht gerade Fußballer oder Begeisterte sind. Beide Sorten sind zudem rar. Nach einer kleinen Nachfragetour stellte ich fest, dass dieses Bild je nach Bundesland ähnlich ist, oder dass Sport in wenigen Schulen, dafür aber spezialisiert angeboten wird.

Mein Arbeitgeber ist in der Situation, Freiwillige Deutsche gem. Grundgesetz in den Dienst aufzunehmen. Nun ist jedoch meine Beruflichkeit nach althergebrachter Sitte eng mit Sport und körperlichen Befähigungen verbunden. Was jedoch meine Damen und Herren vozuzeigen hatten war schlechter als unterklassig.

Was also, so lautet meine Frage, spricht gegen Sportunterricht an allen deutschen Schulen als Pflichtfach? Lässt sich das nicht realisieren?

Es gilt als erwiesen, dass moderater und motivierter regelmäßiger Sport dem Menschen gut tut: Immunsystem, Psyche, körperliche Wahrnehmung und Leistungsfähigkeit/Belastbarkeit. Sowohl Auszubildende (böse Zungen sagen: Leibeigene des Ausbildungsbetriebes) als auch Studenten stehen heute mehr denn je unter Druck und müssen belastbar sein, gesund bleiben und dem öffentlichen Verkehrsmittel entgegen huschen. Daher sehe ich dringenden Handlungsbedarf!

Danke für Eure Gedanken, Sebastian

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