Ist es beim Ausdauersport besser durch den Mund oder durch die Nase zu atmen?

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Es ist im Prinzip besser, durch die Nase zu atmen, deswegen hat die Natur uns ja auch eine Nase gegeben. Die Luft wird auf dem Weg durch die Nase angewaermt und befeuchtet, was angenehmer und gesuender ist. Auf dem Weg durch den Mund geschieht das nicht in gleichem Masse.

Daraus abzuleiten, dass man beim Sport nur durch die Nase atmen soll, ist aber auch nicht richtig. Bei grossem Bedarf an Sauerstoff kann man schlichtweg nicht genug Luft durch die Nase einatmen und man muss durch den Mund atmen. Das ist natuerlich nur bei hohen Intensitaeten der Fall. Im Grundlagentraining sollte es ganz natuerlich sein, dass man ausschliesslich durch die Nase atmet.

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Durch die Nase atmen gelingt nur bei einer relativ kleinen Anstrengung mit wenig Sauerstoffbedarf. Ab einem gewissen Sauerstoffbedarf wird durch einen Reflex, den man nicht steuern kann, auf Mundatmung umgeschaltet. Bei grosser Kälte (Engadin, Goms) sah ich auch schon Sportler mit einem Gerät im Mund trainieren, zwecks Vorwärmung der Luft.

Ich schaffe es grundsätzlcih nicht, durch die Nase zu atmen, auch nicht bei geringer Belastung. Das wird dann gerade total angestrengt und ungleichmäßig. Ich sehe kein Problem darin, durch den Mund zu atmen, außer im Winter bei großer Kälte (unter -10°C). Da brennt die kalte Luft dann unangenehm in den Lungen. Ansonsten wird der Mund schneller trocken, das ist aber bei kurzen Einheiten kein Problem und bei langen trinkt man halt etwas mehr. Ich denke, man solte so atmen, wie es sich automatisch ergibt und nicht zwanghaft auf Nasenatmung bestehen.

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