Jeden zweiten Tag 3,8km Brustschwimmen

2 Antworten

Wenn Du bis jetzt keine negativen Auswirkungen (auch kurzzeitige) gespürt hast, ist es vermutlich OK. Die Belastung für Nacken, Lendenwirbelsäule solltest Du trotzdem beachten.
Du solltest auf jeden Fall die anderen beiden Techniken üben (aber mit wenig bis gar keinem Beintempo, die Beine zu Beginn nur locker nachziehen) um Spätfolgen bei der Wirbelsäule und im Knie möglichst zu vermeiden. Selbst wenn Du ein sehr guter und schneller Brustschwimmer bist, werden viele im Triathlon mit Kraul an dir vorbei schwimmen (schneller, aber mit weniger Krafteinsatz, event. verschwimmen sie sich dafür, Du kannst die Boje besser im Auge behalten). Beim Üben vom Kraul darfst Du vor allem nicht versuchen schnell zu sein, sondern mit Gleiten und wenig Kraft vorwärts zu kommen, ein Kurs oder Training bei einem Verein hilft Dir vor allem zu Beginn sehr viel.

Es ist zwar richtig das das Brustschwimmen die Kniegelenke ungünstig belasten kann. Das liegt in der Bewegung des Kniegelenkes welches beim Schwimmen in einer schrägen Position belastet wird. Es gibt einige Leistungsschwimmer die da schon mal Probleme mit dem Kniegelenken bekommen haben. Aber die schwimmen natürlich auf einem anderen Leistungsniveau und trainieren täglich. Auf der anderen Seite trägt das Wasser dich beim Schwimmen so das auf dem Kniegelenk kein all zu großer Druck während der Bewegungsausführung ausgeübt wird. Beim Laufen zb. muß dein Knie dein Körpergewicht abfangen. Die Belastung des Kniegelenkes beim Laufen ist also um einiges höher. Letztlich ist es auch eine Veranlagungssache. Wenn du eine Tendenz zu Knieproblemen hast könnte sich das Schwimmen unter Umständen negativ auswirken. Aber das weiß letztlich keiner im Vorfeld. Du wirst die 4 Km ja nicht am Anschlag schwimmen sondern in einem gleichmäßigen Bewegungsablauf. Wenn du bis dato keine Knieprobleme hast und das Schwimmen dir soweit bekommt würde ich mir da ehrlich gesagt nicht all zu viele Gedanken machen.

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