Ist die kalte Luft beim Langlauf schlecht für die Lunge?

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4 Antworten

Da ich selber Kaderathlet im Langlauf bin kann ich die Frange gut beantworten. Langläufer haben nicht überdurchschnittlich viel Asthma, das ist meiner Meinung nach Quatsch. Allerdings tritt bei diesen Leistungssportlern vermehrt Belastungsasthma auf, was dadurch zustande kommt, dass sie quasi jeden Tag im Winter an der kalten Luft trainieren. Ein normaler Mensch merkt oft von Belastungsasthma bei Kälte gar nichts, da er bei kalten Wetter kein hartes Trainig bestreitet. Außerdem ist es Tatsache, dass sich sehr viele Langläufer Asthma attestieren lassen um Asthma-Sprays verwenden zu dürfen, welche die Bronchien weiten.

Ich denke auch, dass es nicht nur den Langlauf, sondern jeden Sport, der im Winter betrieben wird. Du solltest versuchen deinen Puls nicht so hoch zu jagen, dadurch atmest du schneller und die Luft kann sich nicht genug durch die Luftröhre erwärmen. Wenn du langsamer atmen kannst ist es angenehmer. Auch würde ich ein Tuch vor den Mund binden.

Das stimmt zum Teil schon, dass die kalte Luft nicht ideal für die Lunge ist. Schifahrer bzw. generell Wintersportler haben oft dieses Problem, da die Luft neben der Kälte auch sehr trocken ist. Ich denke aber auch, dass das nicht ausschließlich Zufall ist, dass so viele Sportler so empfindlich darauf sind. Aber das ist ein Punkt über den man streiten kann, vor allem mit den Athleten selbst.

Ich laufe, wie der Sidewalker schon sagte, mit einem Tuch vor dem Mund und versuche möglichst viel durch die Nase zu atmen. Dann gehts einigermaßen.

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