Ist es unbedenklich, jeden Tag zu joggen?

2 Antworten

Jeden Tag 7 Km zu Laufen ist auf Dauer zu viel. Der Körper benötigt auch seine Regenerationstage und ein tägliches Training führt irgendwann zur Leistungsstagnation/Verlust. Sinnvoller wäre das Training auf 4-5 Einheiten pro Woche zu reduzieren und die Intensität etwas zu steigern. Das kannst du in einem bewerkstelligen in dem du die Grundlagenausdauer erhöhst, also weiter läufst, oder aber deine Leistung verbesserst in dem du intervallmäßige Tempoeinheiten in das Training mit einbindest und gelegentlich auf Zeit läufst.

Man kann auch jeden Tag Laufen. Das ist nur eine Frage der Gewöhnung. Wenn man sich die nötige orthopädische Stabilität antrainiert hat, kann man jeden Tag laufen und gerät auch nicht ins Übertraining. Ich laufe an 6-7 Tagen pro Woche Strecken zwischen 7 und 20 km. Natürlich muss man entsprechend mit der Intensität umgehen und den richtigen Wechsel zwischen belastenden Einheiten wie Tempodauerlauf und lockeren Läufen einhalten.

0

Meiner Meinung nach ist es unbedenklich jeden Tag zu joggen, wenn die Strecke nicht zu lang ist, aber 7 km sind völlig in Ordnung. Wenn du Deine Leistung verbessern möchtest, dann halte ich es für sinnvoller die zweite Variante zu wählen, also nur jeden zweiten Tag zu joggen mit einer stetigen Vergrößerung der Strecke, damit dein Körper zu Anfang genügend Zeit zum regenerieren hat.

Wiederholter Ermüdungsbruch möglich?

Im April 2010 hatte ich einen Ermüdungsbruch über dem linken Sprunggelenk. Mein Problem ist, daß ich vorher nichts gemerkt habe, keine schon länger anhaltenden oder sich steigernden Schmerzen. Es gab auch keinen Unfall, kein Stolpern o.ä. Beim Joggen an dem Tag zog es zu Anfang ein wenig über Fuß und Gelenk, als ob eine Sehne nicht ganz locker wäre, aber nicht schlimm, und ließ dann auch nach. Im Laufe der nächsten Tage bekam ich dann zunehmend Schmerzen beim Gehen (gejoggt habe ich nicht mehr) und das Gelenk schwoll an. Die eigentliche Diagnose kam erst nach etwa 2 Wochen im MRT, weil der feine Bruch im Röntgenbild nicht zu sehen war. Die Heilung war problemlos. Nur die Ursache ist mir unklar. Ich hatte nach längerer Sportabstinenz mit dem Joggen begonnen und bin in 4 Wochen insgesamt 6 x ca. 5 km gelaufen. Meines Erachtens ist das nicht gerade eine Überlastung, zumal ich auch sonst gerne zu Fuß unterwegs bin. Die Knochendichtemessung ergab nicht das beste Ergebnis, aber auch noch nicht im krankhaften Osteoporose-Bereich (weiblich, 43 Jahre). Im Februar 2011 versuchte ich es erneut mit Joggen, zunächst eher Joggeln, mit neuen Sportschuhen, diesmal regelmäßiger etwa alle 2 Tage, aber kürzere Strecken. Nach kurzer Zeit bekam ich wieder ein Ziehen im Fußgelenkbereich, manchmal auch auf der anderen Seite. Eigentlich würde ich das überhaupt nicht ernst nehmen, es tut nicht mal richtig weh, aber das tat der Bruch auch nicht, und dadurch bin ich sehr verunsichert. Ich pausierte also ein paar Tage, dann ging es wieder besser. Über den Sommer hatte ich keine Beschwerden, bin allerdings in den größten Hitzetagen auch weniger gelaufen, dafür hatte ich einen Alpenwanderurlaub. Jetzt geht es wieder los, es zieht und pulsiert seit ein paar Tagen wieder an den gleichen Stellen wie beim Bruch. Kann der Knochen noch einmal an der gleichen Stelle brechen? Wieviel weniger Sport soll ich denn noch machen als ca. 30 min laufen, das sind ca. 3 km bei mir, mit mindestens 1 Tag Pause zwischen den Läufen? Ich bin sehr verunsichert und weiß auch nicht, wo ich Rat finden kann. Der Orthopäde, der meine Knochendichtemessung auswerten sollte, fertigte mich fast noch im Stehen an der Tür ab, und der Sportarzt (Chirurg) sagte nur, er ist sowieso gegen das Laufen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?