Ist polyphasischer Schlaf überhaupt geeignet für sehr aktive Sportler, die wettbewerbsfähig sein müssen?

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2 Antworten

Schlaf gilt im Sport generell als Erholung und dient der Regeneration und Instandstellung der beanspruchten Muskeln. Der notwendige Zeitbedarf für die Regeneration ist unabhängig davon, wie man schläft und nach welchem Muster man dies tut.

Der polyphasische Schlaf zielt darauf ab, die Dauer des Schlafes zu Gunsten der Wachphasen zu verkürzen. Die Regeneration der Muskeln wird dadurch insofern nicht beeinflusst und sie braucht nach wie vor gleich lange, um wieder voll leistungsfähig zu werden.

Daraus leitet sich ab: Polyphasischer Schlaf mit dem Ziel die Schlafzeit generell zu verkürzen, ist im Sport kontraproduktiv, weil die Ruhephase für den Körper verkürzt wird und damit auch die Zeit der Regeneration. Im Sport spricht man von 8 Stunden Schlaf (am Stück) und zusätzlichen Ruhephasen unter dem Tag bei Spitzensportlern.

Dabei haben wir den Aspekt der Aufmerksamkeit und der geistigen Aktivität noch nicht beleuchtet. Ich glaube nicht, dass sich diese Art des Schlafens speziell positiv auf Dein Fussballspiel auswirken würde. Ich würde in diesem Fall sogar sagen: Ein Versuch lohnt sich nicht.

Heja, heja ...

MIt einem polyphasischen Schlaf kommst du kaum in Tiefschlafphasen, was auf Dauer eine dauerhafte Müdigkeit tagsüber zur Folge hat. Dadurch isst man mehr, man nimmt ungewollt zu (kann, muss aber nicht) und, durch diesen ungesunden Schlaf, altert man schneller, da der Körper und der Stoffwechsel kaum abschalten.

Nicht zu empfehlen!

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