Joggen ohne an die eigene Grenze zu gehen- bringt das noch was?

2 Antworten

Die Frage ist ja: Was ist deil Ziel?!

Ein Ziel könnte ja Spaß und alles was dazu gehört sein und wenn es Spaß macht ist es doch gut und bringt etwas. Die Fälle wo du damit etwas kaputt machen kannst sind dann doch eher selten.

Wenn es um den Trainingseffekt geht so solltest Du folgendes bedenken. Joggen bedeutet Ausdauertraining und jedes - oder kennt jemand eine Ausnahme - Ausdauertraining beinhaltet Grundlagenausdauertraining. Ohne Grundlage macht man in der Regel kein intensiveres Training (seih es Intervalltraining oder längere intensivere Belastungen) und nach vier Monaten ist deine Grundlage mit Sicherheit noch nicht so ausgebildet, dass dir noch noch intensives Training etwas bringt. Im Gegenteil: Es kann sogar sein, dass du dir mit deinem "an die Grenze" gehst vom Trainingseffekt mehr ins Bein schießt als das es bringt.

Folgende Tatsachen einmal voran gestellt:

  • Ausdauertraining besteht zu 80% aus Grundlagenausdauer-Einheiten
  • Hobbysportler trainieren generell in einem zu hohen Intensitätsbereich
  • Ausdauertraining solte abwechslungsreich sein

Marathonläufer der absoluten Weltspitze trainieren sehr viel Grundlagenausdauer. Das können auch Formate wie ausgedehnte Wanderungen sein. Mein Langlaufcoach erwähnte zwar die Möglichkeit, dass ein Läufer, der über eine sehr gute Grundlagenausdauer verfügt, in der folgenden Saison mehr intensive Trainings machen kann zu Lasten der GA1 Trainings. Danach wird aber wieder ein Aufbau nötig. Also langsame Trainings (mit Deiner Freundin) bringen Dir schon auch etwas.

Ohne Dich zu kennen, scheint mir Deine Pace doch ziemlich hoch für die erst kurze Trainingszeit. Allein die Pace sagt nichts aus, interessant wäre es, Deinen Puls zu kennen in Relation zu Deiner maximalen Herzfrequenz. Damit wären wir beim Thema Intensitätsbereich. Es wäre sinnvoll wenn Du Dein Training einmal mit Bezug auf die Intensitätsbereiche (z.B. nach Conconi) überprüfen würdest, um zu sehen, ob Dein Training im optimalen Bereich stattfindet. Ein Ansatz zu einem optimaleren Training liegt im Polarisierten Training. Dabei soll man seine Trainings möglichst locker oder intensiv gestalten (nach Conconi in den Bereichen GA1 oder EB). Der Bereich GA2 wird hier in der Regel nicht angesteuert.

Ein Ausdauertraining sollte nicht immer nach Schema F ablaufen. Du solltest viel mehr für Abwechslung sorgen. Nicht immer die gleiche Strecke laufen, nicht immer die gleiche Distanz, nicht immer die gleiche Intensität (Pace), nicht immer die gleiche Sportart usw. Abwechslung macht das Leben süss und das Training effizient.

Viel Erfolg und

Heja, heja ...

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Danke

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