Ist der Sport heutzutage ohne Doping möglich?

5 Antworten

einige vllt. kontroverse Anmerkungen:

die Frage ist seltsam, denn D E R Sport ist ja kein umschriebenes Wesen, das in nur einer Art existiert. Wenn du ne Runde um den Block läufst, ist das Sport und was hat das mit Doping zu tun? Also zur Frage konkret: Ja. Jeder kann Sport ohne Doping betreiben.

Selbst die Ausübung von Sportarten wie Radrennen, ist selbstverständlich ohne Doping möglich. Man kommt eben nur nicht an die Spitze ohne Doping.

Vielleicht ist eine Differenzierung nach der Motivation sinnvoll, wie wurststurm es gemacht hat. Ein Amateur kann den Sport als Hobby mit einer entspr. Hingabe und einem gesunden Lebensstil ausüben und sich im Rahmen seiner ohnehin beschränkten Möglichkeiten (bzgl. Zeit, Geld, mediz. Betreuung, Förderung, Training) verbessern. Der Profi lebt vom Sport und kann dort nur überleben, wenn er an der Spitze ist und bleibt. Da in manchen Sportarten alle dopen, muss dieser eine Sportler auch dopen. Man könnte das dann als "Betrug" bezeichnen, aber es ist ja nicht der Betrug das Ziel des Sportlers, sondern Ziel ist sein individuelles Schneller-Werden (stärker, weiter, höher, schneller...). Der "Betrug" wird als Nebenwirkung hingenommen, ist aber nicht das Ziel. In einer Gruppe von offensichtlichen Falschspielern, würde man auch nicht nur einen als Falschspieler herauspicken und anklagen, das wäre absurd. Jeder weiß darum. Da im Umfeld der allg. dopenden Sportler also kaum untereinander betrogen werden kann, könnt es der Zuschauer sein, der betrogen wird? Das würde ich auch verneinen, denn womit betrügt man den Zuschauer? Mit einer im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Leistung? Der Zuschauer hat keinen Nachteil durch ein durch Doping verändertes Leistungsniveau. Insofern würde ich, sofern es in einer Sportart alle machen, Doping nicht als Betrug bezeichnen.

Doping würde ich dann eher als ungesunde Maßnahme ansehen, die jeder Sportler sich selber antut. Die Gefährdung geht bis zum verfrühten Herzversagen und damit verbunden sogar zum Tod. Die Leute, die das tun, sind im landläufigen Sinne etwas verrückt, aber wer "hardcore"-Sportler kennt, weiß, dass sie alle ein bißchen verrückt sind (im Auge von Nichtsportlern betrachtet). Die Versuche, das Doping generell durch Kontrollen zu verbannen, sind zum Scheitern verurteilt, weil es immer wieder (neue) Methoden gibt, das zu unterlaufen; ab und an erwischt es eben mal einen. Dann wird es (gerade im Bezug auf "Betrug" und Gerechtigkeit) aber spannend: wenn alle dopen und einige aufgrund ungeschickten Dopings auffallen und disqualifiziert werden, andere aber nicht, so entschiedet über eine Sportlerkarriere die Cleverness beim "Betrug". Nicht aber die sportliche Leistung, die, wenn alle dopen, allgemein angehoben wird und dann im gedopten Bereich wieder eine gerechte Leistungsverteilung aufweist. Entweder dürfte keiner dopen, oder alle. Ersteres ist unerreichbar, das andere nicht erwünscht. Ein Dilemma.

In Sportarten, wo (noch) nicht alle dopen, verhält es sich anders. Hier würde ich von Betrug sprechen. Schwierig werden natürlich wieder Abgrenzungen, wenn z.B. in der amerikanischen Turnermannschaft plötzlich alle Asthmatiker sind und deswegen an sich verbotene leistungsfördernde "Medizin" nehmen dürfen... Insofern ist der Schwindel eigentlich immer mit am Start, wenn es "um was geht".

Was ich allerdings erschreckend finde, sind die hohen Zahlen beim Anabolikagebrauch unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Amateuren!!!), die nach 6 Monaten Hantel-Schleudern immer noch nicht aussehen wie Tim G. oder Konsorten und dann das Zeugs als Kapitulation vor der Vernunft und dem richtigen Erlernen einer Sportart einwerfen und sich damit so ziemlich alles ruinieren. Das würde ich aber dann nicht unbedingt "Doping im Sport" nennen, denn der Sport steht bei diesen Leuten nicht im Vordergrund, sondern ist nur Mittel zum Zweck.

Hi,

dem Dopingproblem kann man nur Herr werden, wenn deftige Strafen drohen. Das 1. Mal erwischt = 1 Jahr Sperre, das 2. Mal erwischt = lebenslange Sperre - ohne Wenn und Aber. Nur wer sich kurz vor einem Wettkampf einen Test unterzogen hat (und der natürlich negativ war) ist teilnahmeberechtigt.Durch Dopingsünder leidet das Ansehen des Sports, die Leute werden misstrauisch und vermuten hinter jeder Spitzenleistung direkt Doping.

Er kann, wenn alle Teilnehmer fair sind. Der Mensch neigt aber gerne mal dazu zu bescheißen und genau hier liegt das Problem. Es gibt ja nicht nur Substanzen, es gibt ja auch andere Wege seine Mitstreiter oder die Jury zu beeinflussen.

Als Zuschauer kannst du nur konsumieren oder eben nicht. Wer wie beschissen hat weiß man als Konsument höchstens dann wenn es rausgekommen ist. Und selbst das bekommt man nicht immer mit. Oder weiß hier jemand welche Titel alles bei der letzten Olympiade wieder aberkannt worden sind?

