Ist es möglich mit 20 Jahren noch mit dem Hochleistungssport zu beginnen?

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Ich möchte noch etwas hinzufügen: (Sry für Doppelpost!)

Also noch einmal zu meiner Situation: Ich bin 20 Jahre alt, und habe 2009 mein Abitur gemacht. Im Laufe meiner letzten Schulzeit habe ich schon gemerkt, dass ich allein mit theoretischem Wissen, egal in welcher Form und Art und Weise - einfach nicht glücklich werden kann. Dann bin ich zum Bund gegangen und war fast überall der Beste in allen Schießübungen in meiner AGA. Naja, im verbliebenen Teil meines Grundwehrdienstes hatte ich dann nicht mehr so die Möglichkeiten zum Schießen, zwecks mangelnder Verwendung... jedoch hatte ich sehr großen Spaß am (Sport-)schießen (...soll heißen, nur auf Zielscheiben)

Als ich dann entlassen wurde, merkte ich sofort, dass ich keine Ausbildung machen möchte, mir ein Studium jedoch auch zu langweilig und zu eintönig werden würde. Daraufhin arbeitete ich von Mitte 2010 bis jetzt in einem kleinen Betrieb um erst einmal ein wenig Geld zu sparen...

Was ich sagen möchte ist, dass ich im Unterbewusstsein schon immer den Wunsch hatte, mich sportlich mit anderen Menschen zu messen, und das am besten im Biathlon, weil mich diese Sportart schon als Kind stark fasziniert hat und sie es auch heute noch tut! Denn mir wäre das einfache Sportschießen zu langweilig und eintönig. Aber wie soll man jemandem mit 20 Jahren noch beweisen, dass man es so ernst meint? Bzw. wie soll man zeigen, dass man das von der körperlichen Leistungsfähigkeit her noch kompensieren kann und, dass es sich überhaupt lohnen würde? Der Punkt ist halt ganz einfach, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll bzw. den Einstieg finden soll, um den Sport zu meinem Beruf zu machen. - ...zumal ich auch in einem Gebiet wohne, wo ich nicht einmal die Möglichkeit habe, ihn zu betreiben!

Ich bin für jeden hilfreichen Ratschlag dankbar!

Es gibt so viele unterschiedliche Studiengänge im gesamten Europa-da weiß man nicht vorher das alles langweilig wird!Auch Ausbildungen sind oft interessant! Einen Sport den du noch nicht mal betreibst kannst du nicht zum Beruf machen-das ist eine Realitätsflucht!Niemand hätte dich gehindert wenn du im Wintersport z.B.als Skilehrer arbeiten würdest und an deinem Plan gearbeitet hättest-aber so ist das eine Ausrede von dir,dir einen Studiengang oder Ausbildungsweg zu suchen!Wechseln kannst du mit 20 doch auch noch mal,falls es doch nicht klappt-aber vergeße dieses "Alibi-Ziel"oder begebe dich schnell in das nächste Wintersportgebiet und mache "Nägel mit Köpfen"-wiedekommen kannst du auch noch gut als 20Jähriger ohne Familie!

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@airwilon

Ich weiß, dass es sehr paradox klingt, jedoch will ich es so beschreiben, dass es bei mir erst sehr spät "klick" gemacht hat! Zum Teil sind an solchen Geschichten auch die elterliche Erziehung und das Umfeld dran schuld, denke ich. Meine Grundausdauer steigere ich momentan immer weiter und praktiziere Intervalltraining.

Ich weiß, dass die Leistungssportler 6-14 Mal in der Woche trainieren, aber nicht selten pendelt sich die Leistung irgendwann auf einem sehr, sehr hohen Niveau ein, wo sie dann auch nur noch stagniert. Deshalb denke ich, dass mit absolutem Willen und viel Fleiß vieles möglich ist, was andere für unmöglich halten/hielten. Und wie gesagt, bei mir hat es erst vor kurzem "klick" gemacht und warum sollte ich es denn nicht wenigstens probiert haben und vorher schon aufgeben?

Ich wollte mit meiner Frage lediglich wissen, wie mir der Einstieg erleichtert werden kann, wenn ich diesen Willen habe und wirklich Talent haben sollte.

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@drival0605

Du mußt dir den Einstieg selber ermöglichen.Die meisten leistungssportler sind aber nur durch Trainingshärte und das schnelle Bewältigen von Rückschlägen gekommen.So ,ungeübt,hast du überhaupt noch nie einen Rückschlag z.B.eine Verletzung erlitten...

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@drival0605

Ich wollte mit meiner Frage lediglich wissen, wie mir der Einstieg erleichtert werden kann

Also du kannst nichts und deine Interessen sind gerade nach deiner gegenwärtigen Laune. Du willst aber erleichterten Einstieg und Unterstützung. Wie wärs wenn du erstmal Leistung erbringst, kontinuierlich und über Jahre hinweg, so wie alle anderen die sich seit der Jugend hinten angestellt haben. Du kommst hier an, kannst nichts und willst dich jetzt vordrängeln. Ich rate dir, dreh mal etwas zurück, stell dich hintenan in einem Verein und zeige Leistung beim Training, dann wird sich zeigen ob du mehr drauf hast.

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Langsam oder schnell joggen? Auswirkungen auf den Körper

Hallo!

Um die Frage konkreter zu machen, würde ich gern noch ein paar Infos zu meinem Fitnessstand geben wollen:

Ich habe lange Zeit mit dem Ausdauertraining ausgesetzt. Nachdem ich mit 16 Jahren 94kg gewogen habe, habe ich mit dem Joggen angefangen und konnte in 1,5Jahren 20kg abnehmen. Seitdem ist die Trainingsfrequenz leider immer weiter gesunken und seit ca. einem Jahr war ich nur seeehr selten joggen (ich bin jetzt 21, 180cm, 83kg, Kfa von ca. 20%)

Seit ca. 4 wochen gehe ich wieder regelmäßig laufen (3-4x die woche 5-7km) Einige Wochen davor war ich ab und an mal joggen und hatte immer wieder Probleme mit den Waden, da diese schnell überfordert waren (besonders oft auch krampfartige Ermüdung im linken tibialis anterior - das ist aber mittlerweile so gut wie weg)

Jetzt kämpfe ich "nurnoch" mit meiner verlorengegangenen Kondition - (noch vor einem Jahr waren 10km in 50-60min kein hit...heute bin ich nach 7km - egal in welchem tempo - total im ar***)

Nebenbei mache ich noch Kraftsport - daher würde ich gern wissen, wie sich regelmäßiges Intervalltraining bzw. langsames Joggen auf den Muskelmassenanteil auswirkt (eiweißreiche Ernährung vorausgesetzt) - vielleicht hat ja da jemand ein paar Erfahrungswerte :)

Mein Ziel ist es meinen Kfa auf ca. 10% runterzuschrauben und bis dahin so wenig Muskelmasse wie möglich zu verlieren. (Nebenbei werde ich weitehin Kraftsport betreiben)

Natürlich würde ich auch gern so schnell wie möglich wieder meine alte Kondition aufbauen - jedoch auch so "muskelmassenschonend" wie möglich, daher die Frage: Sollte ich lieber oft, weit und langsam laufen, oder intensives Intervalltraining durchführen?

Grundkenntnisse in Physiologie und Biochemie sind vorhanden, daher kann die Antwort auch sehr gerne vertiefend sein ;)

Mit freundlich Grüßen

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