Ist ein Helm beim radln wirklich notwendig?

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10 Antworten

Beim Sturz geht es um das Gehirn! Ich trage immer einen Helm aus dem gleichen Grund wie Prince, nur dass bei mir im Bekanntenkreis dieser jemand seit dem Sturz querschnittsgelähmt ist.

Ich habe gerade wieder gelesen (Öko-Test 05/07), dass Radrennfahrer auf öffentlichen Straßen grundsätzlich einen Helm tragen müssen, wenn sie mit dem Rad Freizeitsport betreiben. Wenn man sich ohne Helm eine Kopfverletzung zuzieht, trägt man zumindest einen Teil der Mitschuld und setzt seinen Schmerzensgeldanspurch auf's Spiel. Es gibt dazu sogar schon ein Gerichtsurteil: OLG Düsseldorf, Az. I-1U 182/06.

Auch wenn man es nicht glauben mag, aber der Helm kann schon einige schlimme Kopfverletzungen verhindern. Wenn du mit dem Rad stürzt kann es schnell passieren das du mit dem Kopf auf den Asphalt oder bei einem Zusammenstoß mit einem Auto etc. gegen ein Hindernis stößt. Der Helm fungiert hier als Puver zwischen deinem Kopf und dem Gegenstand mit dem du zusammenprallst. Das nimmt schon mal einiges an Energie weg. Platzwunden am Kopf können bei leichteren Unfällen gut vermieden werden. Eine Gehirnerschütterung als solches wird natürlich nur bedingt verhindert. Irgendwann ist der Aufprall dann auch so stark das trotz Helm schwere Verletzungen hervorgerufen werden können. Das trifft aber auch auf den Motorradfahrer zu der in der Helmschutzfunktion noch einen Ticken besser geschützt ist. Im Endeffekt kann man aber fest halten das jeglicher Schutz besser ist als gar kein Schutz.

Diese Frage ist gut. würde sagen "wer Hirn hat schützt es" so gut als möglich. Habe Gott sei Dank noch nie erleben müssen wie er schützt, aber besser als gar nix wirds wohl immer sein bei einem Sturz. Aber es soll jeder selber entscheiden was er zur Vorbeugung beiträgt....

So ein Blödsinn! Wenn du von einem Auto gerammt wirst und fünf Meter durch die Luft segelst, wirst du froh sein, wenn du einen Helm aufhast. Oder wenn du mit dem Mountain Bike einen Waldweg mit Wurzeln und Steinen hinunter fährst und hin fällst.

Natürlich schützt dich der Fahrradhelm nicht nur vor herabfallenden Ästen, sondern auch bei einem Sturz! Also immer schön einen tragen.

Natürlich kann der Helm nur die Stellen schützen, welche er bedeckt. Dass Äste herabfallen ist zwar eher unwahrscheinlich, aber dennoch nicht unmöglich. Ich habe meherer Bekannte die aktiv MTB oder Rennrad fahren, die seit dem unvermeidbaren ersten schwereren Sturz mit Kopfverletzung (glücklicherweise eher leichter Art) seit dem immer mit Helm fahren. Ich habe auch schon Helme gesehen, die nach einem Sturz vollkommen unbraucbar waren, aber ihren Dienst erfüllt haben, und schlimmste Verletzungen vermieden haben. Das Gesicht ist natürlich auch gefähredet, dafür gibt es für die Helme Geischts- bzw. Kinnbügel, oder gelich sog. Full-Face-Helme.

Ich trage bei Radfahren immer einen Helm. Am Anfang war es schon etwas Gewöhnungssache, aber das legt sich bald. Man hat einfach ein sicherers Fahrgefühl und als ich bei einem Sturz eines guten Bekannten mitbekommen was alles passieren lann, wenn man keinen Helm aufhat, dann stellt sich diese Frage eigentlich nicht. Mein Bekannter fährt nun immer mit helm, außerdem ist er sehr froh, das er überhaupt noch Sport treiben kann...

Ich halte es für absolut notwendig beim Radfahren, egal ob Mountainbike oder Rennrad, einen Fahrradhelm zu tragen. Wer das nicht tut, handelt verantwortungslos!

Ich betreibe Radsport als Leistungssport und habe schon etliche Stürze hinter mir. In den meisten Fällen fiel ich auf den Hinterkopf oder zur Seite. Das schlimmste, was mir am Kopf passierte, war eine Gehirnschütterung nach einem Sturz im Rennen bei Tempo 70 bis 80 bergab. Helm war dagegen zerstört. Ich bin mir sicher: hätte ich ihn nicht getragen, wäre etwas anderes zerstört worden.

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