Ist Squash "schädlich" fürs Tennis?

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6 Antworten

Hallo gerade den Topspinschlag muss man als Sqausher im Tennis neu erlernen...da es diesen Schlag beim Squash nicht findet. Beim Slice gibt es in der Regel überhaupt keine Probleme. Weiter muß ich sprinter korrigieren....Ein weitverbreiteter Irrglaube ist es , dass im Squash mit lockeren Handgelenk gespielt wird. Das H. ist absolut fest und starr fixiert...bei jedem Schlag. Sonst wäre überhaupt keine Genauigkeit zu erreichen. Wäre sonst auch sehr schädlich für das Handgelenk!! Der Anstellwinkel des Schlägers wird vielleicht auch etwas mehr nach oben angestellt, um mit mehr Unterarmdrehung zu spielen (und mehr Power in den Schlag zu bekommen). Der Verteidigungsboast wird als einziger Schlag hinter dem Körper gespielt. Der Angriffsboast aber schon wieder weit vor dem Körper. Alle anderen auch davor. Sonst bekommst du kein Druck in das Spiel. Die größere Umstellung liegt meiner Meinung im höheren , anderem Ballabsprung beim Tennis, wie auch höheren Ballgewicht welches immer mehr Schlagbewegung erfordert. Ansonsten gibt es mehr Ähnlichkeiten als so mancher Tennisspieler vermutet. Das Schöne am Tennis ist , dass es der gesündere Sport ist und weniger auf die Bandscheiben geht. Als zweiter Irrglaube , wird dem Squashen eine hohe Beanspruchung der Kniegelenke nachgesagt..... Fast alle meiner Mannschaftskollegen mußten Sqash wegen den Bandscheiben aufgeben....

Ich muss mich soweit erstmal striker anschließen. Möchte aber noch ergänzen, dass es beim Tennis verschiedene Drallarten (gerade, Topsin und Slice), womit ein Squasher beim Tennis sicher Schwierigkeiten haben wird. Aber das Hauptproblem sehe in dem Unterschiedlichen Treffpunkt beider Sportarten. Ein Suqasher trifft den Ball vergleichsweise spät, vor allem z.B. beim Boast, während Tennisspieler den Ball viel weiter vor dem Körper treffen müssen. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass fast alle Squasher beim Tennis den Ball viel zu spät treffen. Außerdem wird Suqash viel mehr aus dem Handgelenk gespielt, während beim Tennis das Handgelenk im Treffpunkt fixiert sein sollte.

Hallo, ich denke, dass grundsätzlich die Ausübung einer weiteren Schlägersportart nützlich für Koordination, Timing und insgesamt für die spezifische Technik ist. Durch das Erlernen einer weiteren Schlägersportart werden die Unterschiede ja schnell bewusst und man kann im Umkehrschluss auch an der Verbesserung seiner Standard-Schlägersportart arbeiten. Aus meiner Erfahrung ist es so, dass ein Squasher es schwerer hat, die Tennistechnik zu lernen als umgekehrt. Dies liegt einerseits daran, dass im Tennis weniger aus dem Unterarm gearbeitet wird, der Schläger schwerer ist und daher die Schlagbewegung früher beginnt. Im Tennis kann man zusätzlich sehr leicht überpowern, bedeutet, dass ein nicht ganz korrekt getroffener Ball schon mal in den Vorhang geht, im Squash bleibt er im Spiel.

Wenn man als Tennisspieler ein gute und gefestigte Schlagtechnik hat, dann wird Squash kein großes Problem sein. Also hat man als Tennisspieler schnell mal ein ganz gutes Erfolgserlebnis beim Squash. Ein Squasher wird sich beim Tennis deutlich schwerer tun, damit er einen kontrollierten und langen Ballwechsel zustande bringt. Vor allem die Drallart Topspin wird einem Squasher schwer fallen. Da geht der Slice schon eher. Auch bei den verschiedenen Aufschlagtechniken (gerade, Twist, Slice-aufschlag), werden sich Squasher erstmal sehr schwer tun.

Einer Squasher tut sich leichter die Tennistechnik zu erlernen als ein Tennis Anfänger. Wie ist die Frage gemeint.Tennisspieler im Squashcourt und umgekehrt?Wenn das so ist: Tennisspieler im Squashcourt spielen sehr viel Topspin, was beim Squash sinnlos ist und die Bälle tief gehen.Squash spieler spielen alles Slice im Tennis und spielen somit oft ins aus.Umstellen müssen sich beide und ich denke da tut sich nicht viel beiderseits...

es sind sicher keine ideal zu kombinierenden Sportarten, aber ein Tennisspieler tut sich sicher leichter beim Squashen als ein Squasher beim Tennis.

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