Ist ein Wechsel zwischen 12er und 20er Wiederholungen in einer Übung sinnvoll?

2 Antworten

Unterschiedliche WDHLG.s Zahlen während einer Übung machen keinen Sinn. Um den Muskel einen Wachstumsreiz zu geben muß er ein hohes Gewicht bewältigen. Dabei sollte das Gewicht so hoch sein, das du noch 6-10 saubere und langsame Wdhlg. ausführen kannst. Du kannst nach 5-6 Wochen dieser Traininsgmethode 1-2 Trainingswochen einlegen wo du das Gewicht etwas reduzierst und mit den Wdhlg. dann etwas hoch gehst ( 12-15 Wdhlg.) um den Muskeln ein etwas erholsameres Training anzubieten. Ansonsten benötigt der Muskel jedoch genügend Impulse um Wachsen und Kraft steigern zu können und dies erzeilst du nur über eine geringere Wdhlgs.zahl. mit entsprechend hohem Gewicht.

Pyramidentraining ist durchaus sinnvoll. Soll heißen, du fängst mit 25 Wiederholungen an, im nächsten Satz 20 und mehr Gewicht, dann 15 und mehr gewicht, 10 mit noch mehr, 5 mit dem größten. Die ersten Sätze sind sowieso nur dazu da, den Muskel aufzuwärmen und für genau die Bewegung vorzubereiten, die man trainieren möchte. Hast du es richtig gemacht, kannst du nun wirklich keine einzige Wiederholung mehr machen, egal wie du dich anstrengst. Willst du am Muskeltonus arbeiten kannst du die Pyramide dann wieder abbauen. Nimm Gewichte ab und drücke so lange, bis du nicht mehr kannst. Danach reduzierst du die Gewichte wieder und trainierst weiter bis du nicht mehr kannst. Denke aber daran, dass du so etwas lieber an Maschinen machst, bei Geräten wirst du vielleicht schon einen Trainingspartner brauchen um dir rauszuhelfen, mit Freihanteln kann das sogar sehr gefährlich werden. Hatte neulich selbst das Vergnügen von der Ralf Möller Multipresse gefangen zu sein, die Kraft hat einfach nicht mehr für die Drehung gereicht um die Stange einzurasten.

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