Ich verfolge gerne meine (regionalen/nationalen oder auch internationalen) Favoriten und fiebere mit. Sonst liegt der Fokus darauf was ich in meinem Sport für mich erreiche.

Jeder Sportler trainiert hart für seine Leistung, egal ob mit oder ohne Doping. Es ist faszinierend was der Mensch zu leisten imstande ist. Jeder muss wissen was er sich antut, aber im Wettkampf ist Doping oder sonstiger Betrug eben meiner Ansicht nach ein absolutes NoGo.

Gelenkerguss Schulter/Geröllzysten Heilungsprozess?

Hallo Zusammen,

zuerst, ich weiß das hier ersetzt keine fachliche Beratung, im Internet nicht nach Diagnose/Symptomen suchen usw. :)

Ich war auch schon beim Arzt, keine Sorge.

Vor ca. 4 Monaten hatte ich eine Verletzung in der linken Schulter. So dumm (leider) wie ich war hab ich trotz Schmerzen hart weitertrainiert. War jetzt vor Kurzem beim Unfallchirurg, danach MRT, gestern MRT Ergebnisse auswerten lassen, und der Arzt meine ich hätte nix akutes, lediglich eine Abnutzung der äußeren Ecke des Schultergelenks und solle wenn die Schmerzen wieder weg sind die Schulter weniger belasten und auf die Technik beim Sport achten. Mehr nicht.

Natürlich bin ich kein Arzt, und deute medizinische Berichte anders. Aber im Bericht stehen Dinge wie Geröllzysten im Knochen, Gelenkerguss und Hypertrophie der Gelenkkapsel. Nach "recherchieren" im Internet (ich weiß ^^), meinten die viele fachkundige Websites, das solle man näher beobachten, evtl. Punktieren und Ruhigstellen. Um den notwendigen Druck, aufgrund der Flüssigkeit, in der Schulter zu entlasten. Nur von alledem sagte mein Arzt garnichts. Es war eher so wie: Ist nix schlimmes, trainier nicht mehr so hart, hab nicht viel Zeit, Tchüss.

Zumindest etwas näher hätte er doch drauf eingehen können, oder? Besonders bei eitrigem Gelenkerguss soll man doch vorsichtig sein, was bei mir genau ist und wie schwerwiegend, hat ihn irgendwie nicht interessiert.

Hab mir deshalb direkt noch nen anderen Termin in 3 Wochen bei einem anderen Chirurg geben lassen. Montag frag ich noch bei 3 anderen nach.

Meine Frage vielmehr, ist es möglich, dass die "Beschwerden" und pathologischen Erscheinungen in meiner Schulter, unter Ruhigstellung und minimaler Belastung, von selbst wieder verschwinden, wie der Arzt das meinte/sagte?

Ich hab keine massiven Schmerzen im Alltag, aber auf Dauer, z.B. bei Schreibtischarbeit, spür ich schon oft minimale Schmerzen. Ist das normal, oder hat der Arzt das ganz schön leichtsinnig abgetan?

Vielen Dank und viele Grüße

Ricardo

P.S. ich weiß, das hier ist keine fachkundige Beratung, würd nur gern eine intuitive und allg. Meinung hören ^^

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Kann mir jemand den Unterschied zwischen den verschiedenen EMS-Geräten (Stromtraining) erklären?

Ich bin 33 und aus gesundheitlichen Gründen kann ich leider kaum noch Sport machen. Mit Leistungssport musste ich mehr oder minder von einem auf den anderen Tag aufhören. Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber seit da habe ich auch ganz schön zugenommen. Also ehrlich gesagt furchtbar zugenommen. Nun hat mir ein Doc aus HH von EMS-Training erzählt. Hatte den Mann im Urlaub kennen gelernt. Und hab dann auch gleich wie ich zurück war einige Probetrainings gemacht. In 5 Studios war ich schon und das war auch alles eigentlich ganz gut, aber wirklich viel Fachinfo konnte mir bisher niemand geben. Ich hatte mir absichtlich Studios gesucht die auch unterschiedliche Geräte haben - weil ich im Netz gelesen hatte von unterschiedlichen Geräten - aber leider hat das nur dazu geführt dass ich jetzt eher verunsichert bin was ich nun langfristig machen soll. Kann mir denn jemand den Unterschied der Geräte erklären? Vor allem den Unterschied zwischen den Stromarten? Nehmt es mir nicht übel, aber mich interessiert jetzt nicht so sehr wer welches Gerät besser findet oder all die Namen von den Dingern, sondern mich interessiert wirklich der fachliche Hintergrund. Kann mir das jemand erklären? Was unterscheidet die Stromformen? Was machen sie letztlich im Körper anders? Ich habe auch kein Buch zu dem Thema finden können. (Hat jemand eine Buch-Empfehlung?) Ich wüßte wirklich gerne mehr über das alles, denn das Training hat mich schon extrem neugierig gemacht und der Doc aus HH war so von der Sache begeistert, dass ich jetzt auch hoffe, dass das eine Trainigsform für mich ist. Und der Doc war immerhin Sportmediziner beim HSV und hat erzählt, dass auch die deutsche Fußballnationalmannschaft damit trainiert (oder behandelt wird - das weiß ich jetzt nicht mehr so genau). Auf jeden Fall bin ich schon sehr guter Hoffnung, dass dieses Training tatsächlcih meine Rettung sein könnte, wieder Training machen zu können, aber ich will natürlich auch nichts falsch machen bzw. will ich naürtlich das für mich beste Training und vor allem eben auch ein gesundes Training - aber wie soll ich das entscheiden wenn mir niemand die Unterschiede zwischen den Stromarten richtig erklären kann. Also ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand hier mit Fachinfos dienen könnte.

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