Joggen mit 57

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3 Antworten

Wichtig ist nicht ständig nach hinten zu blicken und an irgendwelchen eventuellen Fehlverhaltensmustern aus der Vergangenheit hängen zu bleiben. Das was gewesen ist ist vorbei. Da kann man dann auf Gute oder halt nicht so gute Erfahrungen zurück blicken. Auch die oftmals gestellte Frage, " was wäre wenn"...läßt sich im Nachhinein nie beantowrten. Von daher blicke nach vorne und setze dir Ziele. Ein Ziel war ja schon dein Vorhaben 20 Kilometer zu laufen. Da bist du mit deinem 18 Kilometerlauf ja schon fast angelangt. Der Input Sport zu machen muß natürlich von dir kommen. Da bist du derjenige der unter Umständen den Inneren Schweinehund ab und an überwinden muß. Vergleiche dich auch noch nicht mit anderen. Zum Einen spielt das Alter eine große Rolle. Ein 20 Jähriger Mensch hat halt eine andere Physis als wir die schon über die 50 sind. Darüber hinaus kommt es natürlich auch darauf an wie lange jemand Sport betreibt. So ist eine 60 jähriger Sportler der seit 30 jahren Sport betreibt auch auf einem anderen Stand als ein 60 jähriger der gerade mal seit ein paa Jahren dabei ist. Hier fliessen so viele indivdiuelle Dinge mit ein. Von daher geniesse deine Trainingseinheiten, setze dir reale Ziele und dann ergibt sich alles andere fast schon von alleine. Wichtig ist die Regelmäßigkeit und da muß man zusehen das die Labilität etwas ausgegrenzt wird.

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Am Vortag 18 km gelaufen und am Tag darauf 5 km mit einer Pace von 7 Minuten? - Das ist doch was zum Herzeigen! Nicht jede/jeder schafft das. Wenn ich (männlich / 58+) joggen gehe, dann laufe ich eine Pace zwischen 6 und 7 Minuten, das ist dann allerdings "nur" höhere GA1 Intensität. Also liegst Du gar nicht so weit daneben.

Natürlich kann man im "Alter" nicht mehr mit den Jungen mithalten, das sehe ich spätestens dann, wenn ich an einem Volkslauf teilnehme. Was ich aber besser kann, ist meinen Lauf einteilen und eine Pace auch über längere Zeit halten.

Versuche Dir ein Ziel zu setzen, z.B. einen Lauf an dem Du teilnehmen willst. Setz Dir keine utopische Endzeit, lauf notfalls auf Durchkommen. Versuch dann später einen ähnlichen Lauf zu absolvieren und setze Dir dann eine realistische Zeit. So solltest Du Motivation zur Genüge haben. Natürlich kannst Du auch selbst Testläufe machen und so Deine Fortschitte kontrollieren und Dir neue Ziele setzen. Vielleicht helfen Dir diese Ziele auch vom Rauchen wegzukommen.

Ich arbeite im Moment an meiner Bergstrecke. Zur Zeit bin ich noch zwei Minuten langsamer als die Bestzeit im Vorjahr. Aber bis jetzt habe ich auch nur Grundlagenausdauer trainiert. Ich bin guten Mutes. Mit ein paar Intervalltrainings und Schwellenläufen werde ich auch diese Zeit wieder schaffen...

Viele Grüsse LLLFuchs

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Servus :-)

Es geht nicht darum in einer bestimmten zeit eine bestimmte strecke zu laufen, sondern einfach zu laufen !! Egal wie weit und wie lange, solange es Spaß macht und du die Kraft hast, lauf einfach. Es wird immer mehr werden, irgendwann werden es dann 20 km sein. Ich habe 30 Jahre geraucht und vor 5 jahren aufgehört und zu laufen begonnen, und weißt du wie ? ich hab nicht mal 20 min laufen können, ich bin 2 min gelaufen dann 3 gegangen dann wieder 2 min gelaufen usw. Jetzt laufe ich bis zum Halbmarathon alles...und es macht Spaß . Im ersten jahr bin ich 5 km gelaufen, dann 7 dann 10 undimmer mehr...ohne Stress ohne Zeitdruck.. hab einfach Spaß.. ich bin auch über 50, ich messe mich nicht mit 30 jährigen...ich laufe halt meine Zeit und fertig...und ich weiß das in jedem rennen hunderte hinter mir sind..;-)

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