Ist der Trainingseffekt beim Spinning und auf der Straße unterschiedlich?

3 Antworten

Ich kann es nur vermuten, weil ich beim Spinning nicht die Motivation wie auf der Straße aufbringe. Bei mir findet die Umstellung höchstens im Kopf statt, ich find stundenlanges Fahreen auf der Rolle halt stinklangweilig. Da setz ich mich lieber aufs Rad und dreh ne Runde.

Nun Spinning und das Fahren draußen kannst du so nicht vergleichen. Da fängt es mit der Ergonomy auf dem Fahrrad schon an. Auf einem Rennrad sitzt du perse schon mal anders als auf einem Spinningrad. Darüber hinaus bewegst du dich auf der Strasse vorwärts. Wenn du aus dem Sattel gehst oder sprintest etc. hast du direkten Strassenkontakt. Du kannst im Wiegetritt fahren wobei das Rad in deinem Rhytmus seitlich schwingt. Das hast du bei einem Ergometer als solches alles nicht. Darüber hinaus kannst du das Fahren von Anstiegen bei einem Spinningrad nicht so simulieren wie es in der Realität ist. Ein Ergometer ist in seiner Bewegung einfach steif. Hinzu kommt noch das du keinen Gegenwind, keinen Rücken oder Seitenwind hast. Es fehlt einfach das komplette Flair was du beim Fahren im Freien sonst vorfindest. Als Alternative für kalte oder verschneite Wintertage ist dies nicht schlecht um im Tritt zu bleiben, aber ersetzen tut dies das Fahren im Freien nach meinem Geschmack nicht.

beide Formen des Radtrainings haben ihre Vorteile und sicher eine hohe Effektivität für das Training. Aber so richtig vergleichbar sind sie doch nicht, siehe Jürgens Antwort. Ich würde beides im Wechsel machen, oder aber Spinning verstärkt im Winter, um etwas für die Grundlagenausdauer zu machen.

